Eine Hand hält mehrere 500-Euro-Geldscheine in die Kamera.
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Die Polizei berichtete über die „außergewöhnliche Fundsache“. Es ging dabei um viel Geld.

Polizei berichtet

Mann vergisst 22.000 Euro im Auto und verkauft es – Jahre später klingelt sein Telefon

Ein Mann hatte einen Briefumschlag mit Sparbuch und Bargeld im Auto vergessen und den Wagen allerdings verkauft. Fünf Jahre später bekam er nun einen Anruf.

Ein verlorengegangenes Sparbuch mit einem Guthaben von 17.000 Euro sowie 5.000 Euro Bargeld* haben nach fünf Jahren zu ihrem Eigentümer zurückgefunden. Der 69-Jährige hatte damals den Briefumschlag, in dem das Geld und das Sparbuch steckten, in seinem Auto vergessen und den Wagen später allerdings verkauft, wie das Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel berichtet. An das Versteck von damals hat er sich dabei wohl nicht mehr erinnert. Fünf Jahre später bekam er nun einen Anruf von der Polizei.

Polizei schildert „kuriosen“ Geld-Fund und in Auto

Denn der jetzige Eigentümer des Wagens - ein 50-jähriger Mann aus Kassel - hat in dem Auto am 20. Februar einen „kuriosen Fund“ gemacht, wie die Polizei schildert, und die Beamten verständigt. Er habe in einem Fach hinter dem Beifahrersitz völlig unerwartet den ihm unbekannten Briefumschlag entdeckt. Als er ihn öffnete, fand er darin das Sparbuch mit dem Guthaben sowie das Bargeld. „Erstaunt über den Fund in seinem Auto, das er nun schon vor über vier Jahren gebraucht bei einem Händler gekauft hatte, suchte der 50-Jährige das Polizeirevier Süd-West auf“, heißt es weiter im Polizeibericht. Wie er den Beamten dort geschildert habe, könne er sich nicht erklären, wie der Umschlag in sein Auto gekommen sei.

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Polizei ermittelt „Verlierer des Sparbuchs und Bargelds“

Die Polizei konnte in dieser nach eigener Schilderung „außergewöhnlichen Fundsache“ unter anderem über den Namen des Sparbuchs den Besitzer des Umschlags schließlich in Niedersachsen finden und den Mann telefonisch benachrichtigen: Der 69-jährige „Verlierer des Sparbuchs und des Bargelds war den Beamten zufolge „sichtlich überrascht“. Mehrfach mussten die Beamten ihm versichern, dass der Anruf und ihr Anliegen kein Scherz sei. „Wie der Mann dann angab, vermisste er tatsächlich seit nunmehr fast fünf Jahren sein Sparbuch“, heißt es im Polizeibericht.

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Ehrlicher Finder verhilft 69-Jährigem zu seinem Geld

Es stellte sich heraus, dass das Auto des 50-Jährigen aus Kassel früher mal eines seiner Fahrzeuge war, so die Polizei. Im Rahmen eines Umzugs im Jahr 2016 hätten er und seine Familie auch eine Scheune mit diversen Fahrzeuge aufgelöst. Täglich seien Interessenten gekommen. Vermutlich habe man den Umschlag mit dem Sparbuch und dem Bargeld in der Hektik vor einer Probefahrt schnell hinter dem Beifahrersitz versteckt, was später im ganzen Trubel bedauerlicherweise in Vergessenheit geriet

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Der 69-Jährige wolle nun in den nächsten Tagen vorbei kommen und seine Wertsachen in Empfang nehmen, berichtete die Polizei Anfang März - „dank des ehrlichen 50 Jahre alten Finders aus Kassel“. (ahu) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Quelle: Mitteilung der Polizei

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Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung. © pixabay
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein. © pixabay
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire. © pixabay
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert. © pixabay
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc.
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc. © pixabay
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden.
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden. © pixabay

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