Haartransplantation in Istanbul – es spricht vieles dafür

Istanbul, die Stadt, die über Jahrhunderte hinweg als Konstantinopel die Geschicke ganz Europas bestimmte, ist heute eine quirlige Metropole mit weit mehr Einwohnern als etwa London oder New York. Schon immer aber war und ist Istanbul dank seiner Lage die Schnittstelle zwischen den Erdteilen Europa und Asien.

Die verkehrstechnisch hervorragende Position, gepaart mit einer modern ausgebauten Infrastruktur sowie einem günstigen Kostenniveau machten Istanbul in den letzten Jahrzehnten zu einem Zentrum des Medizintourismus, das Menschen aus ganz Europa wie auch dem Nahen Osten anlockt, um sich beispielsweise einer Haartransplantation zu unterziehen. Das Einzugsgebiet der Megacity ist gigantisch. So braucht es aus Deutschland nur etwa drei Flugstunden von fast jedem beliebigen größeren Flughafen, um in der Stadt am Bosporus zu landen. In diesem Flugradius mit Istanbul als Zentrum leben rund 600 Millionen Menschen und nicht wenige zieht es in die türkische Großstadt, um eine Eigenhaarverpflanzung zu vernünftigen Preisen vornehmen zu lassen.

Haartransplantationen, eine teure Sache in der BRD

Obwohl es nie zuvor ein Zeitalter gegeben hat, das so wie heute auf äußerliche Attribute einen so hohen Wert legt, wird Kahlköpfigkeit und vermehrter Haarausfall nur sehr bedingt als Krankheit betrachtet. Dabei ist es in den weitaus meisten Fällen ein Gendefekt, der von den Eltern auf die Kinder vererbt wurde. Darum kann der Haarausfall schon sehr frühzeitig einsetzen, mitunter schon weit vor dem dreißigsten Lebensjahr. In unserer auf Leistung getrimmten Gesellschaft werden Stirnglatzen oder nur schon ausgeprägte Geheimratsecken jedoch eher mit Leistungsschwäche und fehlender Dynamik assoziiert. So kann ein simpler Gendefekt zu einer Depression oder anderen psychischen Erkrankungen führen, das Selbstwertgefühl ist auf jeden Fall angegriffen. Das hindert jedoch weder die öffentlichen noch die privaten Kassen, die Kostenerstattung für Haartransplantationen rundweg zu verweigern.

Wer sich nun trotzdem nicht mit Haarausfall und seinen unangenehmen Begleiterscheinungen abfinden will, muss die entstehenden Kosten aus eigener Tasche begleichen. Das geht in Deutschland gewaltig ins Geld. Innerhalb Europas liegt die BRD bezüglich der Arbeitskosten im oberen Drittel. Da nun aber niemand sich gerne nur mit zweitbesten Lösungen abgibt und schon gar nicht, wenn es um das eigene Aussehen geht, wird meist die beste Lösung zur Eigenhaarverpflanzung erwartet, die FUE-Methode. Diese ist aber zugleich die Methode, die den höchsten Zeitaufwand erfordert. In Heller und Pfennig gerechnet, kommt da schnell eine Summe zusammen, die die 10.000-Euro-Grenze übersteigt. Dass sich aufgrund dessen viele Personen, die an Haarausfall leiden, nach einer kostengünstigeren Lösung umsehen, wird wohl nur die deutschen Klinikbetreiber und Chirurgen wundern. Die anderen suchen wortwörtlich ihr Heil im Ausland, so etwa in Istanbul, das sich über Jahre hinweg zum Hotspot in der Haarchirurgie entwickelte.

Wenn ein Patient bis zu 75 % der Kosten sparen kann, die ihn eine Eigenhaarverpflanzung in Deutschland kosten würde, so wird er sich dieses Angebot sicher genauer ansehen. Wenn selbst nach Abzug der Reisekosten die Ersparnis eine Dimension besitzt, die die kurze Reise nach wie vor lohnend macht, wird er noch genauer hinsehen. Ist zu guter Letzt auch noch das Leistungspaket gleichwertig oder sogar besser als in der BRD, gibt es eigentlich nichts mehr, was dagegenspricht, außer vielleicht Flugangst. Genau das bieten die Kliniken und Fachpraxen für Haartransplantationen in Istanbul. So arbeiten die Ärzte in der Millionenstadt schon sehr lange vorwiegend mit dem FUE-Verfahren zur Eigenhaarverpflanzung, während in Deutschland das zeitsparende FUT-Verfahren nach wie vor weit verbreitet ist.

Was ist FUE und wo ist der Unterschied zu FUT?

In der Schreibweise ist es nur ein Großbuchstabe, der den Unterschied darstellt. In der Realität jedoch ist es eine zwar schmale, jedoch sichtbare Narbe am Hinterkopf, die den Unterschied zwischen FUE und FUT ausmacht. Aber das ist es nicht allein. In der werden am Hinterkopf einzelne sogenannte Grafts entnommen, das sind natürlich gewachsene Haarbündel zu einem bis vier Haaren. Diese werden auf ihre Gesundheit untersucht und in einer speziellen Nährlösung bis zur Einpflanzung aufbewahrt. Bei der Unit Extraction Transplantation (FUT) wird aus dem Hinterkopf ein Hautstreifen mit den darauf befindlichen Grafts entnommen, weshalb FUT auch als Streifentechnik in der Welt der Haarchirurgie bekannt ist. Aus dem Hautstreifen werden im Anschluss die einzelnen Grafts entnommen und eingepflanzt. Das hinterlässt am Hinterkopf eine Narbe, die etwa bei einer Kurzhaarfrisur deutlich zu sehen ist. Zudem bedeutet der quer verlaufende Schnitt, dass im Randbereich der Schnittflächen die Grafts verletzt werden, die Ausbeute an gesunden Haarfollikeln entsprechend geringer ist. Obwohl die FUE-Methode einen höheren Zeitaufwand während der OP bedeutet, bietet sie die Vorteile von mehr gesunden Grafts, die an den kahlen Stellen eingepflanzt werden können und es entsteht keine sichtbare Narbe.

Warum wachsen die Haare an den kahlen Stellen?

Logisch betrachtet ist die Frage durchaus berechtigt. Warum sollte an Stellen, an denen zuvor die Haare ausgefallen sind, andere Haare vom gleichen Kopf an- und weiter wachsen? Dazu muss die Genetik der Haare betrachtet werden, die unabhängig von der Kopfhaut ist. Aus einem bisher noch nicht ganz erforschten Grund besitzen die meisten männlichen Personen in Europa, die Schätzungen liegen bei 80 %, Kopfhaare, die sowohl gesund sind als auch einen Gendefekt aufweisen. Von diesem Gendefekt sind die oberen Schläfenhaare, die Stirnhaare sowie der Oberkopf (Tonsur) betroffen. Dagegen ist der untere Haarkranz meist gesund. Da die Kopfhaut selbst keinen Gendefekt besitzt, können folglich die gesunden Haare nach der Einpflanzung an den kahlen Stellen wachsen.

Haartransplantation in Istanbul – die wichtigsten Punkte bei der Suche

Wie bereits zuvor erwähnt, ist Istanbul eine Stadt, in die Menschen aus aller Herren Länder anreisen, um sich einer Haartransplantation zu unterziehen. Einen Schwerpunkt in dieser Gruppe internationaler Patienten machen die Menschen aus den deutschsprachigen Ländern aus, so aus der Schweiz, aus Österreich, Luxemburg und Deutschland. Deren Zahl ist so groß, dass sich einige Kliniken darauf spezialisiert haben und eine Rundumbetreuung mit deutschsprachigen Mitarbeitern bieten, bis hin zum Chirurgen selbst. Dies könnte der erste Fokus zur Suche nach der passenden Klinik in Istanbul sein.

Auch der notwendige Behandlungsvertrag sollte in Deutsch abgefasst sein, damit keine Missverständnisse bezüglich des Leistungsumfangs entstehen.

Natürlich sind die Kompetenz und die Erfahrung des ausführenden Chirurgen von größter Bedeutung. Der Anbieter zum Beispiel vermittelt Haartransplantationen in die Türkei, wo die komplette Operation vom Arzt persönlich durchgeführt wird. Bewertungsportale im Internet können eine Hilfe sein, sie sind jedoch nicht immer wirklich aussagekräftig. Ein gutes Merkmal sind ausführliche und detaillierte Bewertungen durch ehemalige Patienten, gleich, ob nun negativ oder positiv. Bei sehr kurzen Bewertungen, in den nicht auf das Langzeit-Ergebnis der Haartransplantation eingegangen wird, sollte man aufpassen.

Fazit

Eine Umfrage unter Frauen verschiedenen Alters bestätigt, das volles und gesundes Haar bei Männern ein Attribut männlicher Stärke und Vitalität darstellt. Glatzenträgern bleiben in der Umfrage immerhin die Eigenschaften der Intelligenz und der Erfahrung. Wer nun sein zurückweichendes Haupthaar im Spiegel betrachtet, kann sich mit Erfahrung und Intelligenz zufriedengeben oder einfach eine Reise nach Istanbul buchen, um sich auch noch Stärke und Vitalität zuzulegen.

Nun muss das Bild der Frau über den Mann nicht unbedingt stimmen, es ändert jedoch nichts an der Realität, wie sie sich für Männer mit Halbglatzen und Geheimratsecken täglich darstellt. Darum ist eine Haartransplantation in Istanbul eine kostengünstige Lösung, um dem eigenen Selbstwertgefühl wieder Auftrieb zu geben.

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