2020 gelten für den Urlaub in den Niederlanden Corona-Regeln.
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2020 gelten für den Urlaub in den Niederlanden Corona-Regeln.

Reisen nach Holland

Urlaub 2020 in den Niederlanden: Coronavirus-Regeln für Touristen

Der Urlaub in den Niederlanden im Sommer 2020 ist trotz des Coronavirus möglich. Touristen müssen allerdings einige wichtige Regeln beachten.

  • Trotz weltweiter Coronavirus-Pandemie* stehen die Chancen gut für einen Sommerurlaub im Ausland.
  • Die Niederlande wollen uns wieder mit offenen Armen empfangen.
  • Diese Regeln gelten dann im Holland-Urlaub.

Update, Mittwoch (27. Mai), 9.33 Uhr: Die Ministerpräsidenten Nordrhein-Westfalens und der Niederlande, Armin Laschet (CDU) und Mark Rutte, haben an die Bürger appelliert, am Pfingstwochenende nur mit einer Buchung über die Grenze zu reisen. "Jetzt ist noch nicht die Zeit, ohne Buchung einfach in den Urlaub zu fahren", sagte Laschet am Dienstag in einer Videoschalte mit dem Regierungschef in Den Haag.

Niederlande: Warnung davor, ohne Buchung in den Urlaub zu fahren

Rutte bat die Bürger in NRW, an Pfingsten nicht einfach „auf gut Glück“ in die Niederlande zu kommen. Man müsse weiter vorsichtig bleiben. Gleichzeitig unterstrichen Laschet und Rutte, wie wichtig es gewesen sei, die Grenze auch auf dem Höhepunkt der Corona-Krise prinzipiell offen gehalten zu haben. „Schließen geht immer leicht, aber der Öffnungsprozess ist kompliziert“, sagte Laschet.

Update, Mittwoch (27. Mai), 8 .30 UhrPfingsturlauber oder Tagestouristen, die aus NRW Richtung Niederlande starten, müssen aufpassen: In Holland ist es auf den Weg in den Urlaub aufgrund der Corona-Bestimmungen strafbar, mit drei oder mehr Personen aus unterschiedlichen Haushalten in einem Auto zu fahren. Maximal zwei Menschen, die nicht aus demselben Haushalt stammen, dürfen zusammen in einem Auto sitzen, sofern sie dabei eineinhalb Meter Abstand einhalten. Das bestätigte eine Sprecherin der Polizei Limburg in Maastricht.

Wenn drei oder mehr Personen, die aus unterschiedlichen Haushalten kommen, im Auto angetroffen werden, ist eine Geldbuße von 390 Euro fällig. Wenn man zwischen 13 und 17 Jahren alt ist, sind es nur 95 Euro. Geldbußen können auch fällig werden, wenn am Auto Mängel festgestellt werden, daher sollte das Fahrzeug vor einer längeren Fahrt in den Urlaub* unbedingt einmal durchgecheckt werden.

Trip in die Niederlande: Städte fürchten trotz Coronavirus Touristenansturm

Update, Mittwoch (20. Mai): Amsterdam/Dortmund - Die Städte Venlo und Roermond in den Niederlanden fürchten trotz des Coronavirus einen Ansturm von NRW-Touristen am langen Wochenende. Beide Städte haben starke Kontrollen angekündigt. Zur Not wolle man sogar Straßen und Parkhäuser sperren sowie hohe Bußgelder verhängen. 

Erstmeldung, Dienstag (12. Mai): So langsam rollt das Leben wieder an - trotz Coronavirus. So ist bald auch ein Camping-Urlaub in Italien möglich, wie der ADAC in einem Test schreibt. Geschäfte haben wieder geöffnet, Friseure dürfen wieder Haare schneiden und sogar Restaurants dürfen ihre Türen wieder öffnen - alles immer unter Auflagen, denn das Virus grassiert immer noch. Und bald soll sogar Urlaub im Nachbarland Holland* möglich sein, wie RUHR24.de* berichtet.

Urlaub in Holland: Ab Juli dürfen Touristen wieder einreisen

Nicht nur Nordrhein-Westfalen hat weitreichende Lockerungen beschlossen (alle Infos zur Corona-Pandemie in NRW in unserem Live-Ticker*), auch ein paar Kilometer weiter westlich beruhigt sich die Lage und strenge Regeln werden gelockert. Auch für Touristen. Ab Juli dürfen deutsche Touristen, die vor allem mit dem Auto fahren, Urlaub in den Niederlanden machen. Die deutsche Nordsee und Ostsee empfängt Touristen* sogar noch früher. Sogar Italien will bald wieder die Grenzen öffnen - wie der Urlaub* dort aussehen wird, ist allerdings noch unklar. Für andere 160 Länder, hat die Bundesregierung hingegen die Reisewarnung verlängert. Von einem Urlaub dort wird dringend abgeraten.

Urlaub geht zwar auch in Deutschland* ganz gut, aber ein bisschen Abwechslung ist doch nie verkehrt. Eine romantische Grachten-Fahrt, Käse auf den Märkten shoppen oder Faulenzen am Strand von Zandvoort - alles bald wieder möglich.

Ein Spaziergang am Strand von Zandvoort - das ist bald trotz Coronavirus möglich

Niederlande öffnen Campingplätze und Freizeitparks bald wieder

Auch in den Niederlanden war der 11. Mai ein Stichtag. An diesem Tag wurden Grundschulen, Kitas, Friseure und Beautysalons wieder geöffnet, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Und ab dem 1. Juli dürfen Touristen wieder in die beliebten Feriengebiete reisen (mehr Service-Artikel auf RUHR24.de*).

Campingplätze und Freizeitparks dürfen dann wieder in vollem Umfang öffnen. Zunächst war das nur eingeschränkt möglich - Duschen und Toilettenhäuschen waren auf Campingplätzen geschlossen. 

Roermond: Designer-Outlet wieder geöffnet 

Zwar öffnen auch immer mehr Geschäfte in den Niederlanden, aber die Regierung rät Deutschen von einem Shopping-Trip in Holland ab. So soll ein Gedränge in den Zentren und eine mögliche neue Infektionswelle mit dem Coronavirus vermieden werden. 

Dieser Hinweis betrifft besonders Verbraucher aus Nordrhein-Westfalen, die gerne das bekannte Designer-Outlet in Roermond besuchen. Einige der Geschäfte im Outlet-Center haben seit dem 11. Mai wieder geöffnet, allerdings gelten auch hier strenge Schutzmaßnahmen. So darf nur ein Kunde pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche den jeweiligen Laden betreten. Auch die Gesamtanzahl der Kunden im Shoppingcenter wird am Eingang begrenzt, damit es vor den Geschäften nicht zu übermäßig langen Warteschlangen kommt.

Wer seinen Urlaub während der Corona-Krise lieber in Deutschland verbringen möchte, sollte für Hotel, Ferienhaus und Jugendherberge die aktuellen Einschränkungen und Regeln kennen, da die sich von Bundesland zu Bundesland unterscheiden.

Kultur in den Niederlanden: Museen und Theater bald wieder geöffnet

Restaurants, Cafés und Strandpavillons  in den Niederlanden dürfen ab dem 1. Juni wieder öffnen. Allerdings dürfen sie jeweils nur maximal 30 Gäste empfangen, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Ab dem 1. Juli sind dann sogar bis zu 100 Gäste erlaubt.

Wer in seinem Sommerurlaub nicht nur shoppen und essen gehen, sondern auch ein bisschen Kultur mitnehmen möchte, hat gute Karten. Denn die Kulturbetriebe in den Niederlanden dürfen ab dem 1. Juni stufenweise wieder öffnen. Museen, Theater, Kinos und Konzerte laufen dann wieder langsam an. Allerdings müssen Gäste vorher online reservieren.

Wer statt nach Holland, doch lieber an den Ballermann nach Mallorca möchte, sollte wissen, wie der Urlaub in diesem Jahr dort ausschaut. Besondere Vorkehrungen hat auch ein anderes EU-Land getroffen: In Dänemark müssen Urlauber wegen des Coronavirus ebenfalls besondere Regeln einhalten. Eine Maskenpflicht gibt es dort jedoch nicht. Interessant ist auch die Vorgehensweise des Bundeslands NRW - die Landesregierung hat hier eine Kampagne gestartet, um den Tourismus in der Region zu stärken. 

Urlaub in den Niederlanden: Mundschutz nicht vergessen!

Beim Kofferpacken sollte eins nicht vergessen werden: Der Mundschutz! Auch in den Niederlanden gilt ab dem 1. Juni Mundschutzpflicht in Zügen, Bussen und Bahnen. Wer sich nicht daran hält, muss mit Strafen von bis zu 400 Euro rechnen. Und auch wenn die Temperaturen im Sommer steigen, muss der Mundschutz sitzen und einige Corona-Regeln* sollten beachtet werden.

Außerdem steht es den Kommunen frei, bei großem Andrang die Zugänge zu Stränden, Naturgebieten und Parkplätzen zu sperren. Wer also seinen Urlaub in den Niederlanden plant, sollte sich kurz vorher unbedingt über die örtlichen Regeln und Schutzmaßnahmen informieren.

Video: Urlaub trotz Corona? So stehen die Chancen

Generell gilt wegen der Coronavirus-Pandemie noch bis zum 14. Juni die weltweite Reisewarnung für Touristen. Das Auswärtige Amt rät von allen touristischen Reisen ins Ausland ab. Aber: Ab dem 15. Mai 2020 müssen Rückkehrer aus den europäischen Nachbarstaaten in NRW nicht mehr für zwei Wochen in Quarantäne - deshalb ist zum Beispiel ein Urlaub in Griechenland trotz Corona-Krise auch wieder möglich. mai

*RUHR24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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