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Bitcoin wieder im Aufschwung: Wohin geht es 2019

Als Peter Brandt im Januar 2018 vorhersagte, der Bitcoin werde demnächst abstürzen, wurde er noch belächelt. Heute gilt der 71-Jährige als lebende Legende - schlussendlich ist die Kryptowährung wenig später tatsächlich abgestürzt.

Seine neueste Vorhersage, der Bitcoin würde sich gerade auf einen Bullenlauf vorbereiten, freut vor allem die Krypto-Fans. Aber nicht nur Brandt ist der Ansicht, dass der Bitcoin ein Comeback feiern wird - auch Sonny Singh, der COO von BitPay, ist überzeugt, dass der Kurs der digitalen Währung nach oben schießen wird.

Überspringt der Bitcoin die 50.000 US Dollar-Grenze?

Zu Beginn des Jahres 2018 sprach Peter Brandt davon, der Bitcoin werde an Wert verlieren - und traf damit den Nagel auf den Kopf. Die Kryptowährung stürzte um 84 Prozent ab. Kratzte man gegen Ende des Jahres 2017 noch an der 20.000 US Dollar-Marke, so lag man zu Beginn des Jahres 2019 im Bereich der 4.000 US Dollar. Der 71-jährige Trader wurde zur Legende - schlussendlich war der Großteil der Szene der Meinung, der Höhenflug werde anhalten.

Brandt geht davon aus, dass der Bitcoin ein fulminantes Comeback feiern wird. Nach seiner Prognose würde der Bitcoin die 50.000 US Dollar-Marke überspringen. Doch die Krypto-Fans müssen noch Geduld haben - der Bitcoin wird, so Brandt, noch zwei bis drei Jahre brauchen.

An dieser Stelle muss jedoch gesagt werden, dass Brandt keine Kristallkugel hat, die ihm verrät, wie sich die Kryptowährung entwickelt. Auch wenn der 71-Jährige mit seiner Prognose, der Bitcoin stürzt ab, richtig lag, so heißt das nicht, dass er auch jetzt richtig liegen muss. Man sollte also nur in den Bitcoin - etwa über Bitcoin Code - investieren, sofern man sich bewusst ist, dass sich der Markt auch in die andere Richtung bewegen kann. Abstürze sind jederzeit möglich - ein Totalverlust darf nie ausgeschlossen werden.

Wer sind die Preistreiber?

Aber nicht nur Peter Brandt glaubt daran, dass der Bitcoin ein Comeback feiern wird - auch Sonny Singh, der BitPay-COO, ist der Meinung, dass die Kryptowährung gegen Ende des Jahres wieder im Bereich der 20.000 US Dollar liegen könnte. Etablierte Finanzinstitute könnten nämlich als Treiber fungieren. Singh gehe nämlich davon aus, dass demnächst immer mehr Finanzkonzerne in den Kryptomarkt eintreten werden, die Blockchain-betriebene Produkte anbieten würden. Die neuen Konzerne würden natürlich für eine strukturelle Veränderung des Kryptomarkts sorgen - somit würde auch der Preis des Bitcoin in die Höhe schießen.

Zu den wichtigsten Preistreibern würden Intercontinental Exchange, Fidelity, BlackRock wie auch Bakkt gehören. Auch verwies Singh darauf, dass demnächst auch einige Krypto-Unternehmen an die Börse gehen werden - so etwa die Kryptobank Silvergate oder auch die Handelsplattform Coinbase. Auch die Einführung des Krypto-ETFs könnte einen positiven Einfluss auf die Preisentwicklung des Bitcoin haben.

„Der Bitcoin ist ein Gorilla“

Aber auch wenn Singh wie Brandt zuversichtlich sind, so sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass das verstärkte Eingreifen der SEC, der amerikanischen Börsenaufsicht, kein gutes Zeichen für die Zukunft der virtuellen Token ist. „Man darf aber nicht vergessen, dass es einen Unterschied zwischen dem Bitcoin und den Altcoins gibt. Der Bitcoin ist ein Gorilla mit 800 Pfund. Er ist derjenige, der für den Massenvernetzungseffekt sorgt. Was mit den anderen Kryptowährungen passieren wird, weiß ich nicht. Ich glaube, der ICO-Markt ist aktuell ziemlich tot. Ein paar von den Währungen können schon überleben, aber viele werden sterben“, so Singh gegenüber Bloomberg. Dabei weist er vor allem auf den „First Mover Advantage“ – also darauf, dass der Bitcoin die erste Kryptowährung ist – sowie die Stabilität und ständige hin.

„Wir sollten auch nicht immer so sehr auf den Preis achten, sondern uns viel mehr mit den Bewegungen hinter den Kulissen befassen.“ So verwies der BitPay-COO darauf, dass die Akzeptanz des Bitcoin, trotz des Bärenmarktes, weiter zugenommen hat und auch noch immer zunimmt.

Halving könnte den Preis des Bitcoin ebenfalls in die Höhe treiben

Natürlich könnte auch das bevorstehende Halving von Bitcoin zu einem Bullenrun führen. Bei werden nämlich die Block Rewards für die Miner halbiert - somit kommt es zu einer künstlich herbeigeführten Verknappung. Diverse Berechnungen haben ergeben, dass der Preis des Bitcoin so auf 55.000 US Dollar steigen könnte.

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