Die Modellgrafik zeigt aus der Vogelperspektive die vier Gebäudekomplexe des Bauprojekts Grüngut.
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Das Projekt Grüngut soll seinem Namen entsprechen. Geplant ist eine „harmonische Landschaftsgestaltung“ inklusive Kinderspielplatz, „attraktiven Grünflächen und extensiv bepflanzten Flachdächern“.

Bauprojekt

Im Herzen von Marl-Hüls entsteht das Wohnquartier „Grüngut“

  • Tobias Mühlenschulte
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„Grüngut“ heißt das ambitionierte Bauprojekt, das das Marler Unternehmen Maroli aktuell im Zentrum von Marl-Hüls realisiert. Sechs zweigeschossige Wohnhäuser mit insgesamt 37 Eigentumswohnungen entstehen bis Ende 2022 am Loemühlenbach zwischen Berg- und Otto-Wels-Straße.

Hinsichtlich der Vermarktung zieht Colin Germesin (25), seit Oktober 2020 zuständiger Projektleiter bei Maroli, ein positives Zwischenfazit: „80 Prozent des ersten Bauabschnitts sind verkauft, damit sind wir sehr zufrieden.“

Klare und moderne Architektur, außerdem eine hochwertige und barrierefreie Bauweise verspricht das Projekt Grüngut. Die 37 Eigentumswohnungen verfügen jeweils über einen Balkon, eine Terrasse oder einen Garten, haben zwei bis vier Zimmer und sind zwischen 61 und 134 Quadratmeter groß. Zusätzlich erhält jedes der sechs Wohnhäuser, die in vier Komplexen Platz finden, ein Penthouse mit umlaufender Terrasse. Die, so Projektleiter Germesin, sind so gefragt, dass alle Penthouse-Wohnungen des ersten Bauabschnitts bereits verkauft sind.

Im Zuge des zweiten Bauabschnitts wird die ehemalige Bäckerei Fischer (Mitte) an der Bergstraße abgerissen.

Attraktive Grünflächen

Das Projekt Grüngut soll seinem Namen entsprechen. Geplant ist eine „harmonische Landschaftsgestaltung“ inklusive Kinderspielplatz, „attraktiven Grünflächen und extensiv bepflanzten Flachdächern“. Dreh- und Angelpunkt der Fläche ist aber ein Gewässer. „Was das Projekt ausmacht, ist der Loemühlenbach“, sagt Germesin, und lobt die „geniale Lage im Stadtzentrum von Marl-Hüls“ und die Anordnung der Grüngut-Häuser in „zweiter Reihe“, zwischen Berg- und Otto-Wels-Straße.

7000 Quadratmeter misst das gesamte Areal des Quartiers, das Ende des nächsten Jahres fertiggestellt werden soll. Die Arbeiten für den ersten Bauabschnitt sind noch in vollem Gange. Der Tiefbau ist beendet, die Seitenwände sind gesetzt. „Noch in diesem Monat kommt die Kellerdecke drauf, dann beginnt der Hochbau“, sagt Germesin. Eine Tiefgarage verbindet die Komplexe unterirdisch. „Pro Wohneinheit wird es einen Tiefgaragenstellplatz und mindestens einen Außenstellplatz geben.“

Evaluationsarbeit im Vorfeld

Mit der Entwicklung des Projekts habe man bereits 2017 begonnen. Viel Evaluationsarbeit sei im Vorfeld geleistet worden: Welche Wohnungsgrößen sind gefragt? Welche Anforderungen werden an modernes Wohnen gestellt? Was funktioniert hier? Ein Ergebnis, so der Projektleiter, sei der hohe Schallschutz, den Grüngut seinen zukünftigen Bewohnern gewährleiste. Zudem werden alle Wohnungen barrierearm gebaut, Fahrstühle bringen die Eigentümer in ihre Etagen.

Colin Germesin (25) ist der Projektleiter von „Grüngut“. Das Bauvorhaben zwischen Berg- und Otto-Wels-Straße realisiert die Marler Maroli GmbH.

„Wir sprechen Menschen an, die bislang in Hüls Hauseigentümer waren, sich aber nun verkleinern wollen, ohne dabei auf Komfort zu verzichten“, so Germesin. Altersmäßig deute sich für Grüngut eine Durchmischung an.

Aber nicht nur Eigentumswohnungen bietet Bauherr Maroli im Zusammenhang mit dem neuen Quartier an. Das Unternehmen hat das alte Fischer-Haus an der Bergstraße erworben. Die ehemalige Bäckerei wird komplett abgerissen. Hier entsteht ein neuer Baukörper mit Mietwohnungen – und Gewerbe im Erdgeschoss. Die ehemaligen, rückseitig gelegenen Produktionshallen des Betriebs werden laut Germesin innerhalb der nächsten drei Monate abgerissen und weichen dann dem zweiten Bauabschnitt von Grüngut. Dessen Vermarktung startet in der nächsten Woche. 3650 Euro kostet der Quadratmeter. „Das ist ein realistischer Preis für das, was dort geboten wird“, sagt der Projektleiter.

Die Tiefbauarbeiten für den ersten Bauabschnitt sind beendet. Die Seitenwände stehen, noch in diesem Monat soll die Kellerdecke gesetzt werden.

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