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Wohnen in Recklinghausen – die günstigsten und die teuersten Wohngegenden

Mit ca. 114.000 Einwohnern gehört Recklinghausen zwar nicht zu den größten Städten, aber es lebt sich gut im Norden des Ruhrgebiets. Wer sich gerade auf Wohnungssuche befindet, wird bei den Mieten der einzelnen Stadtteile durchaus einige Unterschiede feststellen.

Doch wo wohnt es sich besonders günstig und wo befinden sich die eher teuren Wohngegenden? In diesem Artikel gehen wir etwas genauer darauf ein. 

Recklinghausen in Bezug auf Mieten eher günstig 

Zunächst lässt sich festhalten, dass das Wohnen in Recklinghausen grundsätzlich nicht sonderlich teuer ausfällt. Laut dem Immobilienkompass der Zeitschrift Capital liegt die Durchschnittsmiete in Recklinghausen bei 5,83 Euro pro m². Die Preisspanne variiert zwischen 4,57 Euro und 7,00 Euro pro m². andere Städte im Ruhrgebiet liegen hier deutlich höher. So zum Beispiel:

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Bochum:

6,86 Euro pro m² (Spanne: 5,36 – 8,36 Euro pro m²)

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Dortmund:

6,96 Euro pro m² (Spanne: 5,26 – 8,81 Euro pro m²)

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Herne:

5,89 Euro pro m² (Spanne: 4,98 – 6,96 Euro pro m²)

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Essen:

6,96 Euro pro m² (Spanne: 5,45 – 8,73 Euro pro m²)

Somit lassen sich also durchaus sehr günstige Wohnungen in Recklinghausen finden, ohne dass Interessenten dafür ewig suchen müssen. Anbieter wie die Hausverwaltung Grand City Property stellen eine interessante Auswahl an Mietwohnungen zur Verfügung. Preislich liegen diese in einem fairen Rahmen, wobei richtig attraktive Objekte dazugehören. Darüber hinaus wird Mietern ein toller Service rund ums Wohnen geboten. Mieterfeste und Familienaktionen gehören genauso dazu wie eine stets besetzte zentrale Telefonstelle, bei der Mieter immer einen Ansprechpartner haben. Außerdem werden lokale Projekte und Aktionen unterstützt, wie Spielplätze für Kinder oder Parkanlagen. 

Wo wohnt es sich in Recklinghausen am günstigsten? 

Die besonders günstigen Wohngegenden in Recklinghausen sind definitiv im Süden der Stadt zu finden. Stadtteile wie Grullbad (4,41 Euro pro m²) oder Hochlarmark (4,95 Euro pro m ²) bilden hier die Speerspitze. Auch in König-Ludwig (5,11 Euro pro m²) und Suderwich (5,34 Euro pro m²) liegen die Mieten deutlich unter dem Durchschnitt. Hier ist allerdings zu beachten, dass die Stadtviertel doch ein Stück weit von der Innenstadt entfernt sind, so dass eventuell Pendeln für den Weg zur Arbeit angesagt ist. Dies kann den Preisvorteil teilweise wieder relativieren, wobei es auch immer auf den Einzelfall ankommt. 

Hochlarmark ist als alter Bergbaubezirk auch heute noch durch diese Zeit geprägt, auch wenn die Zeche Recklinghausen bereits im Jahr 1974 stillgelegt wurde. Die bekannten Zechensiedlungen wie die Dreieck-Siedlung bieten auch heute noch zahlreichen Menschen Wohnraum zu sehr günstigen Preisen. In Suderwich wurde die Zeche König-Ludwig IV/V bereits 1965 geschlossen, was auch dort zunächst tiefe Einschnitte bedeutet dat. Der Strukturwandel vollzieht sich dort bis heute. 

Welche Stadtviertel sind eher als teuer anzusehen? 

Die Wohnviertel in der höheren Mietregion bilden quasi einen Kreis um die die Innenstadt, wobei hier Stuckenbusch (6,95 Euro pro m²), das Westviertel (6,69 Euro pro m²), das Nordviertel (6,30 Euro pro m²) und auch das Paulusviertel (6,30 Euro pro m²) besonders herausstechen. Zusätzlich sei natürlich auch noch die Innenstadt mit der wunderschönen Altstadt erwähnt, die bei ca. 6,31 Euro pro m² liegt. 

Wer einen längeren Weg in die Innenstadt in Kauf nimmt und zudem gerne im Grünen lebt, fühlt sich sicherlich in Speckhorn / Bockholt ebenfalls wohl. Hier ist die Infrastruktur zwar nicht ganz so gut ausgebaut wie in den zentralen Stadtvierteln, jedoch lässt sich trotzdem alles recht gut erreichen.

Weitere interessante Wohnviertel in Recklinghausen 

Neben den oben genannten Stadtvierteln existieren noch weitere, die preislich eher im Mittelfeld liegen:

1. Recklinghausen-Süd 

In Recklinghausen-Süd wurde in den letzten 20 Jahren viel verändert, um die Lebensqualität anzuheben. Es gab ein umfassendes Programm zur Fassadensanierung, Schulhöfe wurde umgestaltet und das Stadtviertel generell erneuert. Mit einer Durchschnittsmiete von 5,67 Euro pro m² liegt Recklinghausen-Süd zwar im Mittelfeld, lässt sich im Süden der Stadt jedoch als Spitzenreiter bezeichnen. 

2. Recklinghausen Hillerheide 

Recklinghausen Hillerheide hat seit dem Ende der Trabrennbahn ebenfalls viele Erneuerungen erfahren. Wohnen in Hillerheide bedeutet gute Anbindung an die Innenstadt bei trotzdem sehr günstigen Mieten. Mit einer Durchschnittsmiete von 5,75 Euro pro m² ist Hillerheide ebenfalls im Mittelfeld anzusiedeln, lässt sich aber in Bezug auf die Stadtnähe schon als günstig bezeichnen. 

3. Recklinghausen Hochlar 

Das Stadtvierteil Hochlar liegt im Nordwesten der Stadt und wird gerne auch als „Dorf in der Stadt“ bezeichnet. Hier treffen ländlicher Charme und Stadtleben aufeinander und vereinen zu einem Ort mit durchaus attraktiver Lebensqualität. Die Durchschnittsmieten bewegen sich im Bereich von 6,08 Euro pro m² und liegen somit über dem Durchschnitt. 

4. Recklinghausen Hillen 

In Hillen steht schon lange das Wohnen im Vordergrund, so dass sich hier neben zahlreichen günstigen Wohnungen auch viele Einfamilienhäuser finden lassen. Mit einer Durchschnittsmiete von 6,21 Euro pro m² liegt Hillen zwar im oberen Preisbereich, befindet sich jedoch auch nah am Stadtzentrum, so dass fast jeder Ort in der Stadt gut zu erreichen ist. 

5. Recklinghausen Ostviertel Im Ostviertel von Recklinghausen ist das Bild vor allem von verschiedenen Wohnsiedlungen geprägt, die alle ihren eigenen Charme aufweisen. Ob nun Kuniberg, Hinsberg oder Lohwegsiedlung – hier lässt sich mit guter Anbindung und hoher Lebensqualität leben. Die Durchschnittsmiete liegt hier bei 6,23 Euro pro m².

Grundsätzlich lässt sich also festhalten, dass es in Bezug auf die Mietpreise eine grobe Zweiteilung der Stadt gibt. Im Süden liegen die eher günstigen Stadtteile, während das Wohnen im Nordteil der Stadt ein Stück weit teurer ausfällt. Zusätzlich hat natürlich auch Recklinghausen eine Entwicklung genommen wie jede größere Stadt in den letzten 20 Jahren: Die Bezirke rund um den Stadtkern sind oft teurer als die Außenbezirke. Statt dem Einfamilienhaus im Grünen der Stadt wollen die Menschen heute lieber citynah wohnen. 

Jeder findet in Recklinghausen seinen Platz

Recklinghausen bietet eine große Vielfalt an Stadtteilen, die alle ihre Eigenheiten und ihren ganz speziellen Charme aufweisen. Je nach persönlichem Geschmack und nach den finanziellen Möglichkeiten kommen ganz unterschiedliche Wohnviertel infrage. Wer gerne im Grünen lebt und auch etwas längere Wege im Alltag nicht scheut, liegt in ländlich geprägten Stadtvierteln wie Speckhorn oder auch Hochlar genau richtig. Für Freunde des Stadtlebens sind die zentralen Stadtviertel wie die Innenstadt, Hillen, das Paulusviertel oder auch Westviertel bestens geeignet. Für den kleinen Geldbeutel bieten zudem die alten Bergbaustadtteile wie Hochlarmark oder auch Grullbad gute Voraussetzungen. Letztlich findet also jeder passende Wohnmöglichkeiten in Recklinghausen.

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