Ein Stück Butter liegt auf einem Teller - mit einem Messer wird ein Stück abgestrichen.
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Butter wird zum Braten und Backen verwendet - aber was, wenn sie aus ist?

Nicht ganz einfach

Keine Butter da? Das müssen Sie beachten, wenn Sie sie durch Öl ersetzen wollen

Ein Rezept verlangt Butter und Sie haben keine zu Hause? Sie können das Streichfett in manchen Fällen auch durch Öl ersetzen, müssen dabei aber etwas beachten.

  • Sie haben beim letzten Einkauf die Butter* vergessen oder wollen ganz bewusst auf tierische Fette verzichten?
  • Dann ist Ihnen vielleicht schon die Idee gekommen, Butter durch Pflanzenöle zu ersetzen.
  • Das ist grundsätzlich möglich, wenn Sie einige Dinge beachten.

In diesem Fall lässt sich Butter nicht durch Öl ersetzen

Butter wird schon seit tausenden von Jahren zum Kochen und Backen verwendet. Mit ihr können Sie braten, sie sorgt für eine weiche und saftige Konsistenz und bringt ein unverwechselbares Aroma. Auch wenn sich die guten Koch- und Backeigenschaften von Butter durch pflanzliche Öl genau so erreichen lassen, kann der spezielle Geschmack nicht nachgestellt werden. Auch das Montieren (cremig binden) von Soßen ist nur mit kalter Butter und nicht mit Öl möglich.

Weiterlesen: Süßrahm oder mildgesäuert: Welche Butter sollten Sie zum Backen und Brotschmieren nehmen?

So können Sie beim Kochen Butter durch Öl ersetzen

Zum Braten eignen sich hitzestabile Öle mit einem Rauchpunkt von über 160 Grad. In diese Gruppe fallen vor allem raffinierte Öle auf folgender Basis:

  • Sonnenblumenöl
  • Rapsöl
  • Olivenöl
  • Erdnussöl

Native, kaltgepresste Öle (z.B. auch Olivenöl) sollten dagegen nicht zu stark erhitzt werden und eher für Salat oder ähnliches verwendet werden.

Besonders raffiniertes Sonnenblumenöl und Olivenöl haben in der Pfanne ähnliche Eigenschaften wie Butter. Gerade der Geschmack von Olivenöl sticht aber sehr hervor und eignet sich deshalb nicht für jedes Gericht. In so einem Fall sollten Sie sich besser für das neutrale Sonnenblumenöl entscheiden. Mit Gewürzen können Sie das fehlende Butteraroma ausgleichen und eventuell hervorschmeckendes Öl abmildern.

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So können Sie beim Backen Butter durch Öl ersetzen

Viele Hobbybäcker schwören auf Öl statt Butter, weil es sich besser verarbeiten und den Kuchen und die Kekse saftiger werden lässt. Beim Backen eignen sich Kokosöl und Rapsöl am besten, aber auch das neutrale Sonnenblumenöl können Sie hier wieder verwenden. Soll es ein herzhafter Teig für eine Pizza oder eine Quiche sein, eignet sich auch Olivenöl.

Butter und Öl können in Backrezepten in der Regel nicht in den gleichen Mengen eingesetzt werden, da sich die Dichte unterscheidet. Sie müssen 20 Prozent Fettgewicht abziehen, um auf die richtige Ölmenge zu kommen. Als Faustregel können Sie 80 g Öl für 100 g Butter verwenden. Wichtig ist es hierbei, das Öl tatsächlich zu wiegen und nicht in Millilitern abzumessen.

Da Butter aber nicht nur Fett, sondern auch Flüssigkeit enthält, müssen Sie nicht nur den Fettgehalt neu berechnen, sondern auch die Flüssigkeit. Hier gilt: Wenn Sie 100 g Butter durch 80 g Öl ersetzen, müssen Sie noch 20 g einer weiteren im Rezept enthaltenen Flüssigkeit dazugeben, also beispielsweise Milch, aber auch Wasser oder Apfelmus eignen sich. ante *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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Pfeifen Sie auf das MHD: So erkennen Sie, ob ein Lebensmittel verdorben ist

Brot, das schimmelt, gehört in den Müll. Hartes Brot können Sie dagegen noch retten.
Selbst Brot, das nur ein wenig schimmelt, gehört in den Müll. Hartes Brot können Sie dagegen noch retten. © picture alliance/dpa
Eier Haltbarkeit erkennen
Je älter das Ei, desto leichter wird es. Schwimmt es im Wasser, ist es schlecht. © picture alliance/dpa
Fisch Haltbarkeit erkennen
Wenn Fisch nach Fisch riecht, ist er nicht mehr frisch. © picture alliance / Holger Hollem
Fleisch Haltbarkeit erkennen
Verdorbenes Fleisch stinkt und wird schleimig. Achten Sie unbedingt auf die Lagerungstemperatur. © picture alliance / Oliver Berg/d
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Wenn Joghurt sehr flüssig ist, ist er nicht mehr genießbar. © picture alliance / dpa
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Hartkäse verträgt sogar eine Schimmelschicht. Schneiden Sie diese nur großzügig weg. Riecht der Käse unangenehm sauer, ist er schlecht. © picture alliance / Harald Tittel
Milch Haltbarkeit erkennen
Schlechte Milch müssen Sie nicht in jedem Fall wegschütten. © picture alliance/dpa
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Olivenöl muss fruchtig riechen, dann können Sie es jahrelang genießen. © picture alliance / Lorenzo Carne
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Wurst ist nicht gleich Wurst. Seltsamer Geruch und Schleimigkeit sind aber deutliche Indizien für die Tonne. © picture alliance / Patrick Pleul

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