+

Wo kommt unser Kaffee her?

Wo kommt Kaffee eigentlich her? Jeder Bundesbürger trinkt in etwa drei bis vier Tassen Kaffee pro Tag. Der Kaffeegenuss ist den Deutschen ganze vier Milliarden Euro im Jahr wert. Aber wo kommt unser Kaffee eigentlich her?

Brasilien - der weltweit größte Kaffeeproduzent

Der größte Teil des im Handel erhältlichen Kaffees kommt aus dem sogenannten Kaffeegürtel. Dieser umschließt große Teile Afrikas, Teile Asiens sowie Mittel- und Südamerika. Hier finden sich die besten klimatischen und auch die besten Bodenbedingungen, um Kaffee anzubauen. Die größten Anbaugebieten befinden sich in Brasilien, Kolumbien, Äthiopien, Vietnam und Indonesien. Weltweit gesehen ist Brasilien von allen Ländern der mit Abstand größte Kaffeeproduzent. Neben den Ländern im Kaffeegürtel gibt es noch weitere Länder und Regionen, die im kleinen Rahmen Kaffee produzieren. Dazu gehören zum Beispiel Australien, Hawaii, Jamaica und sogar Gran Canaria. Der Anbau von Kaffee ist anspruchsvoll und setzt die richtigen Bedingungen voraus. Der Geschmack des Kaffees wird stark von der Beschaffenheit und der Zusammensetzung des Bodens beeinflusst. Die Bodenqualität ist deshalb so wichtig, weil die Kaffeepflanze nährstoffreichen Boden mit einem leicht sauren pH-Wert zwischen 5 und 6 braucht. Ein weiterer wichtiger Faktor für den bestmöglichen Kaffeegeschmack ist die - aber auch die Niederschlagsmenge während der Reifezeit.

Die Kaffeepflanze - sensibel und anspruchsvoll

Auch wenn der kräftig aromatische Geschmack einer guten Tasse Kaffee etwas anderes vermuten lässt: Kaffeepflanzen sind sehr sensibel. Sie benötigen das ganze Jahr über rund um die Uhr ein möglichst ausgeglichenes und stabiles Klima. Zu extreme Kälte oder Hitze würden den Pflanzen so zusetzen, dass die Erntequalität stark darunter leiden würde. Obwohl Kaffee überwiegend in den sonnigen Tropen wächst, braucht die Pflanze viel Schatten und ausreichend Niederschlag. Deshalb werden Kaffeepflanzen vorzugsweise an Hängen oder in kultivierten Wäldern angebaut, wo sie im Schatten von Schutznetzen oder Bäumen langsam und gleichmäßig wachsen und reifen können. Der Zeitpunkt der Ernte variiert von Land zu Land und aufgrund der verschiedenen Klimaverhältnisse. In höheren und kühleren Lagen brauchen die Kaffeekirschen deutlich länger zum Reifen als in den wärmeren, tieferen Lagen. Sie werden idealerweise erst dann gepflückt, wenn sie den exakt gewünschten tiefroten Reifegrad aufweisen. Weltweit gibt es übrigens über 60 verschiedene Kaffeesorten. Auf dem Weltmarkt haben allerdings nur die Sorten 'Arabica' und 'Robusta' eine große Bedeutung. Guter Kaffee braucht natürlich eine gute Zubereitung. Um das Beste aus den aromatischen Kaffeebohnen herauszuholen, eignen sich die Kaffeevollautomaten von Kaffee Partner hervorragend. Das vielfältige Sortiment unter kaffee-partner.de lässt keine Wünsche offen, wenn es um den perfekten Kaffeegenuss geht.

Eine Kirsche - zwei Bohnen

Bevor die noch grünen Kaffeebohnen ihren langen Weg, meist per Schiff, nach Deutschland antreten, um hier geröstet zu werden, lösen die Kaffeefarmer in den Herkunftsländern diese aus der Kirsche, entfernen das die Bohnen umgebende Fruchtfleisch und lassen sie trocknen. In jeder Kaffeekirsche befinden sich zwei Kaffeebohnen. Für eine Tasse Kaffe werden in etwa 15-20 Kaffeebohnen benötigt. Es steckt also jede Menge Arbeit und Sorgfalt in jeder Tasse Kaffee, die Tag für Tag hierzulande konsumiert wird.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Zugverbindung Berlin - Recklinghausen kommt ab Montag - es gibt nur einen Haken
Zugverbindung Berlin - Recklinghausen kommt ab Montag - es gibt nur einen Haken
Heftiger Wetterumschwung zieht heran: Sturm, Schnee und spiegelglatte Straßen? DWD warnt bereits
Heftiger Wetterumschwung zieht heran: Sturm, Schnee und spiegelglatte Straßen? DWD warnt bereits
Männer mit Schusswaffe wollten offenbar "Netto" überfallen - doch es gab ein Hindernis
Männer mit Schusswaffe wollten offenbar "Netto" überfallen - doch es gab ein Hindernis
Neue Blitzersäule am Autobahnzubringer: Entscheidendes Detail fehlt aber noch 
Neue Blitzersäule am Autobahnzubringer: Entscheidendes Detail fehlt aber noch 
Hertener Stadtstreicher sitzt jetzt hinter Gittern - aber nicht wegen der grünen Flüssigkeit
Hertener Stadtstreicher sitzt jetzt hinter Gittern - aber nicht wegen der grünen Flüssigkeit

Kommentare