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Parkplätze sind mancherorts eine Rarität. (Symbolbild)

Heftig

"Das ist doch lächerlich": Parkplatz steht für über 90.000 Euro zum Verkauf

Die Parkplatzsituation wird zwar vielerorts immer prekärer, doch was für einen Stellplatz in San Francisco verlangt wird, schlägt dem Fass den Boden aus.

  • Nicht nur die Wohn-, auch die Parksituation ist vielerorts angespannt.
  • Ein Parkplatz in San Francisco kostet über 90.000 Euro.
  • Anwohner reagieren empört.

Sie wollen sich mal wieder etwas Gönnen? Einen Parkplatz vielleicht? Bei den meisten würde der vielleicht nicht unbedingt auf der Wunschliste stehen, doch bei einem Preis von 100.000 Dollar (ca. 91.300 Euro) muss es sich fast um einen speziellen Parkplatz handeln - oder doch nicht?

Irrer Preis: Parkplatz für 100.000 Dollar

Der Parkplatz, von dem hier die Rede ist, befindet sich in einem zu einem Wohnkomplex gehörenden Parkhaus in San Francisco. Für diejenigen, die aufgrund der Anzeige, die derzeit im Netz zu finden ist, verwirrt sein sollten, heißt es darin noch einmal explizit: "Um klar zu sein: Das hier (Anm. d. Red.: die Anzeige) ist nur für den Parkplatz." Eine Wohnung im selben Wohnkomplex würde Interessenten 849.000 Dollar (rund 775.000 Euro) kosten, was für die Lage noch preislich im Rahmen ist.

Warum aber ein Parkplatz* 100.000 Dollar kosten soll, scheint nur der Makler Bill Williams zu wissen: Seiner Meinung nach, ist die Lage in der teuren Wohngegend South Beach und die Nähe zu einem Baseballstadion vorzüglich. Zudem "sei es ein sicherer Ort, um sein Geld zu parken". Für den Makler ist der Parkplatz nämlich eine gute Investition, falls es dem Aktienmarkt einmal schlecht gehen sollte - als finanzielle Rücklage quasi. Obendrein bräuchte es dafür nicht einmal eine Wohnung im selben Wohnkomplex. Den Parkplatz könne jeder kaufen.

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Anwohner reagieren empört auf 100.000-Dollar-Parkplatz

Laut dem Online-Portal SFGate ist das wohl auch nicht so weit hergeholt. Dieses hat nämlich von Williams herausgefunden, dass ein anderer Parkplatz in jenem Parkhaus im November 2019 für 90.000 Dollar (rund 82.200 Euro) den Besitzer gewechselt hat. Derzeitige Bewohner des Wohnkomplexes würden für ihre Parkplätze 300 Dollar im Monat bezahlen.

Doch selbst eine Anwohnerin, Peggy Chou, ist laut ABC News schockiert über den Preis: "Das ist doch lächerlich." Auch Sirine Khalifa, die gegenüber von dem Wohnkomplex ein Knöllchen* in Höhe von 72 Dollar erhalten hat, war zwar schockiert über die Höhe des Bußgeldes, doch einen 100.000-Dollar-Parkplatz würde sie sich dort trotzdem nicht kaufen. Lieber würde sie mit 100.000 Dollar etwas Sinnvolles tun - zum Beispiel Obdachlosen helfen: "So viele leben auf der Straße und das ist nicht menschenwürdig", meint sie.

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Mit neuen Fotos: Kuriose Blitzer-Bilder - Die verrücktesten Radarfotos

Taube verhindert Bußgeld: Die Kreispolizeibehörde Viersen kann einem Autofahrer wegen einer Taube die Geschwindigkeitsübertretung nicht nachweisen. Weder Fahrer noch Taube müssen das Bußgeld in Höhe von 105 Euro bezahlen.
Taube verhindert Bußgeld: Die Kreispolizeibehörde Viersen kann einem Autofahrer wegen einer Taube die Geschwindigkeitsübertretung nicht nachweisen. Weder Fahrer noch Taube müssen das Bußgeld in Höhe von 105 Euro bezahlen. © Kreispolizeibehörde Viersen
Die Raser-Taube hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können.
Die "Raser-Taube" hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können. © Stadt Bocholt
Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen.
Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen. © Polizei Essen
Morgens keine Lust die Scheiben freizukratzen? Keine gute Idee. Und dann auch noch zu schnell in einer 30er Zone. Wer so viel falsch macht, muss sich nicht wundern, bestraft zu werden.
Morgens keine Lust die Scheiben freizukratzen? Keine gute Idee. Und dann auch noch zu schnell in einer 30er Zone. Wer so viel falsch macht, muss sich nicht wundern, bestraft zu werden. © Polizei Dortmund
Gleiche Stelle, gleicher Blitzer, gleiches Vergehen. Auch dieser Fahrer war zu faul, um für genug Durchblick zu sorgen.
Gleiche Stelle, gleicher Blitzer, gleiches Vergehen. Auch dieser Fahrer war zu faul, um für genug Durchblick zu sorgen. © Polizei Dortmund
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur.
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur. © Polizei Dortmund
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Teenies auf Spritztour: Mit Muttis Auto geblitzt. Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt. © Polizei Aachen
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Rückenansicht: Ein Trio bekundet wortlos seine Meinung über Geschwindigkeitskontrollen.
Rückenansicht: Ein Trio bekundet wortlos seine Meinung über Geschwindigkeitskontrollen. © mm
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Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt. © Polizei

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