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Der Subaru Outback mit überarbeiteter Front.

Fahrbericht

Subaru Outback: Ein Kombi für alle Fälle

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Der Subaru Outback ist ein Cross-Country-Pkw mit Allradantrieb und viel Platz. Und dabei macht der Japaner vieles gut.

Subaru hat sich über Jahre den Ruf erarbeitet, manches einfach anders zu machen als andere Autohersteller. Und so bleibt man sich auch beim Outback treu: Das groß gewachsene Flaggschiff der Allrad-Spezialisten aus Japan bietet sowohl die Vorzüge eines Crossover-SUV als auch die eines stadttauglichen Kombis.

Im Straßenverkehr fällt der bullige Familienvan auf: Die typische Subaru-Front mit blau unterlegtem Stern-Emblem passt gut zu dem Cross-Country-Auftritt. Wie üblich in dieser Klasse, die nicht von vielen Herstellern bespielt wird, glänz auch der Outback durch praktische Details: eine höher gelegte Karosserie, ein Unterfahrschutz aus Plastik vorne und hinten, breite Reifen mit viel Grip und einen riesigen Kofferraum (bis zu 1848 Liter Volumen). Kein Wunder, dass der Outback erst im vergangenen Jahr zum sechsten Mal in Folge zum „Familienauto des Jahres“ in den USA gewählt wurde. Auf 4,82 Meter Länge gibt es viel Platz für fünf Mitfahrer.

Starkes Sicherheitsgefühl in Kurven und bei Regen

Den japanischen Crossover gibt es in Deutschland zu Preisen ab 34.600 Euro, unser Testmodell ab 41.300 Euro. Dafür bietet der silberfarbene Outback in der Sport-Version mit 2,5-Liter-Benziner und 175 PS sowie stufenloser Automatik und Anhängerkupplung auch fast alles, was man sich zum Beispiel auf langen Reisen mit der Familie und viel Gepäck wünscht.

Unsere Teststrecke an die holländische Nordseeküste jedenfalls erledigt der Outback zuverlässig: Der tief liegende Boxermotor schurrt auch bei flotter Fahrt ohne große Geräuschkulisse, der permanente Allradantrieb sorgt gerade bei Regen und in engen Kurven für ein starkes Sicherheitsgefühl. Auch die Verarbeitung im Innern passt: Die Ledersitze sind bequem und bieten viel Halt, die Armaturen sind übersichtlich untergebracht. Allerdings sollte die Software für das Navigationssystem einmal überarbeitet werden. Teilweise wurde im Test zum Abbiegen auf andere Autobahnen zu spät aufgefordert – hier mussten wir Umwege in Kauf nehmen. Zudem spiegelt das Navi-Display. Auch eine Belüftung der Ledersitze wäre gerade im Sommer wünschenswert.

Zuverlässig funktionieren die Assistenzsysteme: Das aktive Spurhaltesystem in Kombination mit automatischem Distanzhalter, Notbremsassistent und Tempomat bietet dem Fahrer die Möglichkeit, sich voll und ganz auf den Straßenverkehr zu konzentrieren. Beim Verbrauch verhält sich der crosstaugliche Kombi fast schon branchenüblich: Schließlich bringt der Outback knapp 1,7 Tonnen auf die Waage und kann bis zu 2000 Kilo ziehen. Auf der holländischen Autobahn jedenfalls reichten dem Subaru bei konstanten 110 km/h etwa 6,5 bis 7 Liter Benzin. Im Stadtverkehr allerdings genehmigte sich unser Testwagen zwischen 9 und 10 Liter – ebenso bei Fahrten auf der Autobahn jenseits der 140 km/h.

Der Outback als Benziner dürfte vor allem für Familien mit „Anhang“ von Interesse sein – mit 75 kg Stützlast, zwei Tonnen Zugkraft und durchzugsstarkem Motor schleppt der Cross-Kombi zuverlässig auch größere Lasten bis zum Zielort.

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