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Sonnenbrand: Gefahr im Frühling nicht unterschätzen

Die ersten blühenden Bäume, die ersten warmen Tage und zum ersten Mal ohne Jacke nach Draußen gehen: Der Frühling ist voller erster Momente – meist lässt aber auch der erste Sonnenbrand nicht lange auf sich warten. Mit diesen Tipps können die unangenehmen Verbrennungen in der Übergangszeit vermieden werden.

Sonnencreme und Co. – so sieht Sonnenschutz für Gesicht und Körper aus

Besonders praktisch im Frühling: Wir tragen aufgrund der milden Temperaturen in den frühen Morgenstunden auf dem Weg zur Arbeit noch in der Regel lange Hosen und Jacken. Diese schützen bereits gut gegen die UV-Strahlen und somit auch vor Sonnenbrand. Aber das Gesicht benötigt Sonnenschutz, deswegen sollte hierfür die Sonnencreme zum Einsatz kommen. Diese ist mit unterschiedlichen Lichtschutzfaktoren (LSF) erhältlich. Die Zahl auf dem Produkt verrät, wie viele Male länger man sich im Vergleich zum Eigenschutz in der Sonne aufhalten kann – ohne sich dabei einen Sonnenbrand zu holen. Die maximale Aufenthaltsdauer hängt allerdings unter anderem vom eigenen Hauttypen ab. So kann zum Beispiel eine Person mit Hauttyp 1 (helle Haut und Haare) maximal zehn Minuten ungeschützt in der Sonne verweilen, ohne Rötungen befürchten zu müssen. Mit einer Sonnencreme mit LSF 15 dürfte sie dann sogar bis zu 150 Minuten sonnenbaden. Aber Vorsicht: Nachcremen verlängert diese Dauer nicht.

Es ist wichtig, sich an diese Richtwerte zu halten, denn ein Sonnenbrand kann die Haut nachhaltig schädigen. Die UV-B-Strahlen verursachen entzündliche Erweiterungen der Gefäße in der oberen bis mittleren Hautschicht. Je häufiger man Sonnenbrände bekommt, desto höher ist die Gefahr von Hautkrebs. Auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich Altersflecken bilden, ist dann größer. Um die Hautgesundheit zu erhalten, ist ein umfassender Sonnenschutz von Gesicht und Körper wichtig.

Mehr Tipps, um Sonnenbrand zu vermeiden

Eine weitere Maßnahme gegen Sonnenbrand: Besonders empfindliche Menschen sollten die starke Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr meiden und sich in dieser Zeit in den Schatten zurückziehen. Zusätzlich zur Sonnencreme und langer Kleidung wirkt ein Hut mit breiter, schattenspendender Krempe als Sonnenschutz für das Gesicht. Auch die Sonnenbrille mit UV-Filter darf im Rahmen des umfassenden Sonnenschutzes nicht fehlen. Auf diese Weise ist die Gefahr, sich einen Sonnenbrand in der Übergangszeit zu holen, bestmöglich minimiert.

Vorsicht auch in der Übergangszeit – so entsteht Sonnenbrand

Besonders in der Übergangszeit von den kalten Wintermonaten auf die Sommerzeit wird die Sonneneinstrahlung häufig unterschätzt. Die wenigsten denken in dieser Zeit an einen Sonnenschutz für Gesicht und Körper, da die Temperaturen noch relativ mild oder der Himmel häufig bewölkt ist. Doch genau das ist ein Fehler, der schnell zu Sonnenbrand führen kann. Die Strahlung ist im Frühling zwar nicht so stark wie in den heißen Sommermonaten, die Gefahr von Verbrennungen besteht dennoch. Doch wie entsteht der Sonnenbrand eigentlich? Er wird durch UV-Strahlung verursacht, genauer gesagt meist durch UV-B-Strahlen. Sie sorgen für eine Entzündung der Haut, die sich in Form von Rötungen, Schwellungen und im schlimmsten Fall sogar Blasenbildung äußert. Übrigens: Je heller die Haut und das Haar sind, desto empfindlicher ist die Reaktion gegenüber der Strahlung. Der Grund: Helle Haut enthält weniger Melanin – ein Hautpigment, das vor der Strahlung schützt.

Um zu verstehen, wie stark die Sonne im Frühling bereits ist, empfiehlt es sich, den UV-Index näher zu betrachten. Diesen finden Sie im Rahmen des Wetterberichtes auf vielen Websites. Diese Angabe beschreibt mit Zahlen von 0 (niedrig) bis in der Regel 13 (sehr hoch) den am Boden erwarteten Tagesspitzenwert der UV-Strahlung. Dieser liegt zum Beispiel in Dortmund im April bereits bei einem Wert von 4, im Juli bei 7. Die UV-Strahlung hat also im Frühling schon eine – für Deutschland – mittlere Stärke erreicht, die nicht unterschätzt werden sollte. Je höher der UV-Index ist, desto größer sollte auch die Zahl des Lichtschutzfaktors der Sonnencreme ausfallen.

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