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Kältegefühl trotz Heizung: Die besten Tipps für eine angenehme Wohntemperatur

Kältegefühl trotz Heizung: Die besten Tipps für eine angenehme Wohntemperatur

Eiskalte Außentemperaturen machen oft auch vor dem Wohnbereich nicht halt: Die Heizung läuft auf Hochtouren und trotzdem zieht ein kühler Luftzug herein. Doch selbst bei Minusgraden gibt es diverse Möglichkeiten, um Räume angenehm warm zu halten.

Klirrende Kälte und Schnee halten Deutschland aktuell fest im Griff. Fallen die Temperaturen gleich mehrere Tage weit unter 0 Grad, bewirkt das zugleich, dass sich im Innenbereich vielfach keine zufriedenstellende warme Durchschnittstemperatur einstellen will, obwohl die Heizung schon auf dem maximalen Limit läuft.

Regelmäßiges Frösteln und kalte Füße sind jedoch nicht nur unangenehm, sondern machen den Körper auch anfällig für Erkältungskrankheiten, Blasen- und Nierenentzündungen. Einem permanenten Kältegefühl sollte daher auf den Grund gegangen werden. Häufig sind schlecht isolierende Fenster und undichte Türen ein verstecktes Einfallstor für kalte Luftströme.

Bei angestellter Heizung Fenster und Türen schließen

In länger anhaltenden Kältewellen empfiehlt es sich, alle Wohnräume zu beheizen und nicht allzu stark auskühlen zu lassen, da ein höherer Energieaufwand nötig ist, um im Bedarfsfall möglichst schnell eine höhere Raumwärme zu erzielen. So ist auch in ungenutzten Zimmern eine Mindesttemperatur von 16 Grad obligat, allein schon, um Schimmelbildung vorzubeugen.

Ganz allgemein sollten in allen beheizten Zimmern Fenster und Türen konsequent geschlossen bleiben. Auf ein- bis zweimaliges Lüften am Tag kann dennoch nicht verzichtet werden, weil frische Luft die Feuchtigkeit durch Duschen und verdampfendes Kochwasser effektiv nach draußen befördert. Zusätzlich wird die Wärmezirkulation verbessert. Gelüftet werden sollte jedoch nur bei kurz ausgeschalteter Heizung, da sonst unnötig Heizwärme verschwendet wird und höhere Heizkosten entstehen.

Fenster-Kälteschutz mit kompakten Vorhängen und Wabenplissees

Bei starken Minusgraden kommt auch fühlbar Kälte durch die Fensterscheiben. Sind Rollläden vorhanden, sollten sie während der Nacht komplett heruntergelassen werden. Zusätzlich tragen kompaktere Vorhänge im Innenbereich zu einem optimierten Kälteschutz bei.

Außerdem gibt es isolierende Sonnenschutztypen, die vor Zugluft und Heizenergieverlusten am Fenster schützen, wie beispielsweise aluminiumbeschichtete Thermorollos oder Fensterdekorationen mit integrierten Luftkammern, sogenannte Wabenplissees. Der Stoff besteht aus zwei Lagen mit wabenförmigen Röhren. Wabenplissees polstern damit zum einen gegen hereinziehende Kälte ab, zum anderen wird der Durchtritt der Heizwärme in den Außenbereich reduziert, da die in den Röhren befindlichen Luftsäulen den Wärmedurchgang stark verzögern.

Bodenkälte reduzieren

Ein großes Problem in vielen Wohnungen ist die Fußkälte, die sich auch in gut beheizten Räumen einstellen kann. Ursache dafür sind meist undichte Ritzen im unteren Bereich von Türen. Diese lassen sich mit anklebbaren Türdichtungen oder auch flexibel vorlegbaren Plüsch-Elementen schließen.

Kahle, glatte Fußböden tragen ebenfalls zu einem unangenehmen Kühleffekt bei. Es muss jedoch nicht gleich ein großer, raumfüllender Teppich ausgelegt werden, zumal dieser an heißen Sommertagen wiederum den Nachteil hat, vermehrt Hitze zu speichern. Kleinere, dickere Teppiche und Läufer sind ein guter Kompromiss für kalte Tage, da diese im Sommer auch zusammengerollt und zum Beispiel nach dem Winter in der Dachkammer aufbewahrt werden können. Empfehlenswert sind zudem gefütterte Hausschuhe, die ebenfalls für ein wohliges Wärmegefühl sorgen.

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