3D-Druck - Die Zukunft der Fertigung?

3-Druck ist derzeit in aller Munde. Obwohl es die Technologie bereits seit einiger Zeit gibt, durchläuft sie gerade in den letzten Jahren einige Entwicklungsstufen, welche sie immer attraktiver für die Fertigung verschiedenster Gegenstände macht. Die Herstellungstechnik klingt dabei so banal, dass Verbraucher kaum glauben könne, dass sie tatsächlich funktioniert. Drucker anschließen, Modell des Gegenstandes zur Verfügung stellen, drucken!

In diesen Bereichen ist der 3D-Druck besonders gefragt

Der . Doch es gibt einige Sparten, welche die Herstellung wichtiger Teile ganz besonders zu schätzen wissen. Dazu gehört zum Beispiel die Zahnmedizin. Zukünftig müssen Kronen, Brücken und Inlays nicht mehr mühsam in einem Labor gefertigt, sondern können einfach nach Modell ausgedruckt werden. Aktuell wird in diesem Bereich geforscht, damit der Zahnersatz in der nahen Zukunft nicht nur leistbarer, sondern auch passgenauer wird.

In der soll der 3D-Druck nicht nur die Herstellung von Autoteilen revolutionieren, sondern auch von verschiedenen anderen Komponenten - unabhängig vom Zweck, Einsatzgebiet oder der Größe der entsprechenden Teile. Auch in der Luftfahrt würde sich das Drucken von Einzelteilen aus besonders leichten Materialien lohnen. Jedes Gramm weniger spart teuren Treibstoff ein und macht Missionen zu weiter entlegenen Planeten möglich. Der 3D-Druck könnte die Raumfahrt revolutionieren, weil er für leichte Formen sorgt, welche trotzdem sehr stabil sind. Die Teile bestehen aus Wabenstrukturen und haben innen Hohlräume. Diese Herstellung wäre mit herkömmlichen Verfahren nicht möglich.

So funktioniert die Technologie

Inzwischen wird der Begriff des 3D-Drucks für unterschiedliche Methoden zur Fertigung verwendet. Diese funktionieren nach unterschiedlichen Prinzipien und sind jeweils für verschiedene Materialien und Endprodukte geeignet. Eines haben diese Verfahren jedoch gemeinsam: Sie bauen dreidimensionale Objekte, indem sie sehr dünne Schichten übereinander auftragen und dieser verfestigen. Diese Art der Herstellung gehört zur sogenannten .

Die Vorgänge der verschiedenen 3D-Druck-Verfahren sind recht ähnlich. Die Arbeitsplatte eines Druckers befindet sich im unteren Bereich des Gerätes, weil dort Material schichtweise übereinander aufgetragen wird - je nach Endprodukt findet die Verarbeitung kalt oder erhitzt statt. Eine feine Düse trägt das verflüssigte Material auf und orientiert sich dabei haargenau an einem Modell, welches dem Drucker zuvor über eine entsprechende Software-Komponente zur Verfügung gestellt wird. Der 3D-Drucker arbeitet sich Schicht um Schicht weiter voran, bis das Objekt fertig ist und ein exaktes Abbild des Modells darstellt. Manche Werkstücke müssen allerdings nachgearbeitet werden, weil kleine Unebenheiten während des Druckvorgangs entstehen können. Vor allem Reste, welche der reinen Stabilisation während des Druckvorgangs dienen, müssen im Nachhinein entfernt werden. Je feiner das Ausgangsmaterial, desto detaillierter kann das Endprodukt werden.

Auch für Privathaushalte gibt es entsprechende Geräte

Inzwischen ist die Technologie rund um den 3D-Druck schon so weit, dass auch den Endverbrauchern diverse Modelle zur Verfügung stehen. Ab rund 500 Euro gibt es einen voll funktionsfähigen Drucker, welcher über verschiedene Internetseiten käuflich erworben werden kann. Wer besonders viel Wert auf Qualität legt, muss allerdings tiefer in die Tasche greifen. Ausgereifte Modelle liegen in der Anschaffung eher im mittleren vierstelligen Bereich. Die Anschaffung ist möglich, lohnt sich für rein private Zwecke allerdings kaum.

Außerdem benötigen Anwender viel Geduld, da die Herstellung sehr lange dauert. Kein Wunder, so werden doch einzelne Schichten Millimeter für Millimeter nacheinander aufgetragen, bis das gewünschte Endprodukt entsteht. Ein weiterer Nachteil der Geräte für den Endverbraucher: Die Bedienung ist alles andere als simpel. Eine Einarbeitung in die Materie ist daher notwendig, um vernünftige Ergebnisse zu erzielen.

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