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Trotz Parkticket gab es für eine Frau ein Knöllchen. (Symbolbild)

Dreist?

Strafzettel trotz Parkticket: Frau soll über 100 Euro zahlen

Auf dem Supermarktplatz müssen Kunden immer öfter mit Knöllchen rechnen - manchmal sogar, wenn ein Ticket gelöst wurde, wie es im Fall einer Britin scheint.

Da zahlt man für ein Parkticket - und kassiert am Ende doch ein Knöllchen? So erging es vor Kurzem zumindest der Britin Colleen Godfrey aus East Yorkshire. Die 64-Jährige erhielt einen Bußgeldbescheid von satten 100 Pfund (ca. 117 Euro) wegen angeblichen Falschparkens.

Über 100 Euro Bußgeld wegen Falschparkens: Frau wehrt sich

Godfrey machte sich am 28. November 2019 auf zu einer Filiale der Supermarktkette Iceland, um ein paar Gutscheine einzulösen - am Ende soll sie aber allein fürs Parken doppelt so viel bezahlen wie fürs Einkaufen. Denn obwohl die 64-Jährige sich ein Parkticket holte, erhielt sie von Excel Parking, einer Dienstleisterfirma, die die Parkplatzüberwachung für den Supermarkt übernimmt, ein Knöllchen von 100 Pfund. "Ich war stinksauer", berichtete sie dem Online-Portal Hull Live. "Das Ticket zeigt den Zeitpunkt der Validierung, das Datum und die Nummer der Ticketmaschine, es hat nur mein Kennzeichen nicht übernommen."

Für ein valides Ticket müssen Kunden das Kennzeichen des Fahrzeugs angeben. Godfrey war sich sicher, es angegeben zu haben, nur später fiel ihr auf, dass auf dem Ticket nur ein Buchstabe des Kennzeichens gedruckt wurde. "Ich dachte, es wurde akzeptiert, aber das wurde es nicht. Sie sollten keine Tickets ausgeben, wenn das Kennzeichen nicht angenommen wird."

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Parküberwachungsfirma verteidigt sich und weist Beschwerde ab

Auf den Bescheid hin suchte sie das Original-Parkticket heraus, das glücklicherweise noch im Auto lag und reichte Beschwerde ein - schließlich konnte sie damit beweisen, fürs Parken gezahlt zu haben. Aber selbst das half nichts: Die Parküberwachungsfirma wies sie mit der Begründung ab, dass die fehlende Angabe des Kennzeichens der Grund für die Geldbuße wäre.

"Die Schilder auf dem Parkplatz machen klar, dass für alle Fahrzeuge, die hier parken, ein Ticket gekauft werden muss. Es weist eindeutig darauf hin, dass es sich um ein Privatgelände handelt und dass 100 Pfund Strafe fällig werden, wenn die Geschäftsbedingungen missachtet werden." Zu diesen Bedingungen gehöre auch die volle und korrekte Angabe des Kennzeichens.

Daraufhin spielte Godfrey mit dem Gedanken, erneut Beschwerde einzureichen, entschied sich aber dazu, 60 Pfund Buße zu zahlen - wer frühzeitig seine Knöllchen begleicht, erhält nämlich Rabatt. Die Supermarktkette Iceland, die die Firma beauftragt, steht hinter dem Dienstleister. Ein Sprecher sagte: "Mrs. Godfrey hat es versäumt, es richtig zu machen, indem sie nur einen Buchstaben angab, also ist Excel dazu berechtigt, ein Bußgeld zu verlangen." Als Zeichen des guten Willens wolle man aber mit der Firma darüber sprechen, das Bußgeld zu erlassen.

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Das OLG Frankfurt erklärt hunderttausende Strafzettel für ungültig - wir erklären die Folgen für Parksünder.

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Taube verhindert Bußgeld: Die Kreispolizeibehörde Viersen kann einem Autofahrer wegen einer Taube die Geschwindigkeitsübertretung nicht nachweisen. Weder Fahrer noch Taube müssen das Bußgeld in Höhe von 105 Euro bezahlen.
Taube verhindert Bußgeld: Die Kreispolizeibehörde Viersen kann einem Autofahrer wegen einer Taube die Geschwindigkeitsübertretung nicht nachweisen. Weder Fahrer noch Taube müssen das Bußgeld in Höhe von 105 Euro bezahlen. © Kreispolizeibehörde Viersen
Die Raser-Taube hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können.
Die "Raser-Taube" hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können. © Stadt Bocholt
Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen.
Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen. © Polizei Essen
Morgens keine Lust die Scheiben freizukratzen? Keine gute Idee. Und dann auch noch zu schnell in einer 30er Zone. Wer so viel falsch macht, muss sich nicht wundern, bestraft zu werden.
Morgens keine Lust die Scheiben freizukratzen? Keine gute Idee. Und dann auch noch zu schnell in einer 30er Zone. Wer so viel falsch macht, muss sich nicht wundern, bestraft zu werden. © Polizei Dortmund
Gleiche Stelle, gleicher Blitzer, gleiches Vergehen. Auch dieser Fahrer war zu faul, um für genug Durchblick zu sorgen.
Gleiche Stelle, gleicher Blitzer, gleiches Vergehen. Auch dieser Fahrer war zu faul, um für genug Durchblick zu sorgen. © Polizei Dortmund
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur.
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur. © Polizei Dortmund
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Teenies auf Spritztour: Mit Muttis Auto geblitzt. Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt. © Polizei Aachen
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Raser auf Schienen. © mm
Rückenansicht: Ein Trio bekundet wortlos seine Meinung über Geschwindigkeitskontrollen.
Rückenansicht: Ein Trio bekundet wortlos seine Meinung über Geschwindigkeitskontrollen. © mm
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Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt. © Polizei

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