Olaf Scholz (SPD) redet auf einem Podium vor einer SPD-Plakatwand.
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Lehnt schnelle Lockerungen ab: Vizekanzler Olaf Scholz (SPD).

Scholz mahnt zu Zurückhaltung

Corona-Lockdown: Streit über Osterurlaub entbrannt

Im Kampf gegen Corona werden vielerorts die Grenzen geschlossen. Die bange Frage: Ist der Osterurlaub noch möglich? Darüber gibt es jetzt heftigen Streit.

Hamburg – Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich in die aufkommende Debatte um den Osterurlaub eingemischt. Angesichts einer weiterhin ungeklärten Infektionslage wies er Forderungen nach schnellen Lockerungen zurück und mahnte eindringlich zu Zurückhaltung in dieser Frage. Der Beginn der Diskussion sei viel zu früh, sagte der Bundesfinanzminister im Gespräch mit der „Welt“. Es sei jetzt sehr wichtig, „dass wir „alle ein wenig abwarten, wie sich die Dinge entwickeln“, so Scholz.

Zuvor hatten bereits einige Länderchefs öffentlich über die Ferienfrage gestritten*. Eröffnet worden war die Debatte von Sachsen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU), der bereits am Sonntag in einem „Bild“-Interview Lockerungen zum Ferienbeginn ausgeschlossen hatte. „Ich bin dafür, Wahrheiten auszusprechen: Osterurlaub in Deutschland kann es dieses Jahr leider nicht geben“, sagte er und provozierte damit Schleswig-Holsteins Ministerpräsidenten Daniel Günther. Mit Blick auf die Tourismuswirtschaft in seinem Land wirbt er seit Tagen für schnelle Lockdown-Lockerungen. In Hamburg sieht man die Bemühungen um eine klare Öffnungsperspektive allerdings alles andere als gerne*, wie das Nachrichtenportal 24hamburg.de berichtet. 24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes.

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