Ein Mountainbiker fährt durch den Wald.
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Illegal angelegte Sprungschanzen im Wald sind gefährlich. Deswegen ist am Haardrand in Oer-Erkenschwick ein Dirtpark geplant.

Förderantrag im Visier

So soll der Dirtpark zur sauberen Sache werden

  • Michael Dittrich
    vonMichael Dittrich
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Ein Dirtpark für Mountainbiker soll am Haardrand in Oer-Erkenschwick entstehen. Fünf Monate herrschte Funkstille. Nun werden die Pläne konkret.

  • Seit Monaten warten Mountainbiker auf den Bau eines Dirtparks
  • Lange Zeit herrschte Funkstille
  • Jetzt werden die Pläne konkret

Die Stadt Oer-Erkenschwick rechnet mit Kosten von rund 100.000 Euro und will für den Bau dieser Mountainbike-Strecke in Oer-Erkenschwick Fördermittel vom Land NRW beantragen. „Es gibt ein neues Förderprogramm für Sportstätten im Quartier, das insbesondere für den Bau von Dirtparks und Pumptrails aufgelegt wurde“, sagt Bürgermeister Carsten Wewers. Bevor die Stadt den Förderantrag stellt und ein Planungsbüro mit ins Boot holt, will Wewers sich aber erst mit dem Schulleiter des Willy-Brandt-Gymnasiums in Oer-Erkenschwick, Christian Huhn, und dem Leiter der dortigen Mountainbike-AG, Knut Behrendt, der sogar eine Tour der Gymnasiasten nach Namibia begleitete, abstimmen. „Damit will ich verhindern, dass wir in Sachen Dirtpark noch einmal aneinander vorbeireden“, sagt der Bürgermeister.

Idee für Dirtpark in Oer-Erkenschwick gibt es seit 2017

Denn die Idee für eine Matschstrecke mit Sprunghügeln in Oer-Erkenschwick ist schon etwas älter. Vier junge Mountainbiker, brachten 2017 das Dirtpark-Projekt ins Rollen, nachdem ihnen der Förster beim Mountainbiking in der Haard in Oer-Erkenschwick ins Gehege kam. Nach einem Bericht in dieser Zeitung meldeten sich weitere Anhänger dieses Trendsports zu Wort. Dann wurde der Dirtpark Bestandteil des Quartiersprojekts in Rapen. Baubeginn ist in Kürze, allerdings ohne eine Dirtpark. Aus Platzgründen wurde diese Strecke auf einen Asphaltparcours verkürzt, mit dem die Mountainbiker nicht viel anfangen können.

Bürgermeister von Oer-Erkenschwick will Versprechen halten

Sein Versprechen an die jungen Moutainbiker, einen Dirtpark in Oer-Erkenschwick zu bauen, will Wewers auf jeden Fall einlösen. „Wenn der geplante Standort neben dem TuS-Vereinsheim nicht ins Förderprofil passen sollte, finden wir eben einen anderen.“ Der Bürgermeister ist sehr optimistisch, dass die Stadt die Fördermittel vom Land bekommt und noch in diesem Jahr das Projekt „Dirtpark“ endlich starten kann.

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