Das Rathaus von Oer-Erkenschwick
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Wird es im Rathaus von Oer-Erkenschwick künftig noch Beigeordnete geben? CDU und SPD haben sich schon festgelegt.

(Vor-)Entscheidung ist gefallen

Neue Verwaltungsstruktur in Oer-Erkenschwick - Wird es künftig noch Beigeordnete geben?

  • Jörg Müller
    vonJörg Müller
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Die beiden Beigeordneten der Stadtverwaltung von Oer-Erkenschwick scheiden zum Jahreswechsel aus dem Dienst. Doch werden sie ersetzt?

In Oer-Erkenschwick steht die Stadtverwaltung vor einem Umbau. In den kommenden fünf Jahren scheidet bis auf Ordnungsamtsleiterin Barbara Sosna und dem im vergangenen September wiedergewählten Verwaltungschef Carsten Wewers (CDU) die komplette Führungsebene altersbedingt aus ihren Ämtern. Den Anfang machen zum Jahreswechsel die beiden Beigeordneten, Gabriele Langemeier-Conrad und Bernd Immohr. Und die sollen nicht durch neue Wahlbeamte ersetzt werden.

Gemeinsame Linie von CDU und SPD in Oer-Erkenschwick

Dafür haben sich CDU-Fraktionsvorsitzender Lars Ehm und sein SPD-Amtskollege Peter Duscha in einem Gespräch mit dem Bürgermeister von Oer-Erkenschwick festgelegt. Lars Ehm meint: „Wir sparen damit nicht nur rund 250.000 € pro Jahr, sondern können engagierten und fähigen Nachwuchskräften eine Perspektive eröffnen.“ Und Peter Duscha ergänzt: „Ohne die Leistungen der Beigeordneten in Abrede stellen zu wollen, sind wir der Überzeugung, dass es in Zukunft auch ohne geht.“

Stadtverwaltung Oer-Erkenschwick soll verschlankt werden

Die beiden Fraktionsvorsitzenden haben deshalb Bürgermeister Carsten Wewers aufgefordert, bereits zur nächsten Sitzung des Stadtrates von Oer-Erkenschwick im April eine Änderung der Hauptsatzung vorzulegen. Gleichzeitig soll der Bürgermeister seine bereits mündlich vorgetragenen Überlegungen zur Führungsstruktur der Verwaltung dem gesamten Rat erläutern. Carsten Wewers: „Eine Verschlankung beziehungsweise der Abbau von Führungsebenen ist mir dabei ein besonderes Anliegen.“

Nachwuchskräfte aus Oer-Erkenschwick sollen Lücken füllen

Der Bürgermeister von Oer-Erkenschwick ist darüber hinaus zuversichtlich, mit eigenen Nachwuchskräften die Lücken mittelfristig auffüllen zu können. „Unsere Mitarbeiter verfügen über ausreichend Potenzial und – für mich ganz wichtig – über die nötige Empathie, für „ihre“ Stadt gute Arbeit zu leisten. Darauf setze ich für die Zukunft“, sagt Wewers und betont, dass die noch verfügbaren Führungskräfte den Umbau der Verwaltung mit ihrer Erfahrung und ihrem Wissen in den nächsten Jahren begleiten sollen und wollen.

Bernd Immohr seit 1991 im Dienst der Stadt Oer-Erkenschwick

Übrigens: Bernd Immohr ist seit 1991 als Technischer Beigeordneter der Oer-Erkenschwicker Stadtverwaltung im Amt. Im Herbst 2015 wurde er zum letzten Mal wiedergewählt. Zu seinem Verantwortungsbereich gehört auch der Baubetriebshof mit unter anderem der Müllabfuhr. Gabriele Langemeier-Conrad ist ebenfalls seit vielen Jahren in städtischen Diensten und seit Sommer 2015 Erste Beigeordnete.

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