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Trotz Mentholverbot aromatisierte Zigaretten genießen

Das Mentholverbot bleibt: Diese Alternativen haben sich auf dem Markt etabliert

Mit dem Beschluss der neuen EU-Tabakrichtlinie sind Tabakprodukte mit bestimmten Aromen seit Mai 2020 verboten. Zu dieser Kategorie zählt auch das Menthol Aroma, das sich bei vielen Rauchern größter Beliebtheit erfreute. Sind auch Sie auf der Suche nach einer passenden Alternative? Wir stellen Ihnen im folgenden Artikel verschiedene Möglichkeiten vor, wie Sie Menthol ersetzen können. 

Warum wurden Menthol-Zigaretten verboten?

Bereits seit Jahren strebt die Europäische Union eine Modifikation der bestehenden EU-Tabakrichtlinien an. Rauchen stellt ein hohes Gesundheitsrisiko dar, über das sich die Konsumenten bewusst werden müssen. Dementsprechend werden nun Schockbildern auf die Zigarettenpackungen gedruckt, welche die Folgen des Rauchens bildlich darstellen sollen. Diese Abbildungen müssen sich über mindestens 65 Prozent der Fläche erstrecken. Darüber hinaus werden Menthol Zigaretten und alle anderen Tabakprodukte verboten, welche ein charakteristisches Aroma besitzen. Dieses könnte nämlich dafür verantwortlich sein, dass die Konsumenten den spezifischen Geruch, Geschmack oder die Rauchintensität der Zigarette nicht mehr wahrnehmen. 

Jetzt wird selbst aromatisiert

Wer auf seine heiß geliebten Zigaretten mit Geschmack nicht verzichten möchte, muss den Kopf nicht hängen lassen. Denn das Verbot bringt nicht nur Nachteile mit sich, sondern hat auch neue Türen geöffnet. So sind verschiedene Hersteller sofort zur Tat geschritten und haben Möglichkeiten entwickelt, die für ein ähnliches Geschmackserlebnis sorgen. Beispielsweise können nun aromatisierte Karten in Zigaretten- und Feinschnittpackungen gelegt werden. Diese versetzen die Zigaretten nach mindestens 60 Minuten mit ihrer eigenen Duft- und Geschmacksnote. Ebenfalls wurden nun Zigaretten mit Hohlfilter entworfen. Mithilfe eines passenden Filter Tips können der Zigarette verschiedene Aromen beigefügt werden. Auch Menthol Steine, Menthol Kugeln und Aroma Sprays sind eine geeignete Alternative für die verbotenen Menthol Zigaretten. 

Für Dreher und Stopfer: Mentholfilter weiterhin erlaubt

Während Menthol Zigaretten in der Europäischen Union komplett ausgestorben sind, können Mentholfilter das Verbot umgehen. Dreher und Stopfer müssen ihre Gewohnheiten dementsprechend nicht ändern.  

PRRP: Potenziell risikoreduzierte Produkte

Die große Gefahr geht bei Zigaretten vor allem von dem Verbrennungsprozess aus. Denn dieser setzt Schadstoffe frei, die einen negativen Einfluss auf die Gesundheit der Konsumenten haben. Alternativen, die dennoch einen Nikotin- und Tabakanteil besitzen, sind rauchfreie Methoden. 

E-Zigarette und Vaporizer

Vor allem in den letzten Jahren wurden die E-Zigarette und der Vaporizer immer beliebter. Das liegt daran, dass sich die negativen Auswirkungen auf das körperliche Wohlbefinden in Grenzen halten. Laut Forschungen von britischen Wissenschaftlern können Raucher, welche die E-Zigarette oder den Vaporizer verwenden, das Gesundheitsrisiko um 95 Prozent senken. Darüber hinaus können die technischen Geräte mit der Hilfe von Liquids mit verschiedenen Geschmacksrichtungen versetzt werden. Das herbe Tabakaroma wird somit abgeschwächt und auch Ihre Mitmenschen werden es Ihnen für die angenehme Duftnote danken. 

Vaporizer bieten zudem den Vorteil, dass Sie mit Heilkräutern angereichert werden können. So kann der Menthol Liquid mit Lavendel, Salbei, Zitronenmelisse oder CBD versetzt werden. Ihre Geschmacksnerven werden einen ganz besonderen Kick erleben und die Pflanzen wirken sich zudem positiv auf Ihre Gesundheit aus.  

Kautabak

Auch die Branche rund um den Kautabak hat sich im letzten Jahr auf die veränderte Situation angepasst. Die bisherigen Produkte sind nun ebenfalls in verschiedenen Geschmacksrichtungen verfügbar und können somit einen passenden Ersatz für die Menthol Zigaretten darstellen.  

Nicotine Pouches

Zu guter Letzt können Raucher nun auch auf Nicotine Pouches umsteigen. Sie werden zu den Next Gen Produkten gezählt und sind unter vielen Namen bekannt: Nikotinbeutel, Nicopods der auch Nikotinbags. Wie die verschiedenen Bezeichnungen schon vermuten lassen, handelt es sich bei den Produkten um Portionsbeutel. Diese sind allerdings nicht mit Kautabak gefüllt, sondern enthalten eine Mischung aus Zellulosefasern, Aromastoffen, Nikotin, Wasser und Salz. Legt man sich die Pouches in den Mund - unter die Oberlippe oder in die Wangentasche - tritt nach einiger Zeit der weiße Inhalt aus. Er wurde so entworfen, dass er im Gegensatz zu Kautabak, Zigaretten und Co. keine Verfärbung der Zähne bedingt. Die Nicotine Pouches sind in verschiedenen Größen und Geschmacksrichtungen verfügbar, sodass auch jeder Konsument auf seine Kosten kommt. 

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