Wer sich zu viel auf einmal vornimmt, kommt mit seinen Aufgaben nicht mehr klar.
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Wer sich zu viel auf einmal vornimmt, kommt mit seinen Aufgaben nicht mehr klar.

Wenn die Aufgaben wachsen

Im Job: Machen Sie diesen Fehler, wird Ihre To-do-Liste zur Gefahr

Im Job gibt es viele Aufgaben, die sich nicht sofort erledigen lassen. Was passiert, wenn Sie sie auf eine To-do-Liste schreiben.

  • Eine sinnvolle To-do-Liste bedeutet mehr eine Auflistung von Aufgaben.
  • Genauso, wie Sie Ihre Gedanken strukturieren, sollten Sie das auch bei Ihrer Liste tun.
  • Die größten Fehler - und wie eine clever durchdachte To-do-Liste helfen kann.

Fehler von To-do-Listen - welche Aufgaben sind am wichtigsten?

Mit einer To-do-Liste im Job den Arbeitsalltag strukturieren? Das funktioniert leider nicht immer. Denn wer sich alle Aufgaben auf einen großen Zettel schreibt, fühlt sich zwar zunächst einmal entlastet und hat danach den Kopf frei. Aber wie heißt es doch so schön: Papier ist geduldig.

Die größte Gefahr: Das Sie bei dieser Methode etwas Wichtiges übersehen, weil schlicht zu viele Aufgaben auf ihrer fortlaufenden To-do-Liste stehen und Sie sie - wenn Sie ehrlich genug zu sich selbst sind - nicht annähernd alles schaffen können. Und genau das ist schon der größte Trugschluss bei allzu langen Listen zum Abarbeiten. Lesen Sie hier, was die größten Fehlerquellen sind - und wie Sie To-do-Listen stattdessen besser strukturieren:

1. Zu viele Aufgaben auf der To-do-Liste: Stehen zu viele Aufgaben auf Ihrer To-do-Liste, könnten Sie sich schnell überfordert und gestresst fühlen - oder aber sie erkennen vor lauter To-dos nicht mehr, was eigentlich sofort erledigt werden müsste. Ein Tipp: Aus der großen To-do-Liste täglich eine Aufgabe auswählen und eine separate Tagesliste schreiben, rät das Portal "Impulse.de".

2. Keine Prioritäten auf der To-do-Liste: Welche Aufgabe ist heute wichtig? Und welche erst in einer Woche? Auch darüber sollten Sie sich Gedanken machen, bevor Sie die Aufgabe auf ihren Zettel schreiben. Wann Sie was erledigen wollen oder müssen, schreiben Sie dahinter in Klammern (also zum Beispiel: "heute Vormittag", oder "bis morgen").

Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden. © fkn
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer - desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck. © fkn
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben. © fkn
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken. © fkn
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben. © fkn
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen.
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen. © fkn
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv. © fkn
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit. © fkn
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert. © fkn
Aufstützen
Den Kopf aufstützen: Hier könnte man meinen, Ihr Kopf sei zu schwer, so dass sie ihn nicht von allein gerade halten können. Davon sollten Sie absehen. © fkn

3. Keine Fristen auf der To-do-Liste: Damit sind Sie auch schon gleich bei den Fristen, die bei solchen To-do-Listen oft fehlen. Denn wer sich für bestimmte Aufgaben nicht selbst eine Deadline setzt, läuft Gefahr, dass er Probleme "auf die lange Bank" schiebt. Auch das kann zu Stress und Frust führen - und schlimmstenfalls dazu, dass Sie am Ende doch eine wichtige Frist bei der Arbeit verschwitzen.

4. Die Aufgaben auf Ihrer To-do-Liste sind nicht konkret genug: Vage Aufgaben sind schwieriger anzugehen, als wenn Sie sich vorher überlegt haben, was genau Sie anpacken wollen. Wie es besser geht: "Aufgaben möglichst präzise formulieren. Wer sich zum Beispiel 'Diese Woche 4 potenzielle Neukunden anrufen' vornimmt, weiß genau, wann er es geschafft hat", so der Tipp auf "Impulse.de"

5. Sich zu wenig Zeit nehmen für die To-do-Liste: Gerade morgens kann es manchmal stressig werden, wenn Sie beispielsweise schon am Vormittag eine Konferenz oder einen Termin haben, für den Sie sich noch vorbereiten müssen. Dann bleibt oft wenig Zeit, die Aufgaben, die an dem Tag noch anstehen, sinnvoll aufzuschreiben. Deshalb nehmen Sie sich lieber am Tag vorher in einer ruhigen Minute etwas Zeit für die To-dos, die am nächsten Tag anstehen. Dann vergessen Sie bestimmt nichts Wichtiges.

Lesen Sie hier: Wenn Sie mehr Gehalt wollen, sollten Sie auf diese eine Sache achten

Praktisch im Job: eine "Done-Liste"

Manche Experten raten zudem zur "Done-"Liste. Statt wie bei der To-do-Liste sich vor Augen zu halten, was Sie noch alles erledigen müssen, halten Sie auf der "Done"-Liste fest, was Sie bereits geschafft haben. Das kann eine klassische Stichwortliste sein oder Haftnotizen, etwa beschriftet mit "Vortrag gehalten". Das Gute dabei: Je länger die Erledigt-Liste wird, desto zufriedener kann man auf seine Leistung zurückschauen.

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