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Kinder in einer materialistischen Welt großzuziehen, birgt für Eltern ein schwieriges Spannungsfeld.

Kinder, Kohle und Klamotten: So kannst Du allen Seiten gerecht werden

Die wenigsten Familien haben unerschöpfliche Geldmittel. Vielfach soll zudem selbst dort, wo die Finanzlage blendend ist, bei der Erziehung lenkend eingegriffen werden – der Nachwuchs soll ja möglichst nicht durch zu viele materielle Dinge verwöhnt werden. Dies kollidieren jedoch früher oder später meist mit dem aufkeimenden Wunsch von Kindern nach Materiellem.

Sei es das Trendspielzeug, das gerade alle Schulkameraden haben, seien es angesagte Marken. Viele Eltern fühlen sich dann regelrecht zwischen zwei Stühlen: Wo hört Erziehung zum gesunden Nonkonformismus auf, wo fängt Materialismus an? Zwar musst Du letzten Endes die genaue Marschrichtung selbst bestimmen. Aber Du kannst Dir dabei helfen lassen – von diesem Ratgeber.

Warum sich Materialismus nicht gänzlich unterbinden lässt 

Wir leben in einer materiellen Welt. Das ist kein Geheimnis. Viele Eltern sind selbst sehr konsumorientiert und geben das dann natürlich automatisch an ihre Kinder weiter. Doch auch in Familien, in welchen ein gewisses Bewusstsein dieser Problematik herrscht und welche sich gegen den Konsum stellen möchten, wachsen die Kinder nicht abgeschottet auf. 

Sie werden dann zwar durch den Nonkonformismus ihrer Eltern geprägt – doch mit steigendem Lebensalter wächst auch der Einfluss, welchen die Gleichaltrigen ausüben. Als sogenannte „Peer Group“ werden diese bezeichnet und es ist vollkommen normal, dass sich Heranwachsende (auch) an dieser orientieren. Mit großer Wahrscheinlichkeit spielt in dieser „Peer Group“ aber Materielles eine wichtige Rolle. 

Das Smartphone ist dafür ein gängiges Beispiel. Denn wer heutzutage kein Smartphone hat und somit nicht an den WhatsApp-Gruppen oder Social-Media-Konversationen teilnehmen kann, ist automatisch ausgeschlossen. Es ist also beinahe unmöglich, dass sich Kinder dem Materialismus gänzlich entziehen, ohne dadurch gewisse Nachteile zu erfahren. Für eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung ist der völlige Nonkonformismus daher nicht unbedingt die beste Wahl.

Gruppenzwang ist absolut real 

Eltern müssen sich dem Einfluss der „Peer Group“ bewusst sein.

Kinder sind in ihrer Entwicklung also einem starken Gruppenzwang ausgesetzt. Das beginnt bereits innerhalb der Familie, wenn auch noch in abgemilderter Form. Denn hier wird das Kind ebenfalls durch die „Gruppe“ geprägt, sprich durch die Eltern, die Geschwister und weitere Bezugspersonen wie die Großeltern. 

Vor allem in jungen Jahren lernen Kinder in erster Linie durch das Beobachten und Imitieren. Wenn sie nun also sehen, dass die Eltern ständig am Smartphone hängen oder der Bruder andauernd vor der Spielekonsole, so wirken diese Geräte für das Kind automatisch interessant. Zudem werden Kinder auch durch Worte geprägt. Je mehr und positiver also über Materielles gesprochen wird, desto eher wird auch der Nachwuchs sich auf materielle Dinge fokussieren. 

Noch intensiver wird dieser Gruppenzwang dann durch die „Peer Group“. Das beginnt meistens, sobald das Kind mehrere Stunden pro Tag mit den Gleichaltrigen verbringt – zum Beispiel im Kindergarten oder später in der Schule. Der Drang „dazugehören“ zu wollen ist vollkommen natürlich und vor allem in einem jungen Lebensalter stark ausgeprägt. 

Das Kind bewusst entgegengesetzt erziehen zu wollen, ist dabei nicht unbedingt ratsam. Denn wer sich selbst als Außenseiter wahrnimmt, leidet oft stark darunter und auch das Selbstbewusstsein kann sich nicht ausreichend ausbilden. Der Gruppenzwang mag also zwar keine gute Sache sein, doch er ist real und muss auch von den Eltern akzeptiert werden. 

Manchmal gilt es, sich diesem zu beugen und dem Kind etwas Materielles zu kaufen, damit es eben nicht ausgeschlossen wird. Allerdings ist es oft schwierig, hierbei das richtige Maß zu finden.

Auch Trends fördern Fähigkeiten 

Ein übertriebener Nonkonformismus kann also zu realen Nachteilen für die Kinder führen. Das gilt nicht nur im sozialen Umfeld oder für die Persönlichkeitsentwicklung, wie soeben geschildert, sondern auch für das spätere Berufsleben. Denn ein versierter Umgang mit digitalen Medien wird heutzutage von jedem Arbeitgeber vorausgesetzt, vor allem bei jungen Bewerbern, welche als „Digital Natives“ mit diesen Technologien aufgewachsen sind. 

Auch das bringt die Eltern in ein schwieriges Spannungsfeld. Denn einerseits ist es nicht zu empfehlen, den Kindern einen zu frühen und zu intensiven Kontakt mit digitalen Medien zu ermöglichen. Das gilt nicht nur aus Gründen des Materialismus, sondern vor allem für die kindliche Entwicklung, wie viele Studien mittlerweile bewiesen haben

Andererseits ist es wichtig, dass Kinder rechtzeitig den Umgang mit den digitalen Medien erlernen. Aber auch weitere Trends können gewisse Fähigkeiten und Talente bei ihnen fördern und ihnen somit den Weg in den beruflichen Erfolg ebnen. 

Was, wenn ein Kind beispielsweise Modedesigner/in werden möchte? Das ist natürlich nur möglich, sofern es auch Zugriff auf entsprechende Trends hat. Hierbei handelt es sich nur um ein Beispiel von vielen. Doch es macht bewusst, dass materielle Trends nicht per se etwas Schlechtes sein müssen. Wie so oft im Leben, kommt es stattdessen auf das richtige Maß an.

Marken sind nicht immer nur Namen 

Zuletzt gilt es, auch mal seinen eigenen Konsum zu überdenken. Schließlich muss man selbst als „Nonkonformist“ hin und wieder neue Kleidung kaufen, neue Schuhe, ein neues Auto oder andere Dinge – je nach Lebensstil. Viele Menschen setzen dann bewusst auf unbekannte Namen, anstatt auf Marken zurückzugreifen. Denn Markenware wird oft nachgesagt, überteuert und Treiber des Materialismus zu sein. 

In vielen Fällen mag das auch stimmen. Doch manchmal stehen Marken tatsächlich für eine bessere Qualität. Diese wiederum bedeutet mehr Langlebigkeit und somit weniger Bedarf, in Zukunft wieder neue Ware zu kaufen. Marken können sich also sogar sehr gut mit dem „Antimaterialismus“ vertragen – auch bei den Kindern. Es gilt daher, den Kauf von Markenware stets im Einzelfall zu prüfen und nicht grundlegend zu verteufeln.

Vielfach ist es nur ein Ausprobieren 

Dennoch ist Langlebigkeit nicht immer das, wonach Kinder suchen – und somit ist auch nicht unbedingt der Kauf von Markenware sinnvoll. Denn Kinder und Jugendliche wissen oft noch nicht, was ihnen wirklich gefällt und wer sie eigentlich sind. Sie müssen ihre Persönlichkeit noch entwickeln und festigen. Ein gewisses Ausprobieren ist dabei ganz normal, was für ihre Hobbys gilt, ihre Freunde, ihren Style und viele weitere Dinge. 

Auch bei Klamotten, Medien und Anderem kommt es daher oft vor, dass ihnen etwas nur kurzfristig gefällt und anschließend links liegengelassen wird oder im Müll landet. Für Eltern ist es somit eine Tatsache, dass der kindliche Wunsch nach Dinglichem oft nur so lange besteht, wie etwas unerreichbar scheint. Sobald sie es allerdings haben, wird es mitunter sehr schnell uninteressant. 

Für Eltern gilt es daher, stets zu prüfen, ob sich die Erfüllung eines solchen Wunsches lohnt und wenn ja, wo man das jeweilige Produkt kaufen möchte. Durch die richtige Shop-Wahl lässt sich zumindest noch die Option eines Umtauschs offenhalten und so der Geldbeutel schonen. Dennoch wird der Nachwuchs zufriedengestellt. 

Allerdings sollte das natürlich nicht zur Gewohnheit werden. Beobachtet man, dass sich ein solches Verhalten „einschleicht“, sollte man gezielte Gegenmaßnahmen ergreifen. Es ist daher wichtig, dass Eltern bei diesem Thema ihre Erziehungsaufgabe wahrnehmen und nicht zum Spielball der wechselnden Launen des Kindes werden. Wie aber lässt sich dieser Spagat meistern?

Wo, wie und warum Eltern steuern sollten 

Eltern haben also die Aufgabe, ihre Kind zu einem „gesunden“ Materialismus beziehungsweise Antimaterialismus zu erziehen. Es geht darum, einen gesunden Umgang mit den materiellen Verlockungen zu entwickeln, welche es in der modernen Welt gibt und die später durch die „Peer Group“ gefördert werden. Diese Erziehung beginnt daher bereits im Krabbelalter, denn je früher das Kind diesen gesunden Umgang lernt, desto gefestigter ist er auch im höheren Lebensalter. 

Für Eltern bedeutet das: Der Antimaterialismus beginnt bereits im Krabbelalter. Wie bereits erwähnt, lernen Kinder in diesem Alter vor allem durch das Beobachten und Imitieren ihrer Eltern sowie weiterer Bezugspersonen. Erst einmal ist es daher wichtig, dass diese bei sich selbst anfangen, ihre eigenen Gewohnheiten auf den Prüfstand stellen und gegebenenfalls Veränderungen an ihrem Verhalten vornehmen. 

Das kann zum Beispiel bedeuten, häufiger das Handy aus der Hand zu legen oder sich nicht ständig neue Dinge zu kaufen und sich vor den Augen des Kindes offensichtlich darüber zu freuen. Denn so entsteht in dessen Kopf natürlich die Assoziation: Neues macht glücklich!

Antimaterialismus beginnt im Krabbelalter 

Vor allem im Krabbelalter ist Aufmerksamkeit wichtiger als Geld.

Ein „guter“ Vater beziehungsweise eine „gute“ Mutter misst also selbst Materiellem keinen oder nur einen untergeordneten Wert bei und lebt diese Einstellung seinem Kind vor. Stattdessen profitiert es bezüglich seiner Entwicklung enorm davon, wenn sich Eltern intensiv mit ihm beschäftigen. Denn mangelnde Zuwendung ist einer der Gründe, dass Kinder schon in jungen Jahren immer mehr materielle Wünsche entwickeln. 

Oft geht es dabei gar nicht um das „Ding“ an sich, sondern um die Diskussion mit den Eltern und die daraus resultierende Aufmerksamkeit. Was Kinder nämlich wirklich brauchen, ist Liebe und Aufmerksamkeit von ihren Eltern – dann spielt Materielles zumindest in jungen Jahren in der Regel noch keine Rolle. 

Übrigens sollte auch die Erziehung im richtigen Umgang mit Geld bereits im Krabbelalter beginnen. Schließlich steht diese in einem unmittelbaren Zusammenhang mit dem Materialismus. Auch deshalb ist es sinnvoll, dem Kind nicht jeden materiellen Wunsch von den Augen abzulesen und (sofort) zu erfüllen.

Mit positivem Beispiel vorangehen 

Sei es also im Umgang mit Geld oder materiellen Gütern: Eltern sind diesbezüglich die wichtigsten Vorbilder für ihre Kinder. Nicht nur im Kleinkindalter ist es daher wichtig, dass sie als gutes Beispiel vorangehen, sondern das gilt für das gesamte Leben. Einerseits drohen Eltern dadurch nicht selbst in den Materialismus abzurutschen. Andererseits können sie ihrem Kind damit helfen, den richtigen Weg zu finden – beziehungsweise dahin zurückzufinden, wenn es sich einmal doch zu sehr von seiner „Peer Group“ hat beeinflussen lassen. Beständigkeit ist daher das Schlüsselwort, wenn es darum geht, ein Kind zum Antimaterialismus zu erziehen. 

Wenn dies gelingt, wird es vielleicht zeitweise in der Pubertät materiellen Dingen oder bestimmten Markenprodukten einen großen Stellenwert in seinem Leben beimessen, jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit nicht dauerhaft. Vermutlich wird das Kind stattdessen eines Tages auch sein Kind zur Nonkonformität erziehen und sich dabei in demselben Spannungsfeld befinden wie die Eltern zuvor. 

Jeder sollte daher prüfen, ob man selbst vielleicht materialistischer oder mehr auf Marken fokussiert ist, als man sich eingestehen möchte. Wenn ja, so gilt es, sich erst einmal an die eigene Nase zu fassen, bevor dem eigenen Kind eine Standpauke gehalten wird.

Erklären statt verbieten 

Eltern müssen Vorbilder sein und ihrem Kind auf Augenhöhe begegnen.

Vorleben ist also der erste wichtige Schritt in der Erziehung. Nur so lernt das Kind bereits in jungen Jahren, dass Materielles gar nicht so wichtig ist. Sobald es jedoch alt genug ist, um auch komplexere Zusammenhänge zu verstehen, reicht das Vorleben alleine nicht mehr aus. 

Denn das Kind wird zunehmend nach dem „Warum“ fragen und dann ist es wichtig, dass Eltern eine gute Antwort parat haben. Hat man sich selbst gegen den Materialismus entschieden, stellt das aber gewiss kein Problem dar. Dann sind die Gründe dahinter bewusst und diese können auch dem Kind erläutert werden. 

Wenn es also mit Wünschen kommt, ist es nicht sinnvoll, diese einfach zu verbieten. Stattdessen gilt es, dem Kind auf Augenhöhe zu begegnen und ihm verständlich zu erklären, weshalb man „Nein“ sagt. Bestenfalls zeigt es dafür Verständnis. Nur, wenn das nicht der Fall ist, sich das Kind trotzig zeigt oder andere unerwünschte Verhaltensweisen an den Tag legt, solltest man sich durchsetzen. Wenn es daraufhin nämlich bekommt, was es will, hat es direkt eine neue Strategie erlernt und wird diese immer wieder anwenden.

Sich über Trends informieren 

Für Eltern heißt das aber nicht, dass jeder Wunsch des Kindes kategorisch auszuschlagen ist. Bevor man also „Nein“ sagt, sollte geprüft werden, ob es sich nicht um ein berechtigtes Bedürfnis handelt. Wie bereits erwähnt, ist nämlich spätestens ab dem Kindergartenalter der Gruppendruck durch die „Peer Group“ sehr groß. 

Was alle haben, möchte daher gewiss auch das Kind. Nicht jede dieser Anschaffungen ist sinnvoll, doch manchmal würde man den Nachwuchs unbewusst zum Außenseiter machen, oder ihm andere der bereits geschilderten Nachteile verschaffen, wenn diesem Wunsch nicht nachgekommen wird. 

Wichtig ist daher, dass man sozusagen „up-to-date“ bleibt und sich über aktuelle Trends informiert. So wissen Eltern stets, was im Leben ihres Kindes gerade wichtig ist und inwiefern ein Wunsch sinnvoll ist – oder eben nicht. Es gilt aufmerksam zu bleiben, sich mit anderen Eltern auszutasuchen, dem Kind zuzuhören – und dann im Einzelfall die beste Entscheidung zu treffen. Manchmal kann das durchaus bedeuten, etwas Materielles zu kaufen. In anderen Fällen ist der Trend ohnehin nur kurzweilig und somit nicht von weiterer Wichtigkeit.

Kontrolliert und dosiert schenken 

Soll ein materieller Wunsch erfüllt werden, so kommt es auf das „Wie“ an. Wichtig ist dabei, dass man nicht durch unerwünschte Verhaltensweisen davon überzeugt wurde – denn diese neigen dazu, sich zu festigen, wie bereits geschildert wurde. Eltern sollten also nicht nur überlegen, welches Geschenk für ihr Kind sinnvoll ist und welches nicht, sondern auch, ob es dieses „verdient“ hat. 

Es sollte glaubhaft und auf Augenhöhe begründen können, was es sich wünscht und warum. Dann ist das eine oder andere Geschenk durchaus möglich, jedem Antimaterialismus zum Trotz. Dennoch sollten Eltern stets ein gesundes Maß wahren – sei es zu einem Anlass wie dem Geburtstag oder an Weihnachten, aber auch einfach so quasi zwischendurch. 

Bei älteren Kindern kann es außerdem sinnvoll sein, gewisse Vereinbarungen zu treffen. Zum Beispiel kann es sich Geschenke „verdienen“, sei es durch Hilfe im Haushalt oder gute Noten. Zwar sollte Materielles dabei nicht als (einziger) Antrieb dienen, doch kann es somit bei anderen wichtigen Lektionen unterstützend wirken – zum Beispiel, dass man für Geld arbeiten muss. So wird das Kind mit großer Wahrscheinlichkeit auch im Erwachsenenalter gezielter abwägen, was es sich wirklich wünscht und dafür zu tun bereit ist.

Die Höhe des Taschengeldes steuern 

Taschengeld ist wichtig, aber auf die Höhe kommt es an.

Zuletzt kann das Taschengeld ebenfalls solchen Lektionen dienen. Denn so lernt der Nachwuchs, das verfügbare Geld zu dosieren und auf Dinge zu sparen, welche er oder sie sich wünscht. Sinnvoll ist daher, die Höhe des Taschengeldes ausreichend zu wählen, damit das Kind auch etwas sparen und sich gewisse materielle Wünsche erfüllen kann. 

Es sollte allerdings nicht so hoch sein, dass es dadurch in eine Art „Kaufrausch“ verfällt. Ist das Taschengeld hingegen zu niedrig, wird das Kind mit seinen Wünschen immer wieder zu den Eltern kommen und somit nicht lernen, das Geld selbständig zu verwalten. 

Mit der „richtigen“ Höhe des Taschengeldes lässt sich somit ebenfalls der Materialismus des Kindes steuern. Wichtig ist dann aber, dass daneben dann nicht ständig zusätzliche Wünsche erfüllt werden. Ausnahmen sind natürlich auch hier angemessene Geschenke zum Geburtstag, zu Weihnachten oder zu anderen Anlässen wie dem Abitur. 

So sehr manche Materielles also verteufeln, so untrennbar gehört es heutzutage zur Gesellschaft und somit auch zum Leben von Kindern. Ab und an dürfen Eltern daher auch mal ein Auge zudrücken. Solange ein Kind trotzdem von Beginn an antimateriell erzogen wurde und ein entsprechender Lebensstil vorgelebt wird, wird seine Entwicklung mit großer Wahrscheinlichkeit in die gewünschte Richtung gehen.

Zusammenfassung 

So sehr es sich Eltern also wünschen – in der heutigen Welt ist es vielfach leider nicht möglich, aus seinem Nachwuchs einen standhaften Konsumverweigerer zu machen. Dafür sind die meisten Kinder viel zu anfällig, wenn es um den Gruppendruck geht. Zum Erwachsenwerden gehören außerdem gewisse Trends einfach dazu. 

Wichtig ist, dass Eltern auch bei diesem Thema flexibel sind und keine harten Linien steuern. Ein Kind will nicht wirklich alles haben, wonach es vordergründig ruft. Auch hier helfen die wichtigsten Eltern-Qualitäten: Einfühlungsvermögen und immer ein offenes Ohr für seine Kinder zu haben.

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