Hoffen darauf, dass sie nach einer Besserung der Pandemie-Lage ihre Veranstaltungen durchführen können: Vereinsvorsitzender Klaus Terheyden (M.), Hauptkassierer Benjamin Kaspereit und sein Stellvertreter Ferdi Struck.
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Hoffen darauf, dass sie nach einer Besserung der Pandemie-Lage ihre Veranstaltungen durchführen können: Vereinsvorsitzender Klaus Terheyden (M.), Hauptkassierer Benjamin Kaspereit und sein Stellvertreter Ferdi Struck.

Bergmannsverein

Tradition und Moderne in Oer-Erkenschwick: „Glück Auf“ wird 115 Jahre alt und das ist geplant

  • Jörg Müller
    vonJörg Müller
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Einst haben sie zusammen auf dem Bergwerk Haard geschuftet, jetzt wollen die rund 750 Mitglieder feiern – und zwar das 115-jährige Bestehen des Bergmannsvereins „Glück Auf“ aus Oer-Erkenschwick.

Und das mit dem Feiern meinen die Ex-Kumpel aus Oer-Erkenschwick wörtlich. „Wir hoffen, dass die Corona-Lage es spätestens im August zulässt, dass wir auf dem Gelände des Bergbaumuseums am Ziegeleitor im Zuge des für den 28. August geplanten Tags des Bergmanns auch den Geburtstag unseres Bergmannsvereins feiern können“, sagt Vorsitzender Klaus Terheyden. Der Gründungstag des Bergmannsvereins ist der 17. März. „Aber wegen der Corona-Pandemie und den Schutzverordnungen verzichten wir auf sämtliche Feierlichkeiten an unserem Jubiläumstag. Wir möchten aber auf diesem Wege daran erinnern, dass die solidarische Gemeinschaft im Umfeld des Bergmannsvereins nach wie vor lebt, das hat sich gerade während der Corona-Krise gezeigt“, betont Terheyden.

Oer-Erkenschwick ist mit dem Bergbau untrennbar verbunden

Am 17. März 1906 gründeten die Bergleute: von Beinen, Siering, Große-Streuer, Retnitzek, Plapprot, Lohmüller, Demantin, German und Fillmann mit Unterstützung des Bergmannsverein aus Herne-Sodingen den Bergmannsverein „Glück Auf“ e.V. Zweck des Vereins war, seinen erkrankten Mitgliedern eine Unterstützung und den Hinterbliebenen ein Sterbegeld zu gewähren. Terheyden ist überzeugt: „Oer-Erkenschwick ist mit dem Bergbau untrennbar verbunden. Und die Bergleute hatten immer einen wesentlichen Anteil an der Entwicklung der Vereine und Verbände, sowie der Stadt selbst. Das ist auch heute noch so.“

Mehr zum Thema lesen Sie am Dienstag, 16. März, in der Printausgabe der Stimberg Zeitung sowie im ePaper.

Viele Termine sind angesetzt

Neben dem Tag des Bergmanns am 28. August wollen die Verantwortlichen des Bergmannsvereins am 9. Mai wieder ihre Muttertagsaktion durchführen. Am 13. Juni sollen die Jahreshauptversammlung und am 27. Juni der Ausflug mit Jubilarehrungen stattfinden. Und für den 3. Dezember ist eine Barbarafeier angesetzt. „Alle Termin können natürlich nur stattfinden, wenn die Corona-Lage es zulässt. Wir hoffen sehr, dass das so sein wird“, betont Klaus Terheyden.

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