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Das Fördergerüst von Schacht III der ehemaligen Zeche ist schon lange stillgelegt.

Sonderschicht

Der Bergbau geht - die Kultur lebt weiter

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OER-ERKENSCHWICK - Mit der Schließung der Zeche Prosper Haniel geht eine Ära zu Ende, die auch Oer-Erkenschwick geprägt hat. Unter dem Motto „Der Bergbau geht, die Kultur lebt weiter“ laden Bergbau- und Geschichtsverein, IGBCE und Schachtgerüst-Förderverein am Samstag, 24. November, alle Bürger zu einer Sonderschicht am Ziegeleitor ein.

Schichtbeginn ist um 17 Uhr. Bergbauverein-Vorsitzender Markus Pliska wird die Besucher begrüßen. Auch BM Carsten Wewers, IGBCE-Landesbezirksleiter Harald Sokorski und Bärbel Bergerhoff- Wodopia, Vorstandsmitglied der RAG-Stiftung, stehen auf der Rednerliste. Um 17.30 Uhr wird eine von der Firma Feld gestiftete Gedenktafel an der Schmiede enthüllt, die an die Geschichte des Bergbaus in Oer-Erkenschwick erinnern soll. Im Anschluss gibt es reichlich Unterhaltung und viel Musik auf dem Gelände des Bergbaumuseums. Außerdem wird im Museum erstmalig eine durchgängige Diashow mit Bildern aus Oer-Erkenschwick von Wolf Dietmar Loos gezeigt.

  1. 17.45 Uhr: In der Bergmannswohnung gibt es eine Lesung mit der Autorin Stephanie Streit-Boudon aus ihrem Buch „Original Ruhrpott“. In der Gezähebude 1 tritt Comedian Jacqueline Feldmann auf.
  2. 18.15 Uhr: Im Bergbaustollen findet ein Improvisationstheater mit dem Autor und Ex-„Camper“ Willi Thomczyk statt.
  3. 18.45 Uhr: Der Sängerkreis der ehemaligen Grubenwehr präsentiert bergbau-typisches Liedgut in der Gezähebude 1. Parallel liest Willi Thomczyk in der Bergmannswohnung. In der Gezähebude 1 ist auch Sänger Rudy Cash zu hören.
  4. 20 Uhr: Der Sängerkreis der ehemaligen Grubenwehr lässt den musikalischen Teil im Museumsbereich ausklingen.
  5. 20.15 Uhr: In der Revierbude tritt die Band BG 174 auf.
  6. 22 Uhr: Das Schichtende wird eingeläutet.

Bergmännische Getränke und Speisen werden während der Veranstaltung in der „Schmiede“ von der Fleischerei Tewes angeboten. Serviert werden dabei auch Panhas und Grützwurst. Der Eintritt zur „Sonderschicht“ ist frei.

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