Mortadella Broetchen
+
mortadella-2520335_1920.jpg

Check im Supermarkt: Qualität von Mortadella & Co. erkennen

Sie stehen vor dem Kühlregal im Supermarkt und möchten Mortadella fürs Abendbrot einkaufen. Die Auswahl ist riesig – doch woran lässt sich erkennen, ob die Wurst in der Verpackung auch lecker und hochwertig ist? Keine Sorge: Gerade in der Kategorie Brühwurst, zu der auch Mortadella zählt, lassen sich einige klare Qualitätskriterien definieren.

Was genau ist eigentlich Brühwurst?

Generell bezeichnet der Begriff Brühwurst alle Arten, bei deren Produktion das rohe Fleisch sowie ein Anteil an Speck zunächst zerkleinert und mit Wasser oder Eis vermengt werden. Anschließen gerinnt die Mischung durch eine Hitzebehandlung wie Brühen, Braten oder Backen. Dieses Verfahren macht die Wurst haltbar und gibt ihr eine schnittfeste Struktur. Mit rund 700 Sorten gehören Brühwürste zur größten Kategorie der deutschen Wurstfamilie. Neben Mortadella zählen dazu unter anderem:

●       Wiener Würstchen

●       Bockwurst

●       Lyoner

●       Weißwurst

●       Leberkäse

●       Jagdwurst

●       Bierwurst

●       Krakauer

●       Krainer

●       Bierschinken

Blick auf die Zutatenliste verrät einiges

Ob Sie Qualitätswurst in Ihren Einkaufswagen legen, können Sie beim Blick aufs Etikett erkennen. Checken Sie die Zutatenliste genau: So sollte die Wurst auf jeden Fall Rindfleisch enthalten. Da Rindfleisch Wasser besser bindet als Schweinefleisch, ist es nämlich seit jeher ein typischer Bestandteil von guter Brühwurst, wie sie beispielsweise das Traditionsunternehmen Schwarz Cranz herstellt. Suchen Sie bei den Zutaten Rindfleisch vergeblich, kann es mit der Qualität der Brühwurst schon nicht mehr so weit her sein.

Ähnlich verhält es sich, wenn an erster Stelle der Zutaten Schweinefleisch angegeben ist und an zweiter Stelle Wasser. Auch in diesem Fall handelt es sich um keine besonders hochwertige Wurst. Generell verweist ein hoher Wasseranteil auf eher billige Ware.

Genauer hinschauen sollten Sie auch bei E-Nummern auf der Zutatenliste. Dahinter verstecken sich häufig Geschmacksverstärker wie Glutamat. Ein Qualitätsmerkmal ist es hingegen, wenn die Wurst ohne Konservierungsstoffe auskommt.

Eine weitere Möglichkeit, sich im Hinblick auf die Hochwertigkeit der Wurstware zu orientieren, können Labels und Prüfsiegel sein. Einen guten Überblick bietet die Verbraucherzentrale.

No-Gos: Farbunterschiede und „schwitzender“ Aufschnitt

Selbstverständlich nehmen Sie auch die Wurst selbst – soweit es die Verpackung zulässt – besser in Augenschein. Brühwursterzeugnisse sind empfindlich und müssen durchgehend kühl gelagert werden. Haben die Scheiben innen eine dunklere Farbe als außen oder wölben sich am Rand? Klare Anzeichen dafür, dass die Wurst nicht mehr frisch ist! Auch wenn der Aufschnitt „schwitzt“, sprich: sich Feuchtigkeit auf der Oberfläche bildet, lassen Sie lieber die Finger davon: Dieses Fleisch hat zu lange ungekühlt gestanden und ist möglicherweise verdorben.

Zudem kann der Drucktest Aufschluss über die Qualität der Ware geben: Ist die Wurst butterweich, handelt es sich meist um eher minderwertige Ware, die geschmacklich eher an gesalzenes Silikon erinnert als an leckere Mortadella.

Gibt die Wurst nur wenig nach, ist von appetitlicher Farbe und überzeugt anhand der Zutatenliste, können Sie sich auf ein Qualitätsprodukt freuen. Guten Appetit!

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Warum ist Rolex so beliebt als Uhrenmarke?
Warum ist Rolex so beliebt als Uhrenmarke?
Warum ist Rolex so beliebt als Uhrenmarke?
Reisewarnungen kurz vor Herbstferien: Neue Corona-Risikogebiete - Urlaubsregionen betroffen
Reisewarnungen kurz vor Herbstferien: Neue Corona-Risikogebiete - Urlaubsregionen betroffen
Reisewarnungen kurz vor Herbstferien: Neue Corona-Risikogebiete - Urlaubsregionen betroffen
Der erste Eindruck zählt: Worauf es ankommt
Der erste Eindruck zählt: Worauf es ankommt
Der erste Eindruck zählt: Worauf es ankommt
Corona-Hammer in Spanien: Neuer Rekordwert - weitere Stadtteile von Madrid abgeriegelt
Corona-Hammer in Spanien: Neuer Rekordwert - weitere Stadtteile von Madrid abgeriegelt
Corona-Hammer in Spanien: Neuer Rekordwert - weitere Stadtteile von Madrid abgeriegelt
Beamtenstatus oder freie Wirtschaft – Wo arbeitet es sich am besten?
Beamtenstatus oder freie Wirtschaft – Wo arbeitet es sich am besten?
Beamtenstatus oder freie Wirtschaft – Wo arbeitet es sich am besten?

Kommentare