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Ein trister Ort: Die Marktstraße soll zwischen rotem Platz und Berliner Platz mit einem Wohnhof-Konzept und neuen Bäumen aufgewertet werden. Voraussetzung ist aber auch hier, dass Fördermittel fließen.

Ziel für die City

Endlich mehr Lebensqualität

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OER-ERKENSCHWICK - Langsam, aber sicher können die Bürger etwas mit der Abkürzung „ISEK“ anfangen. Was das sogenannte Integrierte Stadtentwicklungskonzept in der Praxis bringen wird, es wird deutlicher.

In zwei Wochen wird der Kommunalpolitik der Stand der Dinge zur Umsetzung eines der städtebaulich wichtigsten Projekte der vergangenen Jahre vorgelegt. Nach dem letzten Bürgerforum Mitte September wird dem Stadtentwicklungsausschuss am 8. Oktober präsentiert, welche Chancen das ISEK bringt, um eines der „Sorgenkinder-Themen“ nach vorne zu bringen: die Neugestaltung der Innenstadt.

Das fertige Konzept ist Voraussetzung dafür, öffentliche Fördergelder zu bekommen. Und dann soll der langersehnte Wunsch zur Umgestaltung der City Wirklichkeit werden. „Revitalisierung“, dieses Wort ist einer der Zentralbegriffe in dem Konzept.

  1. Neuordnung des Klemm-Dreiecks (Stimbergstraße/Marktstraße): Die Umgestaltung des ehemaligen Kaufhauses „Klemm“ mit Wohnungen, Gastronomie und Einzelhandel gilt als eines der wichtigsten Vorhaben. Zudem soll laut Konzept ein Quartiersplatz auf dem Kirmesplatz entstehen.
  2. Einrichtung eines City-Managements: Ein City-Manager soll bei der Vermittlung von Mietern unterstützen und neue Konzepte zur Nutzung von Ladenlokalen erstellen. Außerdem könnte er für einen „Runden Tisch Einzelhandel“ verantwortlich zeichnen.
  3. Entwicklung des Zechengeländes: In Zusammenarbeit mit den Eigentümern soll eine Modernisierung des Hauptgebäudes samt Lichthalle angestrebt werden. Für den Außenbereich sind Trendsportarten wie Frisbee-Golf oder Fußball-Golf eine Idee.
  4. Berliner Platz: Eine Erweiterung von Wasserspielanlagen und neue Beleuchtung sollen für einen angenehmeren Aufenthalt sorgen.
  5. Untere Stimbergstraße und „roter Platz“: Mehr Grün und auch hier eine neue Beleuchtung sind unter anderem in diesem Bereich angedacht. Marktstraße: Die Entwicklung eines Wohnhofes in Zusammenarbeit mit den Eigentümern sowie Vorgartenzonen sind hier unter anderem Ideen.
  6. Stadtpark: Der Austausch von Spielgeräten und neue Angebote wie beispielsweise Boule sollen das Gelände aufwerten. Eine weitere Idee sind leuchtende Parkbänke, die Stadt Aurich (Ostfriesland) wird hier als Beispiel genannt.
  7. Fuß- und Radweg entlang des Stadions: Hier könnte laut ISEK ein innerstädtischer Fitnesspfad entstehen. Zudem sei eine Querverbindung zwischen dem Weg und der Wohnanlage „Am Schillerpark“ wünschenswert.

Mittlerweile ist das Projekt um den Umbau des ehemaligen Klemm-Kaufhauses ins Stocken geraten.

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