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Rund um den Kirmesplatz gerät einiges in Bewegung. Das Unternehmen Exner baut im Mittelstück des Areals (Foto) zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 40 Mietwohnungen. Rechts dahinter, auf dem ehemaligen Hallenbad-Gelände, soll der Junikum-Kindergarten entstehen

Träger sind AWO und Junikum

In Oer-Erkenschwick entstehen zwei neue Kindergärten

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OER-ERKENSCHWICK - Das Gelände ist traditionsreich, noch ist es dort ruhig. Aber in Zukunft bestimmt Kinderlachen das tägliche Bild. Auf dem Gelände des früheren Hallenbades entsteht eine Kindertagesstätte.

Die Voraussetzungen zum Verkauf der Fläche hat der Rat im nicht öffentlichen Teil geschaffen. Und mit dem Träger taucht ein Neuling auf. Das Junikum, Gesellschaft für Jugendhilfe und Familien, wird den Kindergarten an der Stimbergstraße in unmittelbarer Nähe des Kirmesplatzes, führen. Bei dem Unternehmen handelt es sich um die Nachfolge-Organisation des ehemaligen Kinderheims St. Agnes. Der Hauptsitz befindet sich in Oer-Erkenschwick. Mit dem Betrieb eines Kindergartens betritt auch das Junikum Neuland.

„Erfahrung in der Arbeit mit Kleinkindern bis zur Jugendhilfe haben wir reichlich“, sagt Geschäftsführer Thomas Kurth und wird mit seinem Team nun die Planungen für den Bau angehen. Ein Investor soll für das Junikum die Kindertagesstätte bauen, die auf vier Gruppen und optional auf eine weitere ausgerichtet ist. Zum Kindergartenjahr 2021 könnte der Bau schließlich bezugsfertig sein.

Weiterer Kindergarten an der Longbentonstraße

Damit ist die Planung der Kindergartenlandschaft allerdings noch längst nicht abgeschlossen. Denn parallel zu den Junikum-Plänen wurde auch der Bau an der Longbentonstraße im Stadtteil Groß-Erkenschwick beschlossen. Auch hier soll eine Vier-Gruppen-Einrichtung entstehen. Den Zuschlag für die Trägerschaft hat nun die Arbeiterwohlfahrt (AWO) erhalten, die in Oer-Erkenschwick bereits zwei Kindergärten verantwortet – an der Hermann-Löns-Straße und an der Schumannstraße.

Aktuell werden 180 Kinder im Alter von einem und zwei Jahren sowie 705 Kinder ab drei Jahren (Ü3) bis zum Schulbeginn betreut. Für Ü3-Kinder gibt es Anspruch auf einen Platz in einer Einrichtung. Die Quote entspricht hier dem NRW-Landesschnitt mit 93 %. Bislang konnte der erhöhte Bedarf noch gedeckt werden.

Zwei neue Einrichtungen auf einmal, das ist nicht alltäglich. „Aber sie sind wichtig für die Entwicklung unserer Stadt“, freut sich auch Bürgermeister Carsten Wewers, dass die Entscheidungen gefällt worden sind. 13 Kindergärten gibt es aktuell in OE – was mittelfristig nicht mehr ausreicht.

Auch in Sachen Turnhallen tut sich etwas in der Stadt. So sind die Tage der PGS-Turnhalle gezählt. sie soll im Herbst abgerissen werden.

Für weitere Projekte im Bereich Stadtentwicklung erhält die Gemeinde jetzt 500.000 Euro vom Land.

Nach mehr als 40 Jahren - Lisa Scheewe, Chefin des AWO_Kindergartens, geht in den Ruhestand.

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