Bei den Gehältern gibt es große Ungleichheiten – oft zu Lasten von Müttern, besagt eine aktuelle Studie.
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Fehler sind noch lange kein Grund zu verzweifeln, betonen Job-Experten.

Im Job

Angst, einen Fehler zu machen? Dann sollten Sie diese fünf Tipps befolgen

Fühlen Sie sich manchmal unsicher im Job? Lesen Sie hier fünf Tipps und Übungen, wie Sie (wieder) selbstbewusster werden. Es ist gar nicht so schwierig.

Sind Sie manchmal ängstlich im Job* und wünschen sich insgeheim mehr Selbstbewusstein? Dann sollten Sie sich diese Weisheit des US-Motivationstrainers Dale Carnegie zu Herzen nehmen: „Selbstvertrauen gewinnt man dadurch, dass man genau das tut, wovor man Angst hat, und auf diese Weise eine Reihe von erfolgreichen Erfahrungen sammelt.“

Dieser eine Satz bietet für viele Probleme schon die Lösung. Denn oft steckt hinter mangelndem Selbstbewusstsein die Angst, im Job einen Fehler zu machen – und das wiederum hängt oft mit der (manchmal mangelnden und manchmal vielleicht ja schlechten) Erfahrung zusammen. Wo sind die Wissenslücken, die Ihnen Sorgen bereiten, welchen Ansprechpartner können Sie dazu fragen? Holen Sie sich im Team Hilfe, wenn Sie alleine nicht mehr weiterkommen.

Lesen Sie zudem: Wollen Sie erfolgreich sein? Dann denken Sie über Ihre Persönlichkeit nach - es könnte Wunder wirken

Fünf Tipps: So werden Sie im Job selbstbewusster

Karriere-Experten haben zudem ein paar Tipps und Übungen parat, wie Sie Ihr Selbstbewusstseis stärken können:

1. „Erlauben Sie sich Fehler zu machen“, heißt es zum Beispiel auf „Karrierbibel.de“. Dass Fehler passieren, sei schließlich normal. „Wenn Sie sich in Ihrem Team umschauen, werden Sie feststellen, dass auch Ihre Kollegen Fehler machen.“

2. "Fühlen Sie sich wohl“, so ein weiterer Tipp, der mit dem Selbstbewusstsein zusammenhängt. Schauen Sie, dass Sie mit den Kollegen gut auskommen, dass Sie authentisch sein können und sich im Büro nicht verstellen müssen. Privat können Sie Ihr Wohlbefinden zum Beispiel dadurch steigern, dass Sie abends Sport machen. Schlussendlich hilft das auch dem Selbstbewusstsein.

3. Verbessern Sie Ihre Körpersprache: Wer gekrümmt dasteht, sein Gesicht am Schreibtisch hinter den Händen verbirgt oder ständig die Stirn runzelt, könnte verkrampft oder unsicher wirken – zumindest könnten die Mitmenschen das so deuten. Einfacher machen Sie es sich, wenn Sie sich, wörtlich gesprochen, nicht zu klein machen und ihren Blick öffnen. So hat es auch Ihr Gegenüber wesentlich einfacher, auf Sie einzugehen. Probieren Sie es aus.

Mit dieser Körpersprache wirken Sie schnell unprofessionell

Vor dem Chef und Kunden ist es wichtig, stets professionell aufzutreten. Doch die falsche Körpersprache bewirkt oft das Gegenteil.
Vor dem Chef und Kunden ist es wichtig, stets professionell aufzutreten. Doch die falsche Körpersprache bewirkt oft das Gegenteil. © iStock / grinvalds
Hektische Bewegungen verraten dem Gegenüber, dass Sie nervös sind. Verlangsamen Sie daher bewusst Ihre Bewegungen, wenn Sie aufgeregt sind und sprechen Sie langsamer.
Hektische Bewegungen verraten dem Gegenüber, dass Sie nervös sind. Verlangsamen Sie daher bewusst Ihre Bewegungen, wenn Sie aufgeregt sind und sprechen Sie langsamer. © pixabay / Free-Photos
Genauso nervös wirkt es, wenn Sie mit Ihren Haaren, Schmuck oder Ihrer Kleidung spielen.
Genauso nervös wirkt es, wenn Sie mit Ihren Haaren, Schmuck oder Ihrer Kleidung spielen. © pixabay / DanaTentis
Wer mit dem Finger auf andere zeigt, wirkt schnell aggressiv - und die Geste könnte als Drohgebärde verstanden werden. Benutzen Sie lieber die offene Hand, wenn Sie gestikulieren.
Wer mit dem Finger auf andere zeigt, wirkt schnell aggressiv - und die Geste könnte als Drohgebärde verstanden werden. Benutzen Sie lieber die offene Hand, wenn Sie gestikulieren. © pixabay / Ashish_Choudhary
Wer sich mit der Hand am Kopf oder der Nase kratzt, zeigt dem anderen, dass er ihm nicht glaubt. Das kommt mit Sicherheit nicht gut an.
Wer sich mit der Hand am Kopf oder der Nase kratzt, zeigt dem anderen, dass er ihm nicht glaubt. Das kommt mit Sicherheit nicht gut an. © Srdjan Suki / EPA / dpa
Wer mit verschränkten Armen im Meeting sitzt oder sich so vor den Chef stellt, signalisiert ganz klar, dass er auf Abstand geht. Lassen Sie das lieber.
Wer mit verschränkten Armen im Meeting sitzt oder sich so vor den Chef stellt, signalisiert ganz klar, dass er auf Abstand geht. Lassen Sie das lieber. © Arne Dedert / dpa
Die "Merkel-Raute" ist dank der Bundeskanzlerin inzwischen weltbekannt. Doch Sie können nie wissen, wie diese Geste der Souveränität bei anderen ankommt. Deshalb lieber: Finger weg davon!
Die "Merkel-Raute" ist dank der Bundeskanzlerin inzwischen weltbekannt. Doch Sie können nie wissen, wie diese Geste der Souveränität bei anderen ankommt. Deshalb lieber: Finger weg davon! © Michael Kappeler / dpa
Diese Geste heißt in der Tauchersprache "OK" - doch in manchen Gegenden beleidigt man Menschen mit diesem Handzeichen als "A...loch".
Diese Geste heißt in der Tauchersprache "OK" - doch in manchen Gegenden beleidigt man Menschen mit diesem Handzeichen als "A...loch". © pixabay / RobinHiggins
Erweiterte Pupillen sind ein Zeichen für Angst und sollen so besser zur Flucht verhelfen. Gegen diesen Augen-Reflex können Sie natürlich nicht wirklich etwas machen.
Erweiterte Pupillen sind ein Zeichen für Angst und sollen so besser zur Flucht verhelfen. Gegen diesen Augen-Reflex können Sie natürlich nicht wirklich etwas machen. © pixabay / sipa

4. Umgeben Sie sich mit den richtigen Menschen. Man muss sich nicht mit jedem verstehen. Umgeben Sie sich also mit diesen Menschen, die Ihnen gut tun. Sei es zum Beispiel in der Mittagspause mit den Kollegen. Das bedeutet umgekehrt: „Halten Sie Abstand zu negativen Menschen, die Sie runterziehen und Sie ständig schlecht machen“, raten die Experten auf "Karrierebibel" unterdessen grundsätzlich. In einem solchen Umfeld könne das Selbstbewusstsein nicht wachsen.

5. Nehmen Sie Kritik nicht persönlich: Auch diesen Tipp sollte sich jeder zu Herzen nehmen. Denn Kritik bedeutet – ist sie sachlich begründet und vorgetragen – noch lange nicht, dass jemand Sie deshalb nicht wertschätzt. Gehen Sie dagegen nur vom Negativen aus, ist das der größte Fehler. Klar ist es nicht leicht, an sich zu arbeiten. Vielleicht hilft es Ihnen ja, wenn Sie die Kritik als Chance betrachten, sich persönlich weiterzuentwickeln. (ahu) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Professionell ausgestattet

Wer in der Arbeit öfter unterwegs ist oder von daheim aus arbeitet, kommt oft nicht ohne einen Laptop aus – ausreichend sind zum Beispiel 15 Zoll (werblicher Link), achten Sie zudem darauf, dass Sie das Notebook gut transportieren können.

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