Computerspiele als Sport? - Diese Fakten über die beliebteste Freizeit-Beschäftigung der Deutschen sollten Sie kennen!

In Deutschland gibt es derzeit mehrere Millionen E-Sport-Fans. Von den Zuschauern werden vor allem Echtzeit-Strategiespiele, Sportsimulationen sowie Ego-Shooter bevorzugt. Die Bundeshauptstadt Berlin gilt unter Fachleuten als E-Sport-Hauptstadt Europas. Was verbirgt sich hinter diesem Trend, der zusehends populärer wird?

Champions League online

Um bei der Champions League dabei zu sein, genügen bereits Computer oder Tablet und ein Internetanschluss. Bei den Heimspielen bekannter Fußballclubs schauen mehrere Millionen Fans weltweit am Bildschirm zu. Der konnte in den vergangenen beiden Jahren zweistellige Wachstumszahlen verzeichnen. Medienberichten zufolge lag der Gesamtumsatz der Branche im Vorjahr bei geschätzten 620 Millionen Euro. Der E-Sport gewinnt in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Das erste deutsche E-Sport-Team wurde vor zwei Jahren von Schalke 04 unter Vertrag genommen. Zahlreiche klassische Fußballclubs beabsichtigen in den kommenden Monaten ebenfalls, eine entsprechende Mannschaft aufzustellen. Derzeit ist Schalke 04 als einzige deutsche Mannschaft in der Europe League of Legends Championship Series vertreten. Da alle Spiele dieser Spielklasse im Berliner Stadtteil Adlershof ausgetragen werden, ist das virtuelle Team in der Bundeshauptstadt stationiert. In den Medien wurde berichtet, dass auch Hertha BSC den Einstieg in das E-Sport-Geschäft plant und zu diesem Zweck demnächst eine eigene E-Sport-Akademie eröffnen wird. Bevor die ersten Nachwuchsgamer dort trainieren, will der Verein durch Club Scouting-Turniere geeignete Spieler finden.

E-Sport-Branche gewinnt an Popularität

zählen inzwischen zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen in Deutschland. Viele Spieler bevorzugen Games mit dem Thema Sport oder spielen im Online-Casino. Nützliche Informationen und Tipps zu Automatenspielen im Internet sowie die Möglichkeit, beliebte Spielautomaten kostenfrei auszuprobieren, finden sich bei seriösen Dienstleistern, . Viele Jugendliche in Deutschland verbringen einen großen Teil ihrer Freizeit vor dem Bildschirm. Während dieser Zeit nutzen die Schüler ihren Computer durchschnittlich anderthalb Stunden für Computerspiele, während sie die verbleibende Zeit beim Chatten mit Bekannten und mit Surfen im Internet verbringen. Computerspiele nehmen im Alltag von Kindern und Jugendlichen inzwischen einen wichtigen Platz ein und rangieren vom Zeitfaktor gesehen noch vor Sport, Treffen mit Freunden und Fernsehen. Da sich die meisten Spiele auch für kleine Bildschirme eignen, wird unterwegs und auf Reisen vermehrt das Smartphone genutzt. Experten zufolge wird der Markt für Computerspiele und Videogames in den nächsten Jahren weiterwachsen. Allerdings ist nach Experteneinschätzung die Altersgrenze bei der Einstufung von Computerspielen in vielen Fällen zu niedrig angesetzt, weshalb derzeit eine Neuregelung hinsichtlich der Altersbemessung mancher Computerspiele gefordert wird. Das Mindestalter für das Spielen von War-Games, das derzeit bei 12 Jahren liegt, soll demnach auf 18 Jahre angehoben werden.

Förderung deutscher Spiele-Entwickler geplant

In Deutschland erzielte die Games-Branche im vergangenen Jahr erstmalig einen Umsatz von mehr als 3 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Umsatz-Plus von 15 Prozent im Bereich Computer- und Videospiele sowie der Gaming-Hardware. Deutsche Entwicklerstudios sollen von der Games-Branche gezielt gefördert werden. Ein entsprechendes Fördermodell für deutsche Entwickler wurde dem Gesetzgeber bereits in Form eines Modellvorschlags vorgestellt. Demnach sollen deutsche Hersteller von Video- und Computerspielen gemäß dem aktuellen Koalitionsvertrag durch einen Förderfonds unterstützt werden. Mit dem Fonds sollen offiziellen Angaben zufolge Wettbewerbsnachteile der in Deutschland ansässigen Spiele-Entwickler ausgeglichen werden. Branchen-Verbände rechnen aufgrund des neuen Modells mit zusätzlichen Investitionen. Von der Förderung profitieren demnach Prototypen und Produkte kleiner und großer Entwicklerstudios gleichermaßen. Bei der Entwicklung des Förderprogramms dienten Länder wie Großbritannien, Frankreich und Kanada als Vorbilder, wo es gezielte Förderungen bereits seit Längerem gibt. Die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Spiele-Entwickler soll durch das transparente und planbare Modell deutlich gestärkt werden. Fachleute gehen von einer steigenden Nachfrage für Games und Spiele-Hardware in den kommenden Jahren aus. Im Jahr 2017 konnte der Markt für Spielekonsolen, Gaming-Hardware und Zubehör seinen Marktanteil deutlich erhöhen, wobei Computer- und Videospiele einen wesentlichen Anteil an der Umsatzsteigerung hatten. Stark gewachsen ist ebenfalls der Umsatz durch Mikrotransaktionen zur Finanzierung virtueller Güter sowie Zusatzinhalte.

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