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Bildquelle: Iurie Belegurschi

Islandreise: Wertvolle Tipps rund um die Planung

Nordlichter beobachten, den Ausbruch eines Geysirs erleben oder eine spektakuläre Eishöhle entdecken – es gibt viele Gründe, warum Island zu den Top-Destinationen zahlreicher Menschen gehört. Damit die Reise ein unvergessliches Erlebnis wird, sollte der Ausflug rundum solide geplant werden. Mit welchen Punkten sich Urlauber im Vorfeld auseinandersetzen müssen, zeigt dieser Ratgeber.

Wovon die richtige Reisezeit abhängt

Islands Klima ist zweifellos besonders. Während es im Sommer nicht sehr heiß, sondern vergleichsweise mild ist, können die Wintermonate mit kühlen Temperaturen, viel Eis und Schnee daherkommen. Zudem muss berücksichtigt werden, dass die Tage im Sommer länger sind als im Winter. Wer viele Ausflüge in die Natur unternehmen und auch am frühen Abend noch auf den Straßen unterwegs sein will, sollte die Sommersaison für seinen Trip bevorzugen.

Anders sieht es aus, wenn jemand unbedingt Polarlichter sehen oder Gletscher-Eishöhlen besichtigen möchte. Beides ist nur außerhalb der Sommersaison möglich. Die Frage nach der idealen Reisezeit kann also nicht pauschal beantwortet werden, schließlich spielen eigene Wünsche und Pläne eine entscheidende Rolle.

Wie Sie die richtige Reiseroute und –dauer festlegen

Die zahllosen isländischen Sehenswürdigkeiten sind Fluch und Segen zugleich, immerhin ist es fast unmöglich im Rahmen eines Besuchs alles ausgiebig zu erleben. Deshalb sollten sich Urlauber gut überlegen, was sie auf jeden Fall besichtigen möchten und die Dauer ihres Aufenthalts entsprechend darauf auslegen.

Eine Woche alleine reicht nicht aus, um beispielsweise die gesamte Ringstraße in Ruhe zu umrunden. Deutlich entspannter wird der Aufenthalt, wenn die Umrundung in einem Zeitraum von 10 bis 14 Tagen erfolgt. Im Winter sollte zudem noch etwas mehr Zeit eingeplant werden als im Sommer. Wer sich nicht für eine Ringstraßen-Umfahrung interessiert und lieber alternativ vorgehen möchte, dem bieten sich ebenfalls einige Optionen. Ein kürzerer Aufenthalt in Reykjavík zum Beispiel eignet sich gut, um die Stadt näher kennenzulernen. Wer länger als drei Tage bleibt, sollte zudem die Möglichkeit nutzen, einige Tagesausflüge zu unternehmen. Nicht weit von Reykjavík entfernt gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie die Blaue Lagune oder den Nationalpark Þingvellir.

Wer sich angesichts der Reisevorbereitung unsicher fühlt, nimmt am besten die Hilfe von ortskundigen Experten in Anspruch. Weltenbummler, die ihren Islandurlaub bei Guide to Iceland planen möchten, können Ausflüge, Touren und sonstige wichtige Details ansehen und sich individuell bei der Zusammenstellung unterstützen lassen. Dadurch wird für jeden Tag ein interessantes Programm geschaffen, an dem man sich dann nur noch orientieren muss.

Wie Sie sich auf das isländische Wetter vorbereiten können

Wie schon erwähnt, besticht Island nicht gerade mit Strandwetter. Das aber wünschen sich Besucher des Inselstaates ohnehin nicht, weswegen kühlere Tage die übliche Erwartungshaltung nicht trüben. Die äußeren Bedingungen können aber vor allem außerhalb der Hauptsaison sehr wechselhaft sein, weshalb die passende Garderobe mit dicker Jacke, Handschuhen und Mütze nicht zuhause bleiben darf.

Auch im Sommer ist es ratsam, Regenjacke und Co. einzupacken, denn bei manchen Sehenswürdigkeiten wie dem Wasserfall Seljalandsfoss werden Touristen gerne einmal nass. Vor der Islandreise sollte man sich deshalb eine flexible Ausstattung zusammenstellen, die auch widriger Witterung standhalten kann. Dann vermiesen selbst Wind oder Regenschauer während der Sommersaison die Freude an der wilden Natur nicht.

Um unterwegs stets im Bilde zu bleiben, lohnt sich ein täglicher Blick auf die Webseite des Wetterdienstes. Die dortigen Tagesprognosen erweisen sich in der Regel als verlässlich. Es ist empfehlenswert sowohl im Sommer als auch im Winter eher auf diese als auf Langzeitprognosen zu setzen.

Wie Sie Ihre Ausgaben senken können

Günstig ist ein Ausflug zum zweitgrößten Inselstaat Europas eher nicht. Doch auch dort gibt es genügend Sparmöglichkeiten. So kommen Individualtouristen mit einigen Tipps deutlich günstiger voran als Urlauber, die einfach irgendwelche Angebote buchen, ohne vorher Preise zu vergleichen. Darüber hinaus macht es einen Unterschied, in welcher Unterkunft übernachtet wird. Island hat neben schönen Hotels auch kostengünstigere Gasthäuser, Hostels sowie Bed & Breakfast Pensionen zu bieten. Wer gerne günstig reisen möchte, kann natürlich auch Campen und der Natur dadurch besonders nahe sein.

Ein weiteres Mittel, um die eigenen Kosten zu senken ist die Selbstversorgung. Zwar fallen die isländischen Preise für Lebensmittel für gewöhnlich höher als die hierzulande aus, dennoch lassen sich durch das eigenständige Kochen verglichen mit der täglichen Einkehr in Restaurants nicht selten dreistellige Beträge pro Woche einsparen.

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