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Bitcoin einfach vom heimischen Schreibtisch aus handeln!

Kryptowährungen handeln

Viele möchten in Bitcoin investieren

Bis vor Kurzem hatte die Mehrheit hierzulande eine eher skeptische Einstellung zum Handel an der Börse. Zur Vermehrung des Ersparten wurde auf Sparbücher und Festgeldkonten zurückgegriffen. Hier befindet sich das Geld nach Ansicht des deutschen Michels gut und sicher angelegt. Die nun schon seit Jahren am Boden liegenden Zinsen machen diese Anlagemodelle jedoch immer unattraktiver und manche als Altersversorgung gedachte Anlage schmilzt wie das Packeis am Südpol.

Seit geraumer Zeit jedoch geraten durch die fortschreitende Digitalisierung risikobehaftete Anlageformen ins Blickfeld. Zum einen hat sich der Zugang zu Handelsplätzen vereinfacht. Heute ist es möglich, direkt vom Smartphone aus dem Online-Broker Anweisungen zu geben. Zum anderen wurde mit den sogenannten Kryptowährungen eine interessante Anlageform geschaffen, die hohe Gewinne verspricht.

Insbesondere der Bitcoin Höchstwert aus dem Jahre 2017 weckte deutsche Anleger aus dem Dornröschenschlaf. Schoss das virtuelle Geld doch binnen weniger Monate von 1.000 auf 15.000 Euro hoch. Seitdem verlässt der Bitcoin nicht mehr die Schlagzeilen und viele überlegen ernsthaft, die Kryptowährung zu kaufen. Dabei gibt es jedoch einiges zu beachten und vor allem Anfänger sollten sich über Portale wie Kryptovergleich.org über die Sachverhalte intensiv informieren, um die Spielregeln zu verstehen.

Funktionsweise des virtuellen Geldsystems

Trotz vieler Ähnlichkeiten zum herkömmlichen Online-Börsenhandel weist das Trading mit Kryptowährungen doch einige Unterschiede auf. Wer diese nicht versteht, kann schnell gutes Geld opfern. So findet der Kryptohandel außerhalb des bekannten Bankensystems statt.

Beim Kryptohandel ist die Chartanalyse das entscheidende Instrument!

Das bedeutet aber auch, dass es keine zentrale Kontrollinstanz gibt. Vielmehr wird der Handel von Bitcoin & Co. über eine sogenannte Blockchain gemanagt. Diese ist eine endlos fortlaufende Liste, in der ausnahmslos alle Zahlungsvermerke (Blocks) gespeichert werden. Diese Datensätze werden unter Angabe des Betrags, des Empfängers und des Absenders verschlüsselt und verlinkt und sind für jedermann sichtbar. 

Ein individueller kryptologischer Fingerabdruck in Form eines hashs, der als absolut fälschungssicher gilt, sichert die Vorgänge ab. Sobald alle Nutzer eine Bestätigung übermittelt haben, wird der Eintrag transparent in die Blockchain integriert.

Nun besitzt der Bitcoin weder physische Struktur noch Haptik. Deshalb bedarf es eines virtuellen Wertpapierdepots. Dieses ist das sogenannte Wallet. Jeder Player muss ein solches bei einem für Kryptohandel zugelassenen Online-Broker eröffnen. Im Wallet werden sowohl Gewinne als auch Verluste gespeichert. Es empfiehlt sich, die Zugangsdaten offline zu sichern, um sich vor Hackern zu schützen. Zum Handel selbst bedarf es der Anmeldung an einer Kryptobörse bzw. eines virtuellen Marktplatzes. Diese hat zwei Funktionen. Zum einen kann hier Euro in Bitcoin, Ethereum oder Ripple und umgekehrt getauscht werden, zum Zweiten dient sie als eigentlicher Handelsplatz. Zur Anmeldung sind im Normalfall die persönlichen Daten eines gültigen Ausweisdokumentes ausreichend.

Kryptotrading einfach gemacht

Nach Erfüllung der genannten Vorbedingungen kann sofort angefangen werden zu handeln. Experten raten zu drei Optionen. Bei den sogenannten exchanges werden Waren und Dienstleistungen gehandelt. Des Weiteren werden CFDs genannt, bei denen auf Wertentwicklung mithilfe von Hebelwirkungen spekuliert wird. Die dritte Form stellen die Futures dar, mit denen die Rohstoffmärkte bedient werden.

Das strategische Verhalten im Kryptohandel gleicht dem des herkömmlichen Traders. Im Gegensatz zu Investoren, welche beim Setzen ihrer Positionen eher auf Fundamentaldaten schauen und langfristig planen, sind die Aktionen des Traders eher kurzfristig angelegt. Selten bleiben Positionen länger als ein paar Tage besetzt. In der Regel werden die Trades innerhalb eines Tages, einer Stunde oder sogar nur in einigen Minuten wieder aufgelöst. Im Fokus steht dabei die Chartanalyse. Der Trader geht davon aus, dass alle äußeren Einflüsse wie politische Verwerfungen oder Naturkatastrophen schon eingepreist sind. Er konzentriert sich auf die Charts und versucht, Trends zu erkennen. Kryptowährungen eignen sich aufgrund ihrer ausgeprägten Volatilität vorzüglich zum Traden. So kann sowohl bei steigenden als auch bei fallenden Kursen Gewinn erzielt werden.

Sobald die ersten Erfahrungen gemacht sind, gilt es, eine Strategie zu entwickeln und sein zukünftiges Handeln danach auszurichten. Dazu sind die Regeln des Risikomanagements zu beachten. Nur so kann auf Dauer auch nach Rückschlägen ein erfolgreiches Handeln im Allgemeinen und das Traden mit Kryptowährungen im Speziellen erfolgreich sein.

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