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Wer Schoko-Aufstrich liebt, kann auch zur palmölfreien Alternative greifen.

Rapsöl weitaus gesünder

Vermeintlich gesundes Fett hat gravierende Folgen: Welchen Schoko-Aufstrich Sie besser meiden sollten

Prinzen-Rolle bis Tomatensuppe: Palmfett steckt in mehr Lebensmitteln als erwartet. Das ist nicht nur für die Umwelt dramatisch - Palmfett soll sogar krebserregend wirken.

Palmöl-Plantagen benötigen viel Fläche, weshalb tropischer Regenwald weichen muss. Verantwortlich dafür sind zum großen Teil Lebensmittelproduzenten, die günstiges Palmfett in Produkte wie Süßigkeiten, süßen Brotaufstrichen und Fertigprodukte mengen, um diese cremiger, billiger in der Herstellung und haltbarer zu machen. Doch das hat nicht nur katastrophale Folgen für die Umwelt: Auch die Gesundheit kann Schaden nehmen.

Gesättigte Fettsäuren in Palmöl als Krebserreger?

So soll Palmöl an der Entstehung von Diabetes und sogar Krebs beteiligt sein, wie der Norddeutsche Rundfunk berichtete. Bei Palmfett handelt es sich zwar um ein Pflanzenfett, doch wie tierische Fette enthält es eine große Menge gesättigter Fettsäuren, die die Blutfettwerte negativ beeinflussen können. Wer häufig mit Palmfett kocht oder palmölhaltige Produkte zu sich nimmt, erhöht so das Risiko an Diabetes zu erkranken. Auch die Gefäße nehmen durch einen übermäßigen Konsum von gesättigten Fettsäuren Schaden - Das Risiko für Arteriosklerose, Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erkranken steigt.

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Damit nicht genug: Wird Palmöl raffiniert, also für die Lebensmittelproduktion aufbereitet, können krebserregende Stoffe entstehen. In erster Linie handelt es sich dabei um sogenannte 3-Monochlorpropandiol-Fettsäureester (3-MCPD-Ester), die von der Weltgesundheitsorganisation WHO als potenziell krebserregend eingestuft werden. Das News-Portal Focus führt eine Empfehlung des Bundesinstituts für Risikobewertung für den maximalen Verzehrt von 3-MCPD-Ester auf: So soll man maximal 0,8 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht täglich zu sich nehmen. Das Problem: Vor allem Kinder überschreiten diese Grenzwerte schnell.

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Rapsöl und Leinöl statt Palmöl: gesunde Fette bevorzugen

Daher warnt auch die Verbraucherzentrale Bayern vor übermäßigem Verzehr von palmölhaltigen Produkten. Bei einem Kind, das 18 Kilogramm wiegt, wäre die empfohlene maximale Dosis vom potenziell krebserregendem 3-MCPD-Ester bereits nach 40 Gramm Knuspermüsli, 25 Gramm Schokolade, 25 Gramm Backerbsen und 48 Gramm Keksen überschritten. Die Verbraucherzentrale rät daher, beim Lebensmitteleinkauf zu palmölfreien Produkten zu greifen und gesunde Fettlieferanten beim Kochen zu bevorzugen. Dazu zählen etwa Rapsöl, Leinöl, Hanföl oder Walnussöl. Diese pflanzlichen Öle zählen zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die wertvolle Omega-3-Fettsäuren enthalten.

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jg / Video: Oath

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