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In Kürze soll sich ein Fachplanungsbüro mit dem Thema Mobilität in der City beschäftigen. Ziel ist es, den motorisierten Verkehr zu reduzieren und Radfahrer sowie Fußgänger zu stärken.

Stadtentwicklungskonzept

City-Mobilität kommt auf den Prüfstand

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OER-ERKENSCHWICK - Das Konzept für die Attraktivierung der Innenstadt steht kurz vor der Fertigstellung. Jetzt wurden bei einem Forum in der Stadthalle die Eckpunkte vorgestellt – doch nur zehn (!) Bürger hörten zu.

Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) lautet der sperrige Begriff für den Handlungsleitfaden, nach dem die Oer-Erkenschwicker City innerhalb der nächsten fünf bis sieben Jahre Schritt für Schritt attraktiviert werden soll. Seit Anfang vergangenen Jahres ist mit der Konzepterstellung die Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft (DSK) beauftragt. Wer aber beim jüngsten Bürgerforum im Foyer der Stadthalle nach zahlreichen Veranstaltungen in den zurückliegenden Monaten die Vorstellung konkreter Maßnahmen erwartet hatte, wurde enttäuscht.

„Dieses Konzept ist zunächst einmal nur eine allgemeine Voraussetzung dafür, öffentliche Gelder aus der Städtebauförderung beispielsweise des Landes zu bekommen“, erklärt der städtische Fachdienstleiter Michael Grzeskowiak auf Nachfrage unserer Zeitung. „Diesem Gesamtkonzept folgen dann Einzelanträge für konkrete Maßnahmen.“ Der erste Antrag, der nach dem Beschluss im Stadtrat zur politischen Umsetzung des ISEK im November gestellt werden soll, befasst sich mit der Herstellung eines Quartiersplatzes auf dem Bereich des heutigen Kirmesplatzes. Dort sollen in Zukunft bekanntlich ein Hotel, ein Diakonie-Wohnheim und weiterer Wohnraum geschaffen werden. Und mitten in diesen Bauvorhaben soll der neue Quartiersplatz entstehen.

Weitere Bausteine zur Revitalisierung der Innenstadt sollen aber auch ein Mobilitätskonzept mit dem Ziel der Reduzierung des motorisierten Verkehrs und einer Stärkung von Fußgängern und Radfahrern sein. Ebenfalls wichtig ist laut ISEK eine Umgestaltung des Berliner Platzes und des „roten Platzes“, der unteren Stimberg- und der Marktstraße. Die DSK schlägt unter anderem auch die Einrichtung eines speziellen City-Managements, eine Aufwertung des Stadtparks und eine bessere Nutzung der Zechenflächen vor. Voraussetzung dafür sind aber politische Beschlüsse und bewilligte Fördergelder.

Fördergelder fließen - was Oer-Erkenschwick nun für die City erreichen will.

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