Werkeln am Wohnzimmertisch – die multimediale Vernetzung holt das Büro nach Hause.  Foto: dpa
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Jeder Mitarbeiter hat seine Eigenheiten. Welche sind Ihre?

Im Job

Wollen Sie erfolgreich sein? Dann denken Sie über Ihre Persönlichkeit nach - es könnte Wunder wirken

Haben Sie sich schon mal gefragt, welchen Einfluss Ihre Persönlchkeit auf Ihre Karriere hat? Achten Sie doch mal auf diese drei Eigenheiten.

  • Die Persönlichkeit hat großen Einfluss auf die Karriere.
  • Umso wichtiger ist es, über die eigene Persönlichkeit zu reflektieren.
  • Erfahren Sie hier mehr darüber, wie Sie an sich selbst arbeiten können, um Ihre Karriere-Chancen zu verbessern.

Im Job geht es zu einem großen Teil um Leistung, keine Frage. Nicht zuletzt hat allerdings auch Ihre Persönlichkeit großen Einfluss auf Ihre Karriere, wie Experten immer wieder gern betonen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass jeder für sich herausfindet, welche Stärken und Schwächen er hat - und im Beruf* entsprechend daran arbeiten.

Sind Sie zum Beispiel ein eher schüchterner, vorsichtiger Mensch und haben manchmal Angst, einen Fehler zu machen? Oder preschen Sie mit ihrer offenen Art stattdessen gerne vor, überzeugen andere von ihren neuen, kreativen Ideen und wollen sich jedoch lieber nichts von anderen sagen lassen? Beide Seiten könnten Ihnen schaden.

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Persönlichkeit: Diese Eigenschaften könnten Ihnen im Job schaden

Schritt Nummer eins, wenn Sie im Job erfolgreich sein wollen: Finden Sie heraus, welcher Typ Mitarbeiter (und Mensch) Sie sind - und holen Sie sich im Zweifel Feedback bei den Kollegen oder Ihren Vorgesetzten. Darüber zu reflektieren, wie Sie selbst ticken und wie Sie aufgrund Ihrer Persönlichkeit und Ihren Verhaltensweisen an Aufgaben herangehen, kann manchmal Wunder wirken.

An diesen drei persönlichen Eigenschaften sollten Sie unbedingt arbeiten, falls Sie im Job Probleme haben oder sich noch verbessern wollen.

  • Perfektionismus: „Es ist ein Fehler, keine Fehler machen zu wollen“, heißt es treffend in einem Beitrag auf Karrierbibel.de zu den klassischen „Karrierkillern“. Manchen Menschen würden Ihr ganzes Leben bei diesem Versuch verschwenden. Sie würden objektiv betrachtet vielleicht in der Tat weniger Fehler machen als andere, heißt es dort. Aber sie würden auch weniger bewerkstelligen, weil sie so viel Zeit dafür aufwenden, potenzielle Fehler zu vermeiden. Vermeiden Sie also den „Tunnelblick“, selbst ein Irrtum sei nichts Schlimmes, wissen es die Experten besser.
  • Falsche Bescheidenheit: Auch diese Eigenschaft ist im Beruf oft alles andere als förderlich. Denn selbst die großartigste Leistung verpuffe, wenn sie keiner mitbekomme, warnen die Experten. Das heißt noch lange nicht, dass Sie sich bei jedem gelungenen Arbeitsschritt selbst loben sollten, im Gegenteil: Im Job sollten Sie dabei subtiler vorgehen, so ihr Rat. Eine gängige Methode sei zum Beispiel, bei größeren Aufgaben in gewissen Abständen Zwischenberichte abzugeben und über die Fortschritte zu berichten. Und auch im Meeting sollten Sie sich öfter mal zu Wort melden, wenn Sie etwas zu sagen haben - auch das zeugt von Selbstbewusstsein und Kompetenz. Die anderen werden es zu schätzen wissen.
  • Beratungsresistenz: Auch bei diesem Punkt kommt die Persönlichkeit ins Spiel. Manche Menschen sind besonders offen für Neues, auch im Job. Andere wiederum sind in Ihrer Meinung sehr gefestigt - und vielleicht ja so sehr von sich überzeugt, dass Sie nur an Ihre eigenen Ideen glauben. Auch diese Kombination kann Ihnen in der Karriere schaden.. Wer sich gar nicht gerne von anderen „reinreden“ lassen will, läuft Gefahr, dass er sich nicht weiterentwickelt. Tipp: Den Rat von Kollegen auch mal annehmen. Die anderen wird es freuen - und Sie können schließlich nur vom Wissen der anderen profitieren.. Probieren Sie es einfach mal aus.

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Mit diesen Eigenschaften einher gehen noch viele andere Eigenschaften wie zum Beispiel Flexibilität, Neugierde, Offenheit für neue Aufgaben und zum Beispiel das Talent, auf andere Menschen zuzugehen. Auch hier empfiehlt es sich, dass Sie in sich hineinhorchen, was für ein Typ Sie sind - und an welchen Schwächen Sie vielleicht noch arbeiten können. (ahu) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen.
Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen. © pexels
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf.
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf. © pixabay
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln.
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln. © pexels
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch.
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch. © pexels
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen.
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen. © pixabay
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle. © pixabay
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen. © pexels
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein. © pixabay
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken.
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken. © pexels
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste.
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste. © pixabay

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