Katze „Mücke“ hat sich gerade von einer Operation erholt. Jetzt wurde das Tier gestohlen.
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Katze „Mücke“ hat sich gerade von einer Operation erholt. Jetzt wurde das Tier gestohlen.

Polizei ermittelt

Erst ausgesetzt, dann gestohlen: „Mücke“ braucht tierärztliche Versorgung - Tierschützer sind in Sorge

  • Regine Klein
    vonRegine Klein
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Todkrank wurde „Mücke“ beim Tierschutzverein in Oer-Erkenschwick ausgesetzt. Kaum hatte sich die Katze etwas erholt, passierte das Unglaubliche: Unbekannte brachen in die Tieraufnahmestation ein und klauten „Mücke“.

„Einbrüche hatten wir auf der Station schon, aber so etwas ist noch nie passiert. Natürlich haben wir Anzeige erstattet“, ist Vereinsvorsitzende Ute Brinkmann über die Tat geschockt, und macht sich große Sorgen um „Mücke“, denn ganz gesund ist die Katze noch nicht:

Not-OP rettet Katze in Oer-Erkenschwick das Leben

In einer Transportbox wurde die Katze am späten Nachmittag des 15. März vor dem Eingangstor der Tieraufnahmestation in Oer-Erkenschwick abgestellt. Über „Facebook“ versuchten die Tierschützer, Hinweise zu erhalten – vergeblich. Währenddessen verschlechterte sich der Zustand der Katze: Sie fraß nicht, konnte keinen Kot absetzen. Eine Röntgenaufnahme zeigte Auffälligkeiten. In einer Not-Operation konnte die Tierärztin das Leben der Katze retten. Die Gallenblase war stark gestaut und im Darm befand sich steinartiger Kot. Die Katze wurde mit Antibiotika und Schmerzmitteln versorgt, bis die Tierschützer am Ostersonntag auf ihrer Homepage verkünden konnten: „Mücke geht es besser.“

Unbekannte klauen Katze aus Auffangstation in Oer-Erkenschwick

Beim Tierschutzverein in Oer-Erkenschwick wurde eingebrochen: Katze „Mücke“ wurde gestohlen.

Dann Dienstagmorgen die böse Überraschung: „Mücke“ wurde gestohlen. Unbekannte haben zwischen Montagabend und Dienstagmorgen (5./6. April) die Tür zum Katzenhaus aufgebrochen. „Mücke“ und eine Wäschebox wurden gestohlen – nichts weiter. Die Tierschützer aus Oer-Erkenschwick sind besorgt. „Mücke“ benötigt Medikamente und tierärztliche Überwachung, da postoperative Komplikationen nicht unwahrscheinlich sind. Außerdem hat sie am Vorderbein eine kahle Stelle, die behandlungsbedürftig ist und von der für Menschen Ansteckungsgefahr ausgeht. Ute Brinkmann: „Mücke musste wirklich genug ertragen. Wir appellieren eindringlich, sie an den Tierschutzverein zurückzugeben, damit sie adäquat versorgt werden kann. Ihr Leben stand auf Messers Schneide. Sie hat es nicht verdient, dass es nun erneut aufs Spiel gesetzt wird.“

Wer Verdächtiges beobachtet oder Hinweise zu den mutmaßlichen Katzendieben hat, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden: Tel. 08002361111.

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