Krank geschrieben und trotzdem beim Fußball? Das sollten Arbeitgeber wissen!

Krank zu werden und einige Tage am Arbeitsplatz zu fehlen, wird kein Angestellter in Deutschland verhindern können. Leider nutzen einzelne Arbeitnehmer immer wieder die Option, sich trotz bester Gesundheit krankschreiben zu lassen. Wer nicht zur Arbeit geht und stattdessen in der Kneipe oder auf dem Fußballplatz gesehen wird, muss mit harten Konsequenzen seitens des Arbeitgebers rechnen. Für diese ist es jedoch nicht einfach, die vorgetäuschte Erkrankung nachzuweisen und stichhaltig auf das Fehlverhalten des Angestellten hinzuweisen.

Das finanzielle und wirtschaftliche Problem beim Krankfeiern

Jeder Arbeitnehmer kann krank werden, je nach Situation kann der Zustand Wochen oder Monate dauern. Durch den ist eine grundlegende soziale Absicherung gegeben, die jedoch ohne echte Erkrankung genutzt werden kann. Wie hoch der Anteil am sogenannten Krankfeiern ist, wird kaum ein Arbeitgeber einschätzen können, die Folgen sind jedoch enorm. Neben der unnötigen Belastung der Sozialkassen und dem Fehlen am Arbeitsplatz liegt in vielen Fällen ein Betrugsdelikt vor. So muss ein Arzt einwilligen und vielleicht entgegen besseren Wissens vollständig Krankschreibung, nicht alle Unterlagen und Dokumente des Arztes sind somit rechtens.

Sinkender Krankenstand mit schwarzen Schafen

Dem Risiko, dass ein Arbeitnehmer krankfeiert, steht eine generell sinkende Krankenquote gegenüber. Ähnlich wie bei der gibt es bei der Zahl der Krankentage in Deutschland über die Jahre einen erkennbaren Rückgang. Dies deutet nicht, dass einzelne Angestellte weiterhin profitieren, sich einige freie Tage zusätzlich zu erschleichen.

Für den einzelnen Arbeitgeber ist es schwierig, ein konkretes Attest anzuzweifeln und die vorliegende Situation richtig einzuschätzen. Allerdings können Indizien dabei helfen, die Krankmeldung richtig zu bewerten. Mit einer sauberen Buchführung über die Fehlzeiten wird schnell deutlich, ob einzelne Arbeitnehmer sich besonders oft an Brückentagen krankmelden. Generell ist die Häufigkeit der Krankmeldung ohne ein offenkundig chronisches Leiden ein weiteres Indiz.

Im Zweifel als Arbeitgeber zu fundiertem Wissen

Falls ein konkreter Verdacht gegenüber einzelnen Mitarbeitern entsteht, gestaltet sich der Nachweis traditionell schwierig. In unserer Region kann die Zusammenarbeit mit einer weiterhelfen, vermeintlich kranke Mitarbeiter im Alltag zu beobachten. Beachten Sie, dass sich diese weiterhin frei bewegen können und nicht ausschließlich das Bett hüten müssen. Der Gang zum Arzt ist genauso erlaubt wie zum Supermarkt. Macht sich ein krankgeschriebener Mitarbeiter hingegen auf den Weg zur Kneipe oder zum Sportverein, wird ein Detektiv eindeutige Dokumente hierfür erbringen können. Wie hiernach mit dem Mitarbeiter umgegangen wird, sollte der jeweilige Arbeitgeber entscheiden - möglicherweise auch als Warnung für die gesamte Belegschaft.

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