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Auch das gehört zur Diagnostik von Herzrhythmusstörungen: die Ultraschalluntersuchung des Herzens, die Prof. Dr. Frank Weidemann, Chefarzt der Kardiologie im Klinikum Vest, hier durchführt.

Herzrhythmusstörungen

Abendsprechstunde: Mit dieser Krankheit ist nicht zu spaßen

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Herzrasen oder -stolpern, Luftnot, Druck auf der Brust – Herzrhythmusstörungen sind keine Kleinigkeit. Bei der Abendsprechstunde des Medienhauses Bauer sind sie jetzt Thema.

Das Herz rast oder stolpert, es pocht am Hals, Luftnot sorgt dafür, dass Betroffene immer weniger belastbar sind, der Druck auf die Brust nimmt zu, bis einem schwindelig wird, mancher fällt sogar in Ohnmacht: Mit Herzrhythmusstörungen sollten sich Patienten auf dem schnellsten Weg zur ärztlichen Untersuchung begeben. 

Bei der Abendsprechstunde des Medienhauses Bauer am kommenden Montag, 28. Oktober, erklären die Fachmediziner des Klinikums Vest wie man sie diagnostiziert und behandelt. 

Viele Menschen sind von Herzrhythmusstörungen betroffen. Aber es besteht große Unsicherheit darüber, ob sie harmlos oder gefährlich sind und wie sie behandelt werden können. Allein an Vorhofflimmern, der häufigsten Herzrhythmusstörung, leiden in Deutschland etwa 1,8 Millionen Menschen. Viele dieser Patienten stehen unter einem erheblichen Leidensdruck. Für sie alle ist es wichtig, die heutigen Therapiemöglichkeiten zu kennen. 

Prof. Dr. Frank Weidemann, Chefarzt der Medizinischen Klinik I für Kardiologie, Gastroenterologie und Diabetologie im Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen, wird den Besucherinnen und Besuchern im Rahmen seines Vortrages zunächst die Risikofaktoren für Herzrhythmusstörungen vorstellen. Besondere Beachtung finden in diesem Zusammenhang der Bluthochdruck sowie die genetische Disposition. 

Im weiteren Verlauf werden dann die typischen Symptome im Rahmen von Herzrhythmusstörungen erklärt. Dabei zeigt sich immer wieder, dass sich Herzrhythmusstörungen ganz unterschiedlich äußern können. Sobald man sie spürt, ist es wichtig, dass sie möglichst zeitnah mit einem EKG aufgezeichnet werden. Prof. Weidemann wird die verschiedenen Möglichkeiten darstellen, mit denen Herzrhythmusstörungen technisch „eingefangen“ werden können. 

Anschließend wird er allgemeine Maßnahmen erläutern, mit denen man Rhythmusstörungen verhindern beziehungsweise beeinflussen kann. Im Fokus stehen dabei die verschiedenen Therapieoptionen im Rahmen der Behandlung durch den Kardiologen. Weil moderne Medizin heute immer mehr auf individuell exakt angepasste Therapien setzt, wird ein besonderes Know-how der behandelnden Mediziner immer wichtiger. 

Im Klinikum Vest haben sich die Ärzte am Standort Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen jetzt besonders auf die elektrophysiologische Untersuchung, kurz EPU, spezialisiert. „Einen eigenen Messplatz dafür im Herzkatheterlabor vorzuhalten, ist nicht selbstverständlich“, wie Prof. Weidemann konstatiert. 

Was hinter dem Verfahren steckt, erklärt Oberarzt Charis Gkalapis, Leiter der Elektrophysiologie, der eine Zusatzqualifikation der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie besitzt, im zweiten Vortrag des Abends. Und im Anschluss stehen beide Mediziner noch zur Beantwortung individueller Fragen der Besucherinnen und Besucher zur Verfügung.

Die Abendsprechstunde „Herzrhythmusstörungen“ findet statt am kommenden Montag, 28. Oktober, um 18.30 Uhr im Knappschafts-Krankenhaus Recklinghausen, Vortragssaal St. Barbara, Dorstener Straße 151, 45657 Recklinghausen. Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter Tel. 02361/56-3401.

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