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Neubau vs. Bestand: Wie groß ist der Preisunterschied?

Neubau vs. Bestand: Wie groß ist der Preisunterschied?

Neubau oder aus Bestand kaufen - gibt es Preisunterschiede?

Gerade in der heutigen Zeit nach der Finanzkrise boomt der Immobilienmarkt bundesweit. Es gibt kaum noch eine Region, in der nicht die Nachfrage längst das Angebot übersteigt. Immer mehr Anleger planen die Kapitalanlage in Immobilien. Dabei stellt sich immer auch die Frage, ob Sie lieber einen Neubau planen oder erwerben sollten oder eine Immobilie aus dem Altbestand kaufen sollten. Es gibt jetzt eine große Studie, die die Daten aus den größten Städten Deutschlands genau analysiert. Diese Daten aus 14 Städten ergeben ein eindeutiges Bild: es ist ein Preisunterschied von in der Spitze 180000 Euro festzustellen (ETW, 89qm, 3Zi., 2St.). Dabei sind die Neubauten in 75 % der untersuchten Städte in Deutschland mit über 100000 Euro teurer als vergleichbare Objekte aus dem Altbestand. Während die Unterschiede in preislicher Hinsicht in den A-Städten München und Stuttgart am signifikantesten sind, sind die Preisunterschiede zwischen Neubau und Altbestand in den Ruhrgebietsmetropolen und im Rheinland, Beispiel Dortmund und der Stadt Köln, noch relativ moderat. Aber auch hier liegen die Unterschiede nur wenig unter 100000 Euro.

Neubauten mit vielen Vorzügen

Ein Grund für die hohe Preisdifferenz zwischen Neubauten und Altbestand bei gleicher Größe und Lage ist natürlich, dass die Nachfrage nach Neubauten erheblich stärker ist. Das hat zum einen mit der modernen Ausstattung zu tun. Neubauten entsprechen natürlich immer dem neuesten Stand der Technik und Ausstattung und sind auch in Bezug auf nachhaltige Energieversorgung und energetische Ausstattung oft mit klaren Vorteilen gegenüber Altbauten versehen. Zudem sind Neubauten auch mehr Smart Home tauglich. Ein weiterer Grund ist der knappe Baugrund. Wenn noch Bauplätze für Neubauten gesucht werden, ist das allein oft schon ein schwieriges Unterfangen. Das führt einfach dazu, dass der knappe verfügbare Baugrund enorm im Preisanstieg ist, was auch die Bauten erheblich verteuert. Hier haben Altbauten den großen Vorteil, dass sie natürlich auf altem Grund stehen und hier die Grundstückspreise nur moderat gestiegen sind. Bei Neubauten kommt weiter dazu, dass diese sofort bezugsfertig sind, ohne dass eine teure Renovierung und energetische Sanierung noch zum evtl. niedrigen Kaufpreis bei Altbauten dazukommt. Unterm Strich können so Altbauten sogar teurer werden. Wenn Sie ein Haus in Nordrhein-Westfalen kaufen wollen, sollten Sie daher auch über schöne Bauten aus dem Altbestand nachdenken und sich dann ausführlich über einen etwaigen Renovierungs- und Sanierungsbedarf vorab informieren.

Hamburg und Berlin als Ausreißer - Ruhrgebiet auch

Weil in Hamburg einige Innenstadtviertel und schöne Lagen an der Alster und Elbe als besonders hochwertig gelten, ist es hier umgekehrt. Bestandsbauten sind eigentlich immer sehr teurer. Neubauten können nur außerhalb gebaut werden, wo die Grundstückspreise noch niedriger sind. Das gilt auch für Berlin, wo Altbauten auch meist eine günstige Verkehrsanbindung zur City haben. In den Großstädten im Ruhrgebiet ist die Lage viel entspannter. Hier liegen die Städte so dicht beieinander, dass es fast immer auch im urbanen Raum der nächsten Stadt Alternativen mit günstigen Neubaupreisen gibt. Wer in Dortmund keinen günstigen Neubau findet, kann auch in Bochum oder Duisburg um die Ecke fündig werden, Das sorgt für stabile und eher niedrigere Preisunterschiede.

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