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Ein Mann hatte schlimme Bauchschmerzen - ein äußerst gefährlichen Grund steckte dahinter (Symbolbild).

Mann verspeist Dinge

Mann hat Bauchweh: In seinem Magen machen Mediziner verstörende Entdeckung

Beim Anblick dessen, was Ärzte im Bauch eines Inders fanden, dreht sich einem der Magen um. Doch es gibt eine traurige Erklärung für die Vorliebe des Mannes, gefährliche Dinge zu essen.

Der 30-jährige Yogesh Thakur aus Zentralindien musste wegen schlimmer Magenschmerzen zum Arzt. Als die behandelnden Ärzte eine Röntgenaufnahme von seinem Bauch machten, staunten sie nicht schlecht: Auf dem Bild waren spitze Gegenstände zu sehen! Die Operation, die folgte, förderte eine unglaubliche Anzahl gefährlicher Gegenstände zutage.

"Er isst alles" - Mann aus Indien hat gefährliche Gegenstände im Magen

33 Objekte - darunter ein Schraubenschlüssel und Rasierklingen - entfernten Mediziner aus Thakurs Magen! Der Teilzeitlandwirt hatte Glück: Die scharfen Klingen hatten beim Schlucken nicht zu Verletzungen geführt, was inneres Verbluten zur Folge gehabt hätte. Dr. Khare, der dem britischen News-Portal The Sun zufolge die Operation durchgeführt hatte, sagte: "Wir waren schockiert und überrascht, als wir über dreißig scharfe Gegenstände in seinem Bauch fanden."

Auch Kusma Thakur, die Mutter des Patienten, war fassungslos. The Sun zitierte sie mit den Worten: "Er isst alles. Aber wir waren überrascht, als wir erfuhren, dass er auch so gefährliche Dinge essen kann." Die behandelnden Ärzte gehen davon aus, dass Yogesh Thakur an einer seltenen Krankheit leidet, dem sogenannten Pica-Syndrom. 

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Pica-Syndrom: Wenn Menschen Zigarettenkippen und Steine essen

Pica gilt als Essstörung, von der häufig Menschen betroffen sind, die an psychischen Krankheiten, Autismus oder Demenz leiden. Patienten des Pica-Syndroms sind süchtig nach ungenießbaren Dingen wie etwa Seife, Zahnpasta, Haaren, Erde oder sogar Fäkalien. Doch nicht nur eklige, auch lebensbedrohliche Gegenstände wie Lack, scharfe Gegenstände, Steine, Zigarettenkippen oder Glas können Gegenstand der Sucht sein.

"Pikazistisches Verhalten kommt häufiger in armen Regionen Indiens, Mittel- und Südamerikas vor. In unseren Breitengraden auftretende Fälle werden häufig nicht erkannt, weil sie sich hinter anderen Diagnosen verbergen", sagte Psychotherapeut Steffen Heger aus Köln dem News-Portal Spiegel Online. Das Krankheitsbild, das mit kognitiver Verhaltenstherapie und Psychotherapie behandelt werden kann, sei unter Ärzten nur unzureichend bekannt, weshalb Experten von einer hohen Dunkelziffer ausgehen.  

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jg

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