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Leistenbrüche sind Brüche in der Bauchwand, die schmerzhafte Folgen haben können. Bei der Abendsprechstunde des Medienhauses Bauer im Dattelner St. Vincenz-Krankenhaus sind sie jetzt Thema. 

Abendsprechstunde "Hernien"

Wenn die Bauchwand bricht

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Wenn die Bauchwand bricht, kann das Innere (sprich: die Eingeweide) nach außen treten. Hernien nennen Mediziner diese Brüche, die an verschiedenen Stellen auftreten können und von denen der Leistenbruch sicherlich der bekannteste ist. Ganz im Zeichen dieser Hernien und ihrer Behandlung steht die nächste Abendsprechstunde des Medienhauses Bauer. Am kommenden Montag, 30. September, erläutern die Fachmediziner des Dattelner St. Vincenz-Kankenhauses ab 18.30 Uhr, was Sie über die Behandlung von Hernien wissen sollten, und beantworten Ihre Fragen.

Eine Selbstheilung gibt es nicht

In den meisten Fällen ist ein Leistenbruch ungefährlich. Unbehandelt vergrößern sich Hernien jedoch. Der Bruchinhalt, also zum Beispiel eine Darmschlinge, kann sich dann einklemmen und abgequetscht werden. Das führt zu starken Schmerzen und stellt einen Notfall dar, der sofort operiert werden muss. Überhaupt sagen Experten, dass ein Leistenbruch immer einer Operation bedarf, auch wenn er keine oder nur leichte Beschwerden bereitet – und zwar wegen des oben geschilderten Risikos.

Aber auch Narben können – in der Regel nach einer Bauchoperation – brechen. Ebenso das Zwerchfell, wodurch ein Teil des Magens in den Brustraum austritt. Sodbrennen mit saurem Aufstoßen, Druckgefühl und Schmerzen hinter dem Brustbein können die Folge sein, oder auch Übelkeit oder Herzbeklemmung, vor allem nach dem Essen. Eine Selbstheilung gibt es bei allen Bauchwand- und Zwerchfellbrüchen nicht. – Was also ist zu tun?

Zwei Experten zu Brüchen und deren Behandlung

Bei unserer Abendsprechstunde geht Dr. Jürgen Mais, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie / Proktologie des St. Vincenz-Krankenhauses, der Frage nach, warum Bauchwand- und Zwerchfellbrüche operiert werden müssen. Dabei erklärt er auch genau, wie und warum Brüche auftreten und welche Alternativen zur Operation es gibt. Außerdem wird er über die Vorteile der Behandlung in einem zertifizierten Hernienzentrum, wie es das St. Vincenz-Krankenhaus hat, sprechen. 

Und schließlich referiert Oberärztin Miriam Frömmichen über die Diagnoseverfahren und individuellen chirurgischen Möglichkeiten der Behandlung, die größtenteils minimalinvasiv durchgeführt werden. 

30. September, 18.30 Uhr im St. Vincenz-Krankenhaus 

Die Abendsprechstunde „Was tun, wenn die Bauchwand oder das Zwerchfell bricht?“ findet statt am Montag, 30. September, um 18.30 Uhr im St. Vincenz-Krankenhaus, Rottstraße 11, 45711 Datteln.

Der Eintritt ist frei.

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