Daytrading - Wie man sich am besten für den Trading Alltag vorbereitet

Aktien, Fonds, CFD, Kryptowährungen – es gibt unzählige Arten am Finanzmarkt Investitionen zu tätigen. Fakt ist, dass es mittlerweile für jedermann möglich ist, nicht nur daran teilzunehmen, sondern auch erfolgreich zu sein. Auch wenn die Börse für das ungeschulte Auge nichtssagend und sehr komplex erscheint, was es auch ist, gibt es trotzdem hilfreiche Tipps und Tricks für Neueinsteiger. Vor allem die online Broker zielen auf die neue Kundschaft ab und geben umfassende Starthilfe mit Blogs, Nachrichten und Erklärungen von Experten, wie man erfolgreich am Finanzmarkt agiert. Dabei ist die organisierte Vorbereitung ein Muss und ausschlaggebend für Profit. Wie diese genau aussieht und welche weiteren Dinge es beim Handel und Auswahl des Brokers zu beachten gibt, wird im Folgenden erklärt.

Der Finanzmarkt – eine kurze Einführung

Der Handel am Finanzmarkt ist ein komplexes System. Nicht etwa deswegen, weil die Anwendung der Plattform des Brokers kompliziert wäre, sondern weil es schier unendliche Einflüsse auf den Markt gibt. Diese stammen aus der Politik aller Länder, Wirtschaftsabkommen, Unternehmenszusammenschlüsse, Krisen, Kriege und vieles mehr. Ebenso vielseitig wie die Einflüsse auf den Markt, sind die gehandelten Produkte sowie die einzelnen Handelsplätze. Man kennt die Frankfurter Börse, sie gehört zum europäischen Handelsmarkt. Es gibt den amerikanischen, europäischen, afrikanischen und asiatischen Markt. Selbstverständlich hat jeder Markt, aufgrund der unterschiedlichen Zeitzonen, jeweils eigene Öffnungszeiten.

Das Tageschart des DAX ist ein bekanntes Bild aus der Tagesschau, welcher in der Börsenübersicht zum Schluss gezeigt und erklärt wird. Das Diagramm ist das Ergebnis eines stetigen auf und ab des Währungskurs, welche die Einflüsse auf den Markt anzeigen. Die horizontale Achse ist dabei die Zeit, die Y- Achse zeigt den Wert an. Diese Bezeichnungen sind bei allen Charts gleich, was dort angezeigt wird aber nicht. Es kann beispielsweise die Entwicklung des Preises vom Euro zum amerikanischen Dollar anzeigen. Dabei ist es möglich, auf ansteigende als auch fallende Kurse zu setzten. Das bedeutet, dass man Gewinne am Finanzmarkt erzielen kann, ohne ein Produkt wirklich zu besitzen oder zumindest Anteile zu halten. Die andere Art der Investition ist aber genau das. Durch den Kauf einer Aktie eines Unternehmens soll Gewinn erwirtschaftet werden. Das geschieht durch eine Wertsteigerung des Unternehmens sowie dessen Aktien, durch realisierte Gewinne, welche an die Anteilhaber ausgeschüttet werden oder durch Dividenden.

Was ist Daytrading?

Daytrading bedeutet so viel wie Tageshandel. Dabei beschränken sich die getätigten Optionen auf eben einen Tag. Es gibt bei dem Handel mit Devisen unterschiedlich lange Laufzeiten. Die kleinste Zeitspanne sind 60 Sekunden Trades, die fachmännisch als Scalping bezeichnet wird. Des Weiteren gibt es drei, fünf, zehn, fünfzehn, dreißig und sechzig Minuten sowie sechs, zwölf und vierundzwanzig Stunden. Der Handel beim Daytrading beschränkt sich eben auf maximal einen Tag. Wenn man Bedenkt, dass es auch Handelsoptionen von mehreren Monaten gibt, ist die Frage nach dem „warum“ durchaus berechtig. Wie zuvor erwähnt, haben die unterschiedlichen Märkte abweichende Öffnungszeiten. Der Kursverlauf eines Wertpapiers kann sich also während dem geschlossenen europäischen Markt ändern. Dadurch kann es gut passieren, dass während man seelenruhig im Bett liegt, sich der Wert entgegen der eigenen Erwartungen ändert und man hat keine Möglichkeit einzugreifen. Das ist eben beim Daytrading anders, da man sich vor allem auf Optionen beschränkt, welche noch am selben Tag enden werden.

Die Vorbereitung vor dem Trading

Der erste Schritt der Vorbereitung ist, sich den Verlauf der bevorzugten Aktien anzusehen. Man kann den Aktienmarkt sehr gut mit einem Geschichtslehrer vergleichen. Den aufgrund der Vergangenheit werden die Prognosen für die Zukunft erstellt. Bei der Vorbereitung für das Daytrading zeichnet sich das durch die Analyse der Volatilität, also dem Umfang aller Bewegungen am Markt, auch die Liquidität genannt, aus. Ein Markt muss liquide sein, damit ein Handel auf ansteigende oder abfallende Kurse gemacht werden können. Allerdings kann es auch sein, dass ein Markt eine zu hohe Volatilität hat. Dann sind die zukünftigen Bewegungen nicht vorhersehbar, wodurch der Handel an Risiko zunimmt. Das Ziel ist ein Währungspaar oder anderes Finanzprodukt zu finden und im Auge zu behalten, welches eine gesunde Volatilität aufweist.

Die Tools kennen und verwenden

Damit auch Neueinsteiger die Volatilität besser einschätzen können und weitere risikomindernde Hilfen erhalten, kommen die Analysetools in Spiel. Der Finanzmarkt läuft in Echtzeit ab, wobei heutzutage Algorithmen den Verlauf bestimmen und anzeigen. Wer sich ein wenig mit dem Thema Trading und der Analyse des Charts befasst findet klassische als auch technische Mittel und Tools, um den Markt zu analysieren. Die technische Analyse basiert zwar auf den klassischen Interpretationen des Finanzmarktes, ist aber um einiges effektiver, schneller und vor allem für Beginner leichter anzuwenden.

Wissen ist Macht

Das Sprichwort kommt bei vielen Bereichen des alltäglichen Lebens zu Geltung, so auch bei Trading. Wie zuvor erklärt hat die Politik sowie Nachrichten aus allen anderen Lebensbereichen einen direkten Einfluss auf den Finanzmarkt. Beispielsweise hatte vor einigen Jahren der tragische Verlust von Steve Jobs einen sehr weitreichenden Einfluss auf die Aktie der Firma Apple, obwohl bereits einige andere die Leitung übernommen haben und in der Öffentlichkeit standen. Die Geschehnisse der Welt beeinflussen den Markt. Deshalb informieren sich professionelle Broker umfangreich über alle relevanten Themen. Da diese Arbeit vor allem für Neueinsteiger endlos erscheint, gibt es ein passendes Analysetool, welches man idealerweise direkt neben dem Chart laufen lassen kann. Es zeigt ebenfalls in Echtzeit alle wichtigen Nachrichten und Themen über den Finanzmarkt an und wie sich diese Ereignisse auf den Markt niederschlagen werden. Somit müssen Neueinsteiger die Nachrichten nicht selbst deuten, wodurch die ersten erfolgreichen Schritte um einiges schneller eintreten und das Risiko minimiert wird. Es gibt aber nebenbei erwähnt noch eine Vielzahl weiterer Tools zur Analyse.

Den passenden Broker finden

Die Zahl an Brokern für den Finanzmarkt ist groß. Deshalb helfen Plattformen, wie beispielsweise , auf welcher das gesamte Angebot übersichtlich aufgelistet ist. Auf was bei der Auswahl geachtet werden muss, sind die gültigen Lizenzen, damit der Broker den Handel am Finanzmarkt auch legal anbieten darf sowie die Zertifikate. Diese stammen in der Regel von unterschiedlichen Prüfstellen unter anderem dem TÜV und können privater als auch öffentlicher Herkunft sein. Des Weiteren geben die Kundenbewertungen, welche selbstverständlich positiv sein sollten, weiteren Einblick über die Nutzung der Plattform, das Angebot, dem Kundenservice sowie die Bereitstellung von Analysetools.

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