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Diese Soft Skills sollten Führungspersonen mitbringen

Geht es um die Qualifikation für eine Führungsposition nehmen viele Menschen zunächst ihre in den Blick, also alles, was sie beruflich und fachlich bisher erreicht haben. Schließlich müssen gute Sprachkenntnisse, der sichere Umgang mit gängiger Software und Joberfahrung im Ausland doch ausreichen, um den Traumjob in der Führungsetage zu ergattern, oder? So einfach ist es manchmal doch nicht. Denn was viele Bewerber auf dem Weg an die Spitze außer Acht lassen, sind ihre Soft Skills – das Know-how auf persönlicher und emotionaler Ebene. Doch was sollten Führungskräfte in diesem Bereich mitbringen und kann man empathische Fähigkeiten überhaupt erlernen?

Training im Umgang mit Menschen

Die gute Nachricht vorweg: Soft Skills sind in vielen Fällen eine Sache der Übung. Wer beispielsweise Defizite im Bereich emotionale Führung hat oder Konflikten gerne aus dem Weg geht, kann durch spezielle Coachings oder maßgeschneiderte Seminare (eine große Auswahl gibt es ) seine Qualifikationen verbessern und sogar ungeahnte Talente im Umgang mit Menschen entdecken. Doch egal für welchen Weg man sich entscheidet, machen folgende Soft Skills aus Mitarbeitern wahre Führungspersonen:

1.Selbstvertrauen

Wer andere Menschen führen will, darf sich selbst nicht verstecken oder schwierigen Situationen aus dem Weg gehen. Speziell, wenn Herausforderungen lauern, ist Selbstvertrauen gefragt. Damit ist jedoch nicht ein lautes und aufbrausendes Wesen gemeint. Führungskräfte, die über diese Eigenschaft verfügen, treten souverän auf, sind von ihrem eigenen Können überzeugt und vertrauen in sich selbst – ein Wesenszug, der andere Mitarbeiter motivieren und mitreißen kann und deshalb im Idealfall Menschen in Leitungspositionen auszeichnen sollte.

2.Kommunikationsfähigkeit

Wie oft passiert es im Arbeitsalltag, dass wichtige Informationen, z. B. bezüglich eines Projekts, auf der Strecke bleiben, obwohl kurz zuvor extra ein Meeting dafür einberufen wurde? Leider viel zu häufig. Grund dafür ist oft mangelnde Kommunikationsstärke seitens der Führungskräfte. Diese Kompetenz umfasst zwei Aspekte. Zum einen müssen Leitungspersonen in der Lage sein, Ziele und Vorstellungen unmissverständlich und nachvollziehbar auszudrücken. Zum anderen bedeutet Kommunikationsstärke aber auch, ein offenes Ohr für die Belange des Teams zu haben und mit dem nötigen Einfühlungsvermögen auf Probleme oder Wünsche einzugehen. Vor allem Führungspersonen innerhalb großer Teams sollten diese Fähigkeit mitbringen. Schließlich dient dies ebenfalls der Konfliktbewältigung.

3.Richtig delegieren

Aufgaben systematisch und konstruktiv an andere abzugeben, fällt nicht jedem leicht. Dabei bringt das richtige Weitergeben von Verantwortungen viele Vorteile mit sich. Mitarbeiter, denen von ihren Vorgesetzen bestimmte Kompetenzen übertragen werden, fühlen sich wertgeschätzt und das steigert die Motivation und das Vertrauen. Zum anderen haben Führungskräfte auf diese Weise mehr Zeit, sich auf wichtige Aufgaben und Pflichten zu fokussieren. So können sie bessere Ergebnisse erzielen. Beim Delegieren sollten Führungskräfte deshalb immer den goldenen Mittelweg finden und speziell Routineaufgaben – wenn möglich – systematisch abgeben.

4.Überzeugende Kreativität

Eine der Hauptaufgaben von Führungskräften ist es, richtungsweisende Entscheidungen zu treffen. Diese sollten jedoch nie allein aus der eigenen Machtposition heraus begründet sein. Um alle Mitarbeiter ins Boot zu holen, ist Überzeugungskraft nötig – und die setzt sich u. a. aus einer positiven Ausstrahlung, der Fähigkeit zu begeistern und kreativen Ideen zusammen. Schließlich ist Routine in vielen Fällen eine echte Motivationsbremse. Führungskräfte, die nachhaltig Präsenz zeigen und gerne neue Wege gehen, können mit de r richtigen Ausstrahlung problemlos ihr Team neu motivieren.

Weiter an sich selbst arbeiten

Führungskompetenzen im Bereich der Soft Skills zu erlernen, ist keine abstrakte Wissenschaft. Viele Menschen verfügen bereits über die wichtigsten Grundlagen. Dann geht es nur noch darum, die persönlichen Fähigkeiten weiter auszuformen und zu verinnerlichen. Dabei helfen Trainings, Coachings oder .

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