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Der „Ranger“ richtet sich als Sondermodell des Suzuki Jimny vor allem an Förster und Jäger.

Fahrbericht

Suzuki Jimny: Der Nachfolger steht schon bereit

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Der Suzuki Jimny bietet echte Offroadqualitäten zum Kleinwagenpreis. Zurzeit kann man echte Schnäppchen machen, denn die vierte Generation steht bereits in den Startlöchern.

Selbstverständlich kann mit sich dem Suzuki Jimny auch im Asphaltdschungel der Großstadt oder auf der Autobahn bewegen. Allerdings macht das bei Weitem nicht so viel Spaß wie die Fahrt über unbefestigte Wege, durch schlammige Senken oder auf steilen Rampen. Der kastige und kultige Vollblut-Offroader ist nicht nur etwas für Förster und Jäger.

Für diese Berufsgruppen sowie für Landwirte, Almbauern und Abenteuerlustige eignet sich der Geländewagen in Miniaturausführung jedoch besonders – gerade auch als Sondermodell „Ranger“, das wir zwei Wochen lang Probe gefahren sind. Auf Basis der gehobenen Club-Ausstattung kommt der Ranger mit vielen Extras um die Ecke: Dazu zählen eine abnehmbare Anhängerkupplung, ein Trenngitter, eine flexible Laderaumauskleidung und widerstandsfähige Gummimatten für den Fußraum. Ganz im Stile seines prominenten Urgroßvaters LJ10, der 1970 ursprünglich militärische Zwecke entwickelt wurde, gibt sich der Jimny sonst eher spartanisch: Die Gestaltung des Innenraums ist vor allem praktisch, das Material (Kunststoff) wirkt robust und dürfte wohl fast jede Fahrt abseits befestigter Straßen schadlos überstehen. Einziges Assistenzsyszem an Bord ist der Gurtwarner.

Immerhin gibt es zwei Airbags, ABS sowie ein ausschaltbares Stabilitätsprogramm. Viel wichtiger: Die Zuschaltung des Vierradantriebs erfolgt ganz einfach per Druckschalter – sogar während der Fahrt bei einem Tempo bis 100 km/h. Auf trockenem Asphalt reicht jedoch der gute Hinterradantrieb. Auf Wunsch kann bei Stillstand zusätzlich auf Allrad mit Geländereduzierung geschaltet werden. Dann werden die Antriebskräfte auf die Räder erhöht.

Für Unterhaltung und Vorankommen in unbekanntem Gebiet sorgt ein Pioneer-System mit Touchscreen, Navi, Telefonanbindung und zwei USB-Anschlüssen. Damit wird der kultige Kraxler mit sparsamem 84-PS-Benziner (7,2 Liter im Mix) absolut alltagstauglich – und das zum Kleinwagenpreis: Bei 14.900 Euro beginnen die Preise für den Jimny im Moment. Das hat einen Grund: Die Händler verkaufen die seit 1998 gebaute dritte Generation derzeit ab.

Wem diese noch etwas zu „rund“ wirkt und wer für kantige Formen schwärmt, muss nicht mehr lange warten: Schon im Herbst kommt die vierte Generation auf den Markt, die wieder deutlich stärker an die Jimnys aus den 80ern erinnert.

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