Die Bilder aus der Mitte von Berlin sind Zeitgeschichte geworden. Foto: -/dpa
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Die Bilder aus der Mitte von Berlin sind Zeitgeschichte geworden. Foto: -/dpa
Ein DDR-Bürger zeigt bei der ersten freien Fahrt in die BRD seinen Ausweis vor. Foto: Holger Hollemann/dpa
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Ein DDR-Bürger zeigt bei der ersten freien Fahrt in die BRD seinen Ausweis vor. Foto: Holger Hollemann/dpa
Der Grenzübergang Helmstedt/Marienborn wenige Tage nach der Grenzöffnung. Foto: Holger Hollemann/dpa
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Der Grenzübergang Helmstedt/Marienborn wenige Tage nach der Grenzöffnung. Foto: Holger Hollemann/dpa
DDR-Bürger werden am Grenzübergang Helmstedt mit Sekt begrüßt. Foto: Holger Hollemann/dpa
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DDR-Bürger werden am Grenzübergang Helmstedt mit Sekt begrüßt. Foto: Holger Hollemann/dpa
Menschen feiern auf der Berliner Mauer in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989. Foto: Peter Kneffel/dpa
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Menschen feiern auf der Berliner Mauer in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989. Foto: Peter Kneffel/dpa

Im Osten wie im Westen

Umfrage: Jeder siebte Deutsche sieht Mauerfall kritisch

Hamburg/Mölln (dpa) - Jeder siebte Deutsche sieht einer Umfrage zufolge den Mauerfall vor 30 Jahren kritisch. Jeder Dritte könne sich nicht zwischen einer positiven oder negativen Bewertung entscheiden, ergab eine repräsentative Befragung des Meinungsforschungsinstituts Ipsos.

Die Kritiker des Mauerfalls sind in Westdeutschland mit rund 15 Prozent ähnlich stark vertreten wie in Ostdeutschland mit 14 Prozent. Der Anteil der neutral eingestellten Bürger ist der Umfrage zufolge im Westen mit 32 Prozent etwas größer als im Osten (29 Prozent). Die Mehrheit der Befragten beurteilt den Fall der Mauer allerdings positiv, und zwar rund 54 Prozent im Westen und 57 Prozent im Osten.

Die Mauerfallkritiker im Westen klagten in der Befragung vor allem über die hohen Kosten und Steuern im Zusammenhang mit der Wiedervereinigung. Teilweise störten sie sich auch an der vermeintlichen Mentalität der Ostdeutschen und äußerten Ansichten wie: Die Ostdeutschen "haben nichts dazugelernt" oder "sind nie zufrieden".

Die ostdeutschen Mauerfallkritiker bemängelten in erster Linie die Unterschiede bei Einkommen und Renten zwischen Ost und West. Einige gaben an, der Wegfall der Mauer sei Ursache für die Arbeitslosigkeit in ihrer Region. Andere nannten eine hohe Kriminalitätsrate oder eine hohe Zahl von Ausländern.

Bei der Frage nach dem Hauptgrund für ihre Einstellung wurden den Mauerfallkritikern keine Antwortmöglichkeiten vorgegeben. Ipsos-Projektleiter Hans-Peter Drews sagte am Dienstag, die absolute Zahl dieser Gruppe von Befragten sei sehr gering, eine prozentuale Gewichtung der Antworten mache darum keinen Sinn. "Insgesamt zeigt unsere Umfrage, dass die Meinungen zum Mauerfall zwischen Ost- und Westdeutschen gar nicht so weit auseinanderliegen", stellte Drews fest.

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