Ein großer Ast ist von einer Eiche abgebrochen und liegt auf mehreren Grabdstellen auf dem Waldfriedhof
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Ein zentnerschwerer Ast einer Eiche ist auf gleich 15 Grabstellen auf dem Waldfriedhof in Oer-Erkenschwick gekracht

Aus heiterem Himmel

Waldfriedhof in Oer-Erkenschwick: Zentnerschwerer Ast kracht auf 15 Gräber - das ist der Grund

  • Jörg Müller
    vonJörg Müller
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  • Jochen Börger
    Jochen Börger
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Ein zentnerschwerer Eichenast ist auf gleich 15 Grabstellen auf dem Waldfriedhof in Oer-Erkenschwick gekracht. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest.

  • Dicker Ast einer Eiche bricht plötzlich ab
  • Ursache ist offenbar die trockene Witterung in den vergangenen drei Sommern
  • Möglicherweise muss der Baum nun gefällt werden

Eine böse Überraschung erlebten Mitarbeiter des Baubetriebshofes und Besucher am Donnerstagvormittag auf dem Waldfriedhof. in Oer-Erkenschwick. Dort war ein zentnerschwerer Ast einer Eiche auf gleich 15 Grabstellen gekracht. Die gute Nachricht: Es wurde bei dem plötzlichen Astbruch, wie ein solches Geschehen in der Fachsprache heißt, niemand verletzt. Die schlechte Nachricht: Weil es sich um „höhere Gewalt“ handelt, kommt die städtische Versicherung für eventuelle Schäden an Gräbern, Grabsteinen oder Grabschmuck nicht auf.

Trockenheit als Ursache für Astbruch in Oer-Erkenschwick

Das sagt jedenfalls der Leiter des Baubetriebshofs Oer-Erkenschwick, Gerold Schmelter, nachdem er sich zusammen mit Mitarbeitern ein Bild von der Lage gemacht hat. „Mit hoher Wahrscheinlichkeit war die trockene Witterung der vergangenen drei Sommer die Ursache für den Astbruch“, vermutet Schmelter. Er betont zudem: „Wir haben in den vergangenen Monaten die Bäume auf dem Waldfriedhof immer wieder überprüft. Ein solcher Astbruch kündigt sich nicht durch von außen sichtbare Beschädigungen an“, erklärt Schmelter. Auch die Tatsache, dass es in der vergangenen Nacht nicht gestürmt hat, sei ohne Belang. Ein solchere Astbruch trete unabhängig von der Witterung auf. Erst im Juli wurde übrigens noch alle Eichen von einer Fachfirma nach Eichenprozessionsspinnern abgesucht.

Vielleicht muss die Eiche in Oer-Erkenschwick gefällt werden

Mitarbeiter des Baubetriebshofes werden sich nun um die Beseitigung des großen Astes auf dem Waldfriedhof in Oer-Erkenschwick, dessen Wege saniert wurden, kümmern. Möglicherweise muss auch die Eiche, von der der Ast abgefallen ist, gefällt werden. Aber das steht noch nicht fest. Und wer kommt nun für den möglicherweise an Gräbern entstandenen Schaden auf. „Jeder Betroffene sollte prüfen, ob seine Hausratversicherung den Schaden übernimmt“, rät Gerold Schmelter.

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