Einbrechern wirkungsvoll fernhalten: Einfache Tipps

so haben . Vor allem auch dann, wenn sie wissen, dass auch keiner daheim ist. Denn dank der sozialen Medien wird es den Einbrechern heutzutage schon fast zu einfach gemacht.

Erschwerte Bedingungen schaffen

Will der Einbrecher in das Haus oder in die Wohnung eindringen, so wird er das auch schaffen - manchmal mit roher Gewalt und mit extrem viel Lärm, hin und wieder auch mit einem erhöhten Zeitaufwand. Doch natürlich sind das allesamt Faktoren, die das Risiko erhöhen, dass der Kriminelle erwischt wird. Das heißt: Sicherheitsvorrichtungen können zwar keinen Einbrecher aufhalten, aber das Objekt der Begierde unattraktiv werden lassen. Warum sollte der Einbrecher in ein Haus einsteigen oder in einer Wohnung mit Sicherheitsvorkehrung einbrechen, wenn es nebenan ein Objekt gibt, das nicht von Seiten der Bewohner zusätzlich abgesichert wurde? Denn folgt man den Angaben der Polizei, so geben die Einbrecher in rund einem Drittel aller Einbruchsversuche auf, wenn sie feststellen, dass erschwerte Bedingungen vorliegen.

Einbrechern wird es oft zu leicht gemacht

Verhält sich der Eigentümer oder Mieter falsch, dann hilft auch die beste Haustechnik nicht weiter. Das heißt: Wer die Wohnung oder das Haus verlässt, der muss die Fenster schließen und die Haustür versperren - eine zugezogene Tür oder ein gekipptes Fenster sind Einladungen, die Einbrecher gerne annehmen. Zudem hat der Eigentümer oder Mieter in weiterer Folge auch das Problem, dass mitunter die Versicherung die Schadensübernahme ablehnt, weil von einer „grob fahrlässigen“ Handlung die Rede sein kann. Wer also unachtsam ist, der lädt a) Einbrecher ein und kann b) auch noch mit der Versicherung streiten. Sind Fenster und Türen verschlossen und abgesperrt, so heißt das aber nicht, dass der Einbrecher aber daran gehindert wird, in das Haus oder in die Wohnung zu gelangen.

Wer keine Alarmanlage besitzt, der kann mittels Zeitschaltuhr dafür sorgen, dass zumindest der Eindruck erweckt wird, es sei eine Person anwesend. So gehen immer wieder die Lichter im Wohn- oder Schlafzimmer an und aus - mitunter kann auch das Flimmern des Fernsehers mit LED-Lampen simuliert werden. Aber auch ein kann dafür sorgen, dass der Einbrecher die Aktion abbricht. Kamera-Attrappen sind hingegen wenig empfehlenswert: Der Einbrecher weiß, dass es keine richtige Kamera ist - zudem wird durchaus das Gefühl vermittelt, dass man hier etwas holen kann. Warum sollte man das Objekt auch sonst „überwachen“ wollen?

Türen und Fenster sichern

Die mechanische Sicherung der Fenster und Türen mag der wirkungsvollste Schutz sein. Schlussendlich sind Fenster, Balkon- und auch Terrassentüren, die nur mit Rollzapfen ausgerüstet sind, die größten Schwachstellen, da sie mit einem Schraubenzieher - innerhalb von Sekunden - aufgebrochen werden können. Mit Pilzkopfzapfen und den entsprechenden Beschlägen schafft man deutlich mehr Stabilität und Widerstand - auch Panzerriegel oder verlängerte Schließbleche, die in das Mauerwerk verankert wurden, sind durchaus hilfreich, wenn man es dem Einbrecher extrem schwer machen will.

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit einer Alarmanlage. Selbstverständlich verursacht die Installation - je nach Größe des zu sichernden Objekts - , wobei die Wirkung nicht unterschätzt werden darf. Auch die Alarmanlage verhindert keinen Einbruch, schreckt aber ab. Die heutigen Modelle sind derart gut, sodass es kaum möglich erscheint, in das Haus oder in die Wohnung zu kommen, ohne den Alarm auszulösen. Vor allem auch dann nicht, wenn sich in den Räumlichkeiten auch noch ein Bewegungsmelder befindet.

Soziale Medien mit Vorsicht genießen

Aber die besten Vorrichtungen helfen nicht, wenn man den Urlaub auf seinem Social Media-Profil dokumentiert - so etwa, wann der Flieger startet, wie lange man unterwegs ist und wann man wieder daheim ankommt. Auch dann, wenn die Beiträge „nur“ von den „Freunden“ gesehen werden, darf keinesfalls unterschätzt werden, dass es auch hier „schwarze Schafe“ gibt, die die können.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Bahn-Pendler in NRW müssen sich komplett umstellen: Neuer VRR-Fahrplan ab dem 15. Dezember
Bahn-Pendler in NRW müssen sich komplett umstellen: Neuer VRR-Fahrplan ab dem 15. Dezember
Küchenbrand an der Friedhofstraße: Besitzer holen Hund selbst aus dem Haus
Küchenbrand an der Friedhofstraße: Besitzer holen Hund selbst aus dem Haus
Nächster Raubüberfall, wieder mit Machete - diesmal trifft es einen Discounter 
Nächster Raubüberfall, wieder mit Machete - diesmal trifft es einen Discounter 
62-facher Missbrauch in Datteln - nun steht plötzlich der Prozess auf der Kippe
62-facher Missbrauch in Datteln - nun steht plötzlich der Prozess auf der Kippe
Nach Diebstahl: Polizei sucht junge Frau mit Foto - auf dem Bild ist sie gut zu erkennen
Nach Diebstahl: Polizei sucht junge Frau mit Foto - auf dem Bild ist sie gut zu erkennen

Kommentare