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Ist es okay, im Bewerbungsgespräch über den ehemaligen Chef zu lästern?

Dem Ärger Luft machen

Stänkern im Bewerbungsgespräch: Ist Lästern über den ehemaligen Chef tabu?

Wenn sich die Chance ergibt, wird schon mal beim Bewerbungsgespräch über das ehemalige Unternehmen oder den Chef abgelästert. Doch ist das ratsam?

  • Im Bewerbungsgespräch bietet es sich gelegentlich an, über das ehemalige Unternehmen zu lästern.
  • Beschwerden dieser Art sind generell nicht ratsam.
  • In Ausnahmefällen können Lästereien aber auch Vorteile haben.

Wer gerade gekündigt hat, weil einem das Unternehmen, die Vorgesetzen oder die Kollegen so richtig auf die Nerven gegangen sind, will seinem Ärger nicht selten Luft machen. Gespräche über miserable Verhältnisse führt man dann am liebsten mit Freunden oder der Familie. Gelegentlich bietet es sich auch an, widrige Umstände in kommenden Bewerbungsgesprächen zu erwähnen - sofern nach dem ehemaligen Arbeitsplatz gefragt wird. Doch ist Stänkern in dieser Situation überhaupt empfehlenswert?

Ist es ratsam, beim Bewerbungsgespräch zu lästern?

Bewerbungsgespräche sind dafür da, sich von der besten Seite zu zeigen, denn es geht darum, den gewünschten Job unter allen Umständen zu ergattern. Wichtig ist es somit, seine positiven Eigenschaften anzusprechen und auch direkt vor Ort zu präsentieren. Sobald sich ein Bewerber aber über das ehemalige Unternehmen auslässt, rückt ihn das im Regelfall in ein schlechtes Licht. So befürchtet der neue Arbeitgeber vielleicht, dass auch er oder sie später von den fiesen Lästereien betroffen sein könnte.

Lesen Sie auch: Mit diesen zwölf Fragen beeindrucken Sie jeden Personaler.

Insbesondere die Frage danach, weshalb ein Bewerber das Unternehmen wechseln möchte, verleitet viele zum Stänkern. Hierbei handelt es sich somit um eine von unzähligen beliebten Themen in Bewerbungsgesprächen, auf die Sie vorbereitet sein sollten. Gleichermaßen gefährlich ist übrigens die Frage nach Ihren Schwächen.

Erfahren Sie mehr: So dreist tricksen Personaler: Lassen Sie sich im Vorstellungsgespräch nicht belügen.

So können Sie Ihrem Unmut über den ehemaligen Chef trotzdem freien Lauf lassen

Wer den zukünftigen Arbeitgeber beeindrucken möchte, sollte von fiesen Lästereien absehen. Seinen Ärger über den ehemaligen Chef oder das Unternehmen sollten Sie laut dem Business Insider aber dennoch nicht völlig verschweigen. Stattdessen ist es ratsam, Schilderungen konkreter negativer Erfahrungen zu vermeiden und widrige Umstände lediglich zu erwähnen. Das verschafft dem potentiellen neuen Arbeitgeber zudem einen Eindruck davon, was Sie sich von einem Unternehmen und den Vorgesetzten wünschen.

Auch interessant: Jobsuche - Zehn Fehler, die Sie unprofessionell wirken lassen.

Video: Bewerbungsgespräch - Mit diesen Tipps kann nichts schief gehen

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Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden. © fkn
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer - desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck. © fkn
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben. © fkn
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken. © fkn
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben. © fkn
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen. 
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen.  © fkn
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv. © fkn
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit. © fkn
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert. © fkn
Aufstützen
Den Kopf aufstützen: Hier könnte man meinen, Ihr Kopf sei zu schwer, so dass sie ihn nicht von allein gerade halten können. Davon sollten Sie absehen. © fkn

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