Computer Phishing Betrug
+
Wie ich mich vor Betrug schützen kann!

„Betrüger gibt es überall!“: Wie ich mich vor Betrug schützen kann!

Internetbetrüger erfinden immer raffiniertere Methoden, um ahnungslosen Internetnutzern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Während manche Formen des Internetbetrugs ausschließlich im Internet vorkommen, stellen andere Varianten von Verhalten außerhalb des Netzes dar. 

Einfache Grundregeln können vor Onlinebetrügereien schützen. Bei Interesse findet sich mehr Interessantes auf betrugstest.com zum Weiterlesen.

Da das beste Gegenmittel darin besteht, genau zu verstehen, wie die Betrüger vorgehen, wollen wir im Folgenden einige unterschiedliche Betrugsvarianten beschreiben. Der Internetbetrug lebt unter anderem von dem massiven Informationsgefälle zwischen Opfer und Täter. Da viele Mechanismen im Internet sicher erscheinen, es aber nicht sind, fühlen sich die Opfer zu Unrecht sicher.

Das Phishing

Beim Phishing wird eine gefälschte E-Mail an potentielle Betrugsopfer geschickt mit dem Inhalt, die Hausbank hätte ein Computerproblem, verbunden mit der Bitte, vertrauliche Daten an die Bank zu übermitteln. Dabei werden die E-Mail und die Internetpräsenz der Bank völlig authentisch nachgebildet. Die Daten des Opfers können dann missbräuchlich genutzt werden.

Der Identitätsdiebstahl

Ziel des Identitätsdiebstahls ist es, einen betrügerischen Vermögensvorteil zu erreichen, Daten der betroffenen Person an interessierte Kreise zu verkaufen oder den rechtmäßigen Inhaber der Identitätsdaten in Misskredit zu bringen. Neben dem Namen werden eine Reihe persönlicher Daten wie beispielsweise Geburtsdatum, Anschrift, Führerschein- oder Sozialversicherungsnummern, Bankkonto- oder Kreditkartennummern genutzt, um die Feststellung der tatsächlichen eigenen Identität zu umgehen.

Informationsdiebstahl und Snarfing

Beim Informationsdiebstahl bei webbasierten Onlineberatungen und Kontaktportalen werden Informationen gewonnen (bspw. Gesundheitsdaten, Problemstellungen, Lebensgewohnheiten, sexuelle Präferenzen) und von illegal arbeitenden Auskunfteien vermarktet. Der Informationsdiebstahl verläuft häufig unbemerkt von der betroffenen Person, da zunächst keinerlei Spuren vorhanden sind.

In drahtlosen Netzen werden drahtlose Geräte aufgespürt und deren Sicherheitslücken ausgenutzt. Eine besonders hohe Gefahr besteht in sogenannten Hot Spots, bei denen im öffentlichen Raum drahtloser Zugang zu Netzwerken gewährt wird. Snarfing kann mit entsprechenden Maßnahmen z.B. die Benutzung von Kennwörtern und Verschlüsselung sowie die qualifizierte Vergabe von Zugriffsrechten, drastisch erschwert werden.

Vermeintlicher Lottogewinn

Nicht wirklich neu, aber überraschend erfolgreich ist der Betrug mit einem vorgegaukelten Gewinn in einer Lotterie. Um den Gewinn einzulösen, soll man einen kleinen Geldbetrag überweisen. Diese Betrugsmaschen sind eigentlich leicht zu erkennen. Im Internet kann man nach der vermeintlichen Lotteriegesellschaft suchen und direkt Kontakt aufnehmen.

Bestellungen auf fremden Namen
Täter missbrauchen Daten von Opfern, um in deren Namen im Internet einzukaufen. Hierfür reichen Daten, die er auf jedem Klingelschild ablesen kann. Mit einer falschen E-Mail-Adresse eröffnet der Betrüger Kundenkonten und bestellt im Namen des Opfers. Entweder lässt er die Bestellung an eine andere Adresse liefern, oder er versucht das Paket an der Adresse des Opfers abzufangen. Die Rechnung geht ans Opfer, das erst dann den Betrug überhaupt bemerkt. Man sollte derartige Fälle unbedingt zur Anzeige bringen.

Beim Internetshopping

Die Betrugsmöglichkeiten im Rahmen des Online-Shoppings sind vielfältig. Wie shoppt man aber sicher? Mit einem sicheren Passwort sowie einer etablierten Zahlungsmetode in einem seriösen Shop!

1. Sicheres Passwort
Je komplizierter, desto besser – z.B. Sonderzeichen mit Buchstaben sowie Zahlen und mindestens 20 Zeichen. Keine sicheren Passwörter sind Namen, das Geburtsdatum und berühmte Zitate. Es sollten verschiedene Passwörter für verschiedene Dienste genutzt werden.

2. Seriöser Shop
Bei unbekannten Online-Shops sollte man misstrauisch sein. In vielen Fällen genügt schon ein kritischer Blick auf die Website, um einen Fake-Shop zu erkennen: Passt der Name im Adressfeld des Browsers zum Angebot des Unternehmens? Oder handelt es sich um den minimal geänderten Namen eines bekannten Anbieters?

Handelt es sich um einen Fake-Shop, stehen die Chancen gut, dass in den Suchergebnissen entsprechende Hinweise zu finden sind – etwa von Verbraucherschutzorganisationen. Sind Prüfsiegel auf der Shop-Seite zu sehen? Ist das Siegel echt, gelangen Kunden beim Klick auf das Logo zur Seite des Prüfinstituts und können dort die Echtheit des Zertifikats überprüfen. Bekannte Gütesiegel sind neben Trusted Shops beispielsweise EHI geprüfter OnlineShop, oder S@fer Shopping des TÜV Süd.

Zeigt die Seite Symbole für Facebook, Twitter oder Instagram und betreibt dort eigene Auftritte? Meldet sich bei der angegebenen Service-Telefonnummer anrufen tatsächlich das Unternehmen? Wie reagieren die Mitarbeiter auf den Anruf? Oft ist das Impressum von Fake Shops nicht vorhanden oder unvollständig.

Die angegebenen Adressen lassen sich mit Online-Kartendiensten wie Google Maps oder Apple Maps überprüfen – ebenso wie die Eintragung im Handelsregister und die Echtheit einer angegebenen Umsatzsteuer-ID.   

3. Problemlos bezahlen
Im Schnitt bieten Online-Shops die Möglichkeit, zwischen sieben verschiedenen Bezahlsystemen zu wählen. Wer auf Rechnung kauft ist relativ sicher, denn gezahlt wird erst, wenn die Ware auch wirklich da ist. Per Vorkasse sollte dagegen nie bezahlt werden, das Betrugsrisiko ist enorm hoch. Auch die Nachnahme soll vermieden werden, da der Paketinhalt erst nach der Zahlung an den Boten kontrolliert werden kann.

Paypal bietet sowohl einen Käufer- als auch einen Verkäuferschutz. Wenn ein Käufer seine Ware nicht erhält, kann er Käuferschutz beantragen. Ist der Antrag berechtigt, erhält er Kaufpreis und Versandkosten zurück. Legt der Verkäufer aber einen gültigen Versandbeleg vor, lehnt Paypal den Käuferschutz ab.

Der Käuferschutz gilt auch, wenn die erhaltene Ware erheblich von der Artikelbeschreibung abweicht. Bei Streitfällen verlangt Paypal Nachweise und entscheidet im Einzelfall. Die Paypal-Sonderfunktion „Geld an Freunde und Familie senden“ darf für das Bezahlen einer gekauften Ware laut Paypal-Bedingungen nicht genutzt werden. Wer es dennoch tut, ist nicht durch den Käuferschutz abgesichert.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Sind E-Zigaretten wirklich Nikotinbomben?
Sind E-Zigaretten wirklich Nikotinbomben?
Sind E-Zigaretten wirklich Nikotinbomben?
Dieser Stern in der Andromeda Galaxie explodiert seit Millionen von Jahren jedes Jahr
Dieser Stern in der Andromeda Galaxie explodiert seit Millionen von Jahren jedes Jahr
Hautkrebs früh erkennen: Dieses Muttermal kann Ihnen gefährlich werden
Hautkrebs früh erkennen: Dieses Muttermal kann Ihnen gefährlich werden
Hautkrebs früh erkennen: Dieses Muttermal kann Ihnen gefährlich werden
Keine Heilung nach acht Wochen 
Keine Heilung nach acht Wochen 
Keine Heilung nach acht Wochen 
Kündigung: Experten warnen vor verhängnisvollem Fehler beim Abschied von Kollegen
Kündigung: Experten warnen vor verhängnisvollem Fehler beim Abschied von Kollegen
Kündigung: Experten warnen vor verhängnisvollem Fehler beim Abschied von Kollegen

Kommentare