Kommunen rüsten auf LEDs um

Die letzten Jahre haben gezeigt, dass vielen Gemeinden ein Licht aufgegangen ist: Mit den neuen LED-Leuchten sparen sie Energie, müssen aber keine Reduzierungen bei der Leuchtstärke (oder auch im Rahmen der Leuchtdauer) vornehmen. Folgt man den aktuellen (Deutsche Energie Agentur), so sind 40 Prozent des kommunalen Stromverbrauchs auf die Straßenbeleuchtung zurückzuführen - das Einsparungspotential ist also enorm.

Schlussendlich verbraucht jede LED-Leuchte um 80 Prozent weniger Energie. Das macht sich am Ende auch auf der Stromrechnung bemerkbar. Aber nicht nur Strom und Geld werden gespart - auch die Umwelt wird entlastet. Geht man nur nach den aktuell installierten LED-Leuchten, so kann der CO2-Ausstoß - pro Jahr - um 5600 Tonnen reduziert werden. Das ist eine Menge, die in etwa dem Verbrauch von 500 Deutschen entspricht.

Die Länder fördern die Kommunen

Immer mehr Kommunen verbannen die Glühbirnen und setzen nun auf LED-Leuchten. Insgesamt haben schon 161 Gemeinden die Straßenbeleuchtung erneuert und nun LEDs im Einsatz. Derartige Projekte kosten natürlich Geld. Das Energieministerium gab bekannt, dass in den letzten Jahren mehr als 30 Millionen Euro investiert wurden. Rund die Hälfte der Kosten übernahmen die Länder - die Kommunen mussten also nur 50 Prozent der tatsächlichen Kosten übernehmen. Insgesamt gab es 241 Förderfälle.

Aktuell liegen noch weitere Förderungen zur Bearbeitung vor - man kann aber davon ausgehen, dass auch die restlichen Gemeinden noch finanziell unterstützt werden. Schlussendlich steht noch genügend Geld zur Verfügung: Bis zum Jahr 2020 können - pro Jahr - maximal 3,5 Millionen Euro für derartige Projekte, die in die Kategorie „Treibhausgase reduzieren“ fallen, ausgegeben werden. Somit ist es auch keine Überraschung, dass sich immer mehr Kommunen für , LED Lampen oder sonstige LED-Leuchtmittel entscheiden, wenn es um die Erneuerung der Straßenbeleuchtung geht.

Auch Privathaushalte können profitieren

Während die Kommunen zwar in das Privileg der staatlichen Förderung kommen, sind LEDs für Privathaushalte aber auch nicht uninteressant. Speziell in der Lichtfarbe haben LEDs in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht – während sie früher nur in Kaltweiß erhältlich waren, lässt sich heute kein Unterschied mehr zum klassischen Warmweiß der Glühbirnen aus alten Zeiten erkennen. Dazu kommt die deutlich bessere Energieausbeute – was bei der Glühbirne oft als Wärme verloren ging, können LEDs deutlich besser in Licht umwandeln, und brauchen daher . Das rechtfertigt wiederrum die etwas höheren Anschaffungskosten.

Ein weiterer Faktor, der nicht unterschätzt werden sollte: Die längere Lebensdauer. LEDs haben eine Leuchtdauer von bis zu 50.000 Stunden – je nach Einsatzort und Verwendungsart hält die Birne bis zu 50 Jahre.

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