Ein Gordon Murray T.50 von schräg oben.
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Flotte Flunder: Der 659-PS-starke Gordon Murray T.50 soll nur 980 Kilogramm wiegen.

Erbe des McLaren F1

Gordon Murray T.50: Dieser Supersportwagen lässt die Konkurrenz alt aussehen

Erst gab es Zeichnungen, dann Ausschnittfotos und erste Technik-Daten. Doch jetzt hat Gordon Murray das Tuch komplett von seinem Supersportwagen gezogen.

Guildford – Der für 2022 erwartete Mittelmotorsportwagen T.50 von Gordon Murray Automotiv kommt optisch auffallend puristisch daher, die Karosserie wirkt wie aus einem Guss und verzichtet weitgehend auf ausuferndes Spoilerwerk, schlundartige Lufteinlässe oder Sicken und Hutzen in der Blechhaut. Der Fahrer nimmt auf einem zentralen Sitz im Cockpit Platz, zwei Passagiere sitzen links und rechts nach hinten versetzt. Wem der Name Gordon Murray nichts sagt: Der inzwischen 74-Jährige ist ein ehemaliger Konstrukteur von Formel-1-Rennwagen und der Designer des legendären Supersportwagens McLaren F1. Und wer sich den T.50 einmal näher betrachtet, wird auch eine gewisse Ähnlichkeit schwer bestreiten können.

Als Antrieb kommt im Gordon Murray T.50 ein neuentwickelter 3,9-Liter-V12-Saugbenziner zum Einsatz*, der 485 kW (659 PS) und 450 Newtonmeter Drehmoment leisten sowie Drehzahlen von über 12.000 Touren vertragen soll. Ein für Supersportwagenkeineswegs ungewöhnliches Niveau. Anders hingegen das Gewicht, denn dieses soll laut Gordon Murray bei lediglich 980 Kilogramm liegen. Andere Sportwagen dieses Kalibers mit ähnlich viel Leistung wiegen im Schnitt über 1,4 Tonnen. Während im Fall des Gordon Murray T.50 also 663 PS eine Tonne bewegen, müsste ein typischer Mitbewerber 950 PS bereitstellen, um das gleiche Verhältnis von Gewicht und Leistung darzustellen. *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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