Der Subaru Forester als e-Boxer in der fünften Modellgeneration.
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Der Subaru Forester als e-Boxer in der fünften Modellgeneration.

Fahrbericht

Subaru Forester: Arbeitstier mit der Kraft des Hybridmotors

  • Tobias Ertmer
    vonTobias Ertmer
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Seit 40 Jahren ist Subaru in Deutschland als Spezialist für Allradantrieb am Markt. Mit der fünften Generation des Forester gibt es erstmals ein SUV mit Hybridantrieb.

Der japanische Autohersteller hat sich einen guten Ruf erarbeitet: Die zuverlässigen und drehmomentstarken Boxermotoren ergeben in Kombination mit der Allradtechnik robuste Fahrzeuge Kunden, die gerne auf jedem Untergrund Halt haben. Dabei ist Subaru auch so etwas wie der Pionier in Sachen SUV: Erstmals wurde ein solches Modell der Japaner im Jahr 1995 auf der IAA in Frankfurt vorgestellt - der spätere Forester war damals noch ein Konzeptauto und sorgte bereits für Aufsehen. 1997 ging der „Förster“, so die genaue Übersetzung, dann in Serie. Im Jahr 2020 ist der technisch ausgereifte Waldarbeiter in der fünften Modellgeneration unterwegs. Und hat sich zu Beginn des Jahres erst einmal zwei wichtige Preise abgeholt: So überzeugt der Forester einerseits mit fünf Sternen als Klassenbester beim NCAP-Crashtest. Zum anderen wählten ihn die Leser einer Fachzeitschrift zum „Geländewagen des Jahres 2020“.

e-Boxer bringt 150 PS auf die Straße

Berechtigte Ehren oder übertriebene Vorschusslorbeeren? Das wollten wir mit unserem Testfahrzeug herausfinden. Das hat den erstmals in einem Subaru-SUV verbauten neuen Mildhybrid-Motor mit an Bord: Dieses System macht aus unserem Forester einen eBoxer - denn natürlich hat Subaru die Hybridtechnik genau auf seine bewährte Boxer-Technik zugeschnitten. So wird der 110 kW (150 PS) starke 2,0-Liter-Benziner von einem Elektromotor unterstützt wird. Das System verbessert laut Subaru „Beschleunigung und Antriebskomfort“.

Das sagen die „Autotester“ zum Forester:

Im Alltag wirkt der Forester durchaus spritziger mit seinem elektrisch verstärkten Antrieb: Erst auf der Autobahn geht ihm ab Tempo 180 die Luft aus - kein Wunder, bei fast 1,8 Tonnen Gewicht. Das siebenstufige Automatikgetriebe arbeitet erfreulich unauffällig. Wer Benzin sparen möchte, sollte aber ohnehin nicht die gesamten Möglichkeiten des Motors ausreizen: Dann kommt man schnell auf einen Verbrauch von 9 bis 10 Liter. Wer die moderate Fahrweise bevorzugt, kommt im Mix auf rund 8,5 Liter. Subaru selbst gibt den Verbrauch mit 8,1 Liter nach neuem Messverfahren an.

Mit der Geschwindigkeit steigt der Verbrauch

Spaß macht der Forester auf matschigem oder unebenem Untergrund: Hier spielt er seine Stärken aus. Eine optimale Drehmomentverteilung und das „X-Mode Allradmanagement-System“, bei dem zwischen zwei verschiedenen Modi gewählt werden kann, macht das Rangieren im Schlamm zum Kinderspiel. Sonst ist der Forester in der neuen Generation tatsächlich noch „erwachsener“ geworden: Neben den zahlreichen Sicherheitssystemen und -assistenten bietet der „Waldarbeiter“ viel Platz und eine hochwertige Verarbeitung. Die Ledersitze im Testfahrzeug wissen zu überzeugen, ebenso wie das Soundsystem von Harman Kardon. Die „Platinum“-Reihe lässt kaum Wünsche offen. Rund 43.000 Euro kostet der Forester e-Boxer in dieser Ausstattung. Die günstigste Variante liegt bei rund 34.000 Euro.

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