Im dichten Rauch gingen die Einsatzkräfte beim Waldbrand in Oer-Erkenschwick Anfang Juni an die Arbeit.
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Im dichten Rauch gingen die Einsatzkräfte beim Waldbrand in Oer-Erkenschwick Anfang Juni an die Arbeit.

Hitze und Trockenheit

In der Haard ist es brandgefährlich - was es zu beachten gibt

  • Regine Klein
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In der Haard in Oer-Erkenschwick gilt die zweithöchste Warnstufe. Auch Spaziergänger können dazu beitragen, die Waldbrandgefahr zu verringern.

  • Waldbrandgefahr: In der Haard gilt die zweithöchste Warnstufe.
  • Spaziergänger sollten wichtige Regeln befolgen.
  • Bereits Anfang Juni kam es zu einem Brand in der Haard.

Die Feuerwehr Oer-Erkenschwick wurde in den vergangenen Tagen noch nicht zu Wald- oder Flächenbränden gerufen – dabei gilt derzeit die zweithöchste Warnstufe. Und wie schnell es gefährlich werden  kann, merkte man spätesten Anfang Juni. Als in der Haard eine Fläche von ca. 600 Quadratmetern auf Oer-Erkenschwicker Stadtgebiet brannte. Zeitgleich brannte es in einem Wäldchen in Oer. Der Brand wurde rechtzeitig vom Feuerwachturm aus gesichtet. 

Feuerwachtürme auch in Oer-Erkenschwick besetzt

Trockenheit und Hitze sorgen bei den Förstern des Regionalverbandes Ruhr (RVR) für Sorgenfalten. „Die  Feuerwachtürme Rennberg und Farnberg in der Haard sowie der Galgenberg in der Hohen Mark sind besetzt. Damit im Fall der Fälle die Feuerwehr schnell zur Brandstelle gelangt, dürfen die Zufahrten zum Wald nicht zugeparkt werden“, heißt es dazu auf der Internetseite des RVR. Spaziergänger auch aus Oer-Erkenschwick sollten grundsätzliche Verhaltensregeln im Wald einhalten: Generell ist das Rauchen vom 1. März bis zum 31. Oktober verboten. Dasselbe gilt für offenes Feuer sowie Grillen im Wald, das ausschließlich an ausgewiesenen Feuerstellen erlaubt ist. 

Auch die Stadt Oer-Erkenschwick warnt

Auch die StadtOer-Erkenschwick warnt die Bürger: „Trockene Wiesen und Felder, Straßengräben und Böschungen sind ebenfalls leicht entzündlich. Selbst der heiße Katalysator eines Pkw kann trockenes Gras beim Parken auf dürren Flächen in Brand setzen. Das Abflämmen von Unkraut birgt aktuell besondere Gefahren.“

Wer Feuer oder Rauchentwicklung sieht, sollte sofort den Notruf 112 wählen.

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